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1. FC Köln: Plötzlich droht eine neue Abwehr-Baustelle

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FC Köln News beim Fußball heute: Beim 1. FC Köln läuft die Kader-Planung für die kommende Spielzeit auf Hochtouren – doch eine Personalie sorgt für besondere Verwirrung. Cenk Özkacar, in der Rückrunde überraschend zum Stammspieler aufgestiegen, könnte den Bundesligisten am Ende doch wieder verlassen. Eine Meldung aus Spanien hat die Lage am Geißbockheim am Pfingstmontag gehörig durcheinandergewirbelt.

FC Köln News heute: Zwei Lager, zwei Lesarten bei Özkacar

Bleibt er, geht er? Eindeutige Antworten gibt es derzeit keine – und das ist das Problem. Während Sky und kicker übereinstimmend berichten, dass die Verantwortlichen am Geißbockheim die mit dem FC Valencia vereinbarte Kaufoption über rund zwei Millionen Euro nicht aktivieren werden, klingt es beim gewöhnlich gut informierten Express ganz anders. Dort heißt es: Die Verhandlungen seien noch in vollem Gange, ein „Poker“ laufe zwischen allen Beteiligten.

Den Anstoß für die Aufregung lieferte das spanische Portal Tribuna Deportiva. Dessen Botschaft auf der Plattform X: Die Rheinländer hätten ihre Entscheidung gegen den Türken bereits getroffen, der Innenverteidiger sei darüber informiert worden. Pikant: Auf der eigenen Homepage schränkt das Medium die eigene Meldung wieder ein und spricht davon, dass noch gar nichts entschieden sei.

Özkacar fest zum 1. FC Köln? Der Knackpunkt heißt Gehalt

Warum stockt es überhaupt? Im Kern dreht sich alles um Özkacars Gehalt in Valencia, wo er bis 2028 unter Vertrag steht und – so der Express – fürstlich bezahlt wird. Die Domstädter würden den Linksfuß zwar gerne dauerhaft binden, doch nicht zu jedem Preis. Pikant in diesem Zusammenhang: Bei Kaufoptionen sind die Anschluss-Konditionen normalerweise schon vor Leih-Beginn fixiert, wie der Geissblog zu Recht anmerkt. Nachverhandlungen wären entsprechend ungewöhnlich.

Eine Möglichkeit, den Knoten aufzulösen: Der Spieler verzichtet selbst auf einen Teil seiner Bezüge. Privat soll sich Özkacar zusammen mit seiner Partnerin Hira in der Domstadt rundum eingelebt haben – ein nicht unwichtiger Faktor in solchen Verhandlungen.

Effzeh-Star Cenk Özkacar: Der Aufsteiger vom Backup zum Anker

Dass die Personalie überhaupt so brisant geworden ist, liegt an einer beachtlichen Karrierekurve. Im vergangenen Sommer noch als Backup nach Köln gekommen, kämpfte sich der 25-Jährige in der Rückrunde mit Macht in die Stammelf. Von 17 möglichen Einsatz-Chancen in der zweiten Saisonhälfte ließ er nur eine einzige aus, in nahezu allen Partien blieb er die kompletten 90 Minuten auf dem Rasen. Lediglich in der Begegnung mit dem 1. FC Heidenheim verließ er einige Minuten vor dem Abpfiff das Feld.

Trainer René Wagner hatte den türkischen Nationalspieler offenbar überzeugt – an einem Detail allerdings hakt es: Sky berichtet, der FC suche nach einem spielstärkeren Innenverteidiger. Genau dieser Anspruch könnte am Ende den Ausschlag geben.

FC Köln: Ein Schnäppchen mit Weiterverkaufs-Fantasie

Spannend wird die Geschichte durch eine zusätzliche Komponente, die der Express beschreibt: Im Vereinsumfeld sei zu hören, der FC könne Özkacar auch holen, um ihn anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Sein Marktwert liegt bei gut drei Millionen Euro – die Kaufoption bei zwei. Eine Konstellation, die rein wirtschaftlich Sinn ergäbe. Auch Valencia hat das Geschäftspotenzial erkannt: Bei einem Verkauf an einen anderen Klub könnten die Spanier mehr Geld erlösen als die Kölner zwei Millionen.

Zum Vergleich: Özkacar war 2023 selbst noch fünf Millionen Euro wert, als ihn Valencia von Olympique Lyon nach Spanien lotste. Eine Leih-Saison bei Real Valladolid (2024/25) folgte, bevor es ihn an den Rhein zog.

1. FC Köln News: Was passiert mit der linken Abwehrseite?

Sollte der Deal tatsächlich platzen, würde sich für Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler eine neue Großbaustelle auftun. Mit Dominique Heintz hat bereits ein anderer linksfüßiger Innenverteidiger den Verein verlassen. Die zu erwartenden Leih-Rückkehrer aus dem Defensiv-Bereich treten zudem ausschließlich mit dem rechten Spielfuß auf. Heißt im Klartext: Ohne Özkacar bräuchte der FC nicht einen, sondern gleich zwei neue Linksfüße für die Innenverteidigung.

Bis Mitte der Woche dürfte zumindest die Richtung klarer werden. Bis dahin gilt am Geißbockheim die alte Pokerregel: Wer zuerst zuckt, verliert.

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