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WM 2026: Hiobsbotschaft um FCB-Star trifft Kanada vor dem WM-Auftakt

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WM heute: Knapp zwei Wochen vor dem WM-Start im eigenen Land kommt bei Kanada Nervosität auf. Nationaltrainer Jesse Marsch hat eingeräumt, dass sein wichtigster Spieler den Auftakt gegen Bosnien-Herzegowina höchstwahrscheinlich verpassen wird. Es geht um den Mann, an dem der ganze Hoffnungs-Plan der Ahornblätter hängt: Bayern-Star Alphonso Davies.

WM-Gastgeber Kanada: Marschs Geständnis – und sein Hoffnungsschimmer

Wenn ein Nationaltrainer öffentlich zugibt, dass sein Kapitän das Eröffnungsspiel kaum schaffen wird, hat das Gewicht. Genau das ist Jesse Marsch am Montag passiert. Auf die Frage, ob Davies bei der Heim-WM auflaufen werde, antwortete er knapp mit „Ja“, schob dann allerdings den entscheidenden Halbsatz nach: „Ich glaube nicht, dass er am 12. Juni schon ganz so weit sein wird, aber wir werden sehen.

Der vorläufige Kader Kanadas steht, das endgültige Aufgebot soll Marsch am 29. Mai bekanntgeben. Spätestens dann dürfte sich auch entscheiden, wie offensiv die Ahornblätter ihren wichtigsten Spieler ins Turnier einbauen wollen.

Bayerns Halbfinal-Drama als Auslöser

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Beim Champions-League-Halbfinal-Aus der Bayern gegen Paris Saint-Germain Anfang Mai hatte sich Davies eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Für die letzten Wochen der Saison fiel er beim Rekordmeister komplett aus.

Inzwischen befindet sich der 25-Jährige weiterhin in Europa, wo er seine Reha unter Bayern-Aufsicht fortsetzt. Anstatt mit dem Nationalteam im Trainingslager im US-Bundesstaat North Carolina zu schwitzen, arbeitet er an seinem Comeback. Erst Ende Mai soll Davies in der kanadischen Provinz Alberta zur Nationalmannschaft stoßen – nicht einmal zwei Wochen vor dem Eröffnungsspiel.

WM-News zum kanadischen Team: Ungewöhnlich offene Kooperation mit dem FC Bayern

Bemerkenswert ist, wie eng die Beziehung zwischen kanadischem Verband und Bayern in dieser Frage geworden ist. Eine Geschichte mit Vorlauf: Vor knapp einem Jahr hatten sich beide Seiten noch in aller Schärfe gestritten. Damals warfen die Münchner Marsch vor, einen ohnehin angeschlagenen Davies in einem Länderspiel eingesetzt zu haben – mit einem Kreuzbandriss als verheerender Folge. Sogar ein juristisches Nachspiel stand im Raum.

Davon ist inzwischen nichts mehr zu spüren. Marsch berichtete von „wirklich guten Gesprächen“ mit Bayerns Sportdirektor Christoph Freund: Der deutsche Rekordmeister sei „sehr unterstützend und möchte, dass er bei der WM spielt“, erklärte der Nationaltrainer laut Sport1. Ein gemeinsames Ziel verbindet beide Lager: Davies behutsam aufbauen, kein Risiko eingehen, ihn dann im Turnier-Verlauf einsatzfähig machen.

Was Kanada ohne Davies fehlt

Es geht hier nicht um einen austauschbaren Spieler. Mit einem Marktwert von rund 45 Millionen Euro ist Davies das mit Abstand wertvollste Asset im kanadischen Aufgebot. Auf der linken Außenbahn vereint er Tempo, Spielintelligenz und Mentalitäts-Stärke – Eigenschaften, die in Marschs Pressing-System unverzichtbar sind.

Pikanter Nebenbei-Aspekt: Bereits seit März 2025 hat Davies kein Länderspiel mehr bestritten, eine ganze Kette muskulärer Probleme bremste ihn nach dem Kreuzbandriss immer wieder. Sollte er beim Auftakt am 12. Juni in Toronto tatsächlich fehlen, wäre der Druck auf die anderen Stars sofort spürbar: Juventus-Knipser Jonathan David, Villarreal-Flügelflitzer Tajon Buchanan und Sassuolo-Mittelfeldmann Ismaël Koné müssen den Ausfall kompensieren.

Kanadas WM-Spielplan: Eine Gruppe mit Stolperfallen

Die Auslosung war für die Ahornblätter durchaus machbar – aber kein Selbstläufer. Nach Bosnien-Herzegowina warten in Vancouver noch Katar (18. Juni) und die Schweiz (24. Juni). Vor allem die Eidgenossen gelten als härteste Hürde der Gruppe B. Umso wichtiger wäre für Marsch, gegen Bosnien einen Sieg einzufahren, um schon früh Punkte aufs Konto zu bringen.

Bei den ersten beiden WM-Teilnahmen 1986 und 2022 verlor Kanada alle sechs Vorrunden-Spiele und blieb 1986 sogar ohne eigenen Treffer. Diesmal soll alles anders werden. Ohne Davies allerdings wird das Vorhaben zur echten Mammut-Aufgabe.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England