NHL Tipps und Prognose im Überblick
Die National Hockey League (NHL) ist die höchste Eishockey-Spielklasse Nordamerikas. 32 Teams aus den USA und Kanada bestreiten seit der Saison 2026/27 jeweils 84 Hauptrundenspiele, ehe die besten 16 Mannschaften in den Playoffs um den Stanley Cup spielen.
Auf dieser Seite bündelt Tipico alles, was du für deine NHL Tipps und die NHL Prognose brauchst: die Partien der laufenden Nacht samt Übertragung, den kommenden Spielplan, die aktuelle Tabelle, die Ergebnisse der zurückliegenden Spiele sowie die Termine, den Modus und die Teams der Liga. Wer sich breiter über den Sport informieren möchte, findet weitere Ligen auf der Übersichtsseite zu Eishockey Wetten.
NHL Tipps zum Spieltag
Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte NHL-Partien des anstehenden Spieltags mit den dazugehörigen Quoten. Sie aktualisiert sich automatisch, sobald neue Begegnungen angesetzt sind.
Hurricanes - Panthers
29.09.2026, 23:00 Uhr - PNC ArenaMaple Leafs - Canadiens
30.09.2026, 01:00 Uhr - Scotiabank ArenaBruins - Rangers
30.09.2026, 02:00 Uhr - TD GardenOilers - Canucks
30.09.2026, 04:00 Uhr - Rogers PlaceGolden Knights - Blackhawks
30.09.2026, 04:30 Uhr - T-Mobile ArenaFlyers - Penguins
01.10.2026, 01:30 Uhr - Xfinity Mobile Arena
Das komplette Angebot mit allen Partien, Wettarten und Live-Optionen findest du im Sportwetten-Bereich von Tipico.
Direkt zum passenden Abschnitt
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- NHL heute: Spiele, Anstoßzeiten und Übertragung
- Tabelle, Spielplan und Ergebnisse
- NHL Termine: Saisonstart, Highlight-Spiele und Playoffs
- Modus und Regeln: Wie funktioniert die NHL?
- NHL Teams: Conferences und Divisions
- Die Anwärter auf den Stanley Cup
- Eishockey-Wettarten: Moneyline, Puckline und Drittel-Wetten
- Deutsche Spieler und Trainer in der NHL
- Stanley Cup: Sieger, Rekorde und Historie
- Der NHL Draft
- Weitere Eishockey-Ligen und Turniere
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NHL heute: Spiele, Anstoßzeiten und Übertragung
NHL heute bedeutet für deutsche Fans fast immer: Die Partien starten am späten Abend oder in der Nacht. Die meisten Begegnungen werden zwischen 1 und 4 Uhr MEZ angepfiffen, weil sie in Nordamerika zur dortigen Primetime stattfinden.
Die folgende Übersicht zeigt die angesetzten NHL-Partien der kommenden Tage samt Uhrzeit und übertragendem Sender.
Wann laufen die NHL-Spiele in deutscher Zeit?
Die Anstoßzeiten richten sich nach den Zeitzonen der Gastgeber. Als grobe Orientierung gilt:
- Spiele an der Ostküste (unter anderem Boston, New York, Toronto, Montreal, Carolina): Beginn meist zwischen 1 und 2 Uhr MEZ.
- Spiele in der Central Time Zone (unter anderem Chicago, Dallas, Winnipeg, Minnesota): Beginn meist gegen 2 Uhr MEZ.
- Spiele an der Westküste (unter anderem Los Angeles, San Jose, Vancouver, Vegas, Edmonton): Beginn meist zwischen 3 und 4 Uhr MEZ.
- Samstagsspiele starten häufig früher und sind in Deutschland teilweise schon am späten Abend zu sehen.
Neu ist seit der Saison 2026/27 eine Reihe von Montags-Matinees: Die Liga setzt an Montagen regelmäßig Partien am frühen Nachmittag nordamerikanischer Zeit an, die in Europa damit zur Primetime am Abend laufen. Diese Spiele sind für Fans in Deutschland ohne Nachtschicht zu verfolgen.
NHL Übertragung: Wer zeigt die Spiele im TV und Stream?
Die NHL läuft in Deutschland bei Sky. Der Sender überträgt rund 300 Partien pro Spielzeit live, dazu die kompletten Stanley Cup Playoffs samt Finalserie. Ausgestrahlt wird überwiegend auf Sky Sport Mix, ausgewählte Begegnungen laufen auf Sky Sport Top Event.
- Kommentar: Die Partien werden im englischen Originalton gezeigt. Ausgewählte Spiele, insbesondere am Wochenende sowie in den Playoffs, werden zusätzlich auf Deutsch kommentiert.
- Stream: Die Übertragungen sind über WOW und Sky Go abrufbar.
- Magazin: Das tägliche Format „NHL On the Fly“ fasst die Spiele der vergangenen Nacht zusammen.
- Ligaeigenes Angebot: Über den Streaming-Dienst der NHL lassen sich Partien zusätzlich international verfolgen.
Wer die Partien während des Spielverlaufs verfolgen möchte, findet die laufenden Ergebnisse im Tipico Livescore. Wie die entsprechenden Wetten während einer laufenden Partie funktionieren, erklärt die Anleitung zu den Livewetten.
NHL Tabelle, Spielplan und Ergebnisse
Die NHL Tabelle wird nach Punkten geführt und getrennt für die Eastern und die Western Conference ausgewiesen. Ein Sieg bringt zwei Punkte, eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen einen Punkt, eine Niederlage in der regulären Spielzeit keinen.
Tabelle, kommender NHL Spielplan und die NHL Ergebnisse der zurückliegenden Partien sind nachfolgend zusammengefasst und werden laufend aktualisiert.
NHL Tabelle: Eastern und Western Conference
So liest du die Tabelle:
- Punkte: Sieg 2 Punkte, Niederlage nach Overtime oder Shootout 1 Punkt, Niederlage nach 60 Minuten 0 Punkte. Jedes Team bestreitet 84 Partien.
- Gleichstand: Bei Punktgleichheit entscheiden zuerst die Siege in der regulären Spielzeit (RW), danach die Siege in regulärer Spielzeit und Verlängerung zusammen (ROW), anschließend der direkte Vergleich und die Tordifferenz.
- Playoff-Plätze: Die ersten drei Teams jeder Division qualifizieren sich direkt. Dazu kommen pro Conference zwei Wild-Card-Plätze für die punktbesten verbliebenen Mannschaften. Damit erreichen 16 der 32 Teams die Playoffs.
NHL Spielplan: die kommenden Partien
Anders als im europäischen Ligabetrieb gibt es in der NHL keine festen Spieltage. Die Teams sind über die gesamte Hauptrunde verteilt nahezu täglich im Einsatz, häufig an mehreren Abenden hintereinander. Jede Mannschaft trifft viermal auf jeden Gegner der eigenen Division, dazu kommen Partien gegen die übrigen Teams beider Conferences. Die angegebenen Uhrzeiten entsprechen der deutschen Zeit.
NHL Ergebnisse: die zurückliegenden Spiele
Ein Hinweis zur Lesart der Ergebnisse: In der NHL gibt es kein Unentschieden. Steht es nach 60 Minuten gleich, folgt eine fünfminütige Overtime im Drei-gegen-Drei-Modus, in der das erste Tor entscheidet. Fällt dort kein Treffer, bringt das Penaltyschießen die Entscheidung. Partien, die erst in der Verlängerung oder im Shootout entschieden wurden, sind entsprechend mit OT oder SO gekennzeichnet. Dieser Unterschied ist auch für die verschiedenen Eishockey-Wettarten entscheidend.
Eine sportartübergreifende Übersicht bietet die Seite zu den Tipico Ergebnissen.
NHL Termine: Saisonstart, Highlight-Spiele und Playoffs
Die NHL-Saison 2026/27 begann am Dienstag, 29. September 2026 und endet mit dem letzten Hauptrundenspieltag am Samstag, 10. April 2027. Erstmals seit 1993/94 bestreitet jedes Team wieder 84 Partien statt 82. Insgesamt stehen damit 1.344 Hauptrundenspiele im Kalender – so viele wie nie zuvor in der Liga-Geschichte.
Den Auftakt bildete die Bannerzeremonie der Carolina Hurricanes, die im Lenovo Center ihren zweiten Meisterbanner unter das Hallendach zogen, ehe sie auf die Florida Panthers trafen. Am selben Abend standen sich mit Montreal Canadiens gegen Toronto Maple Leafs und New York Rangers gegen Boston Bruins zwei Original-Six-Duelle gegenüber, dazu kamen Chicago Blackhawks gegen Vegas Golden Knights.
NHL in Deutschland: Global Series in Düsseldorf
Der Termin mit dem größten deutschen Bezug fällt in den Dezember: Am 18. und 20. Dezember 2026 tragen die Ottawa Senators und die Chicago Blackhawks im PSD Bank Dome in Düsseldorf zwei reguläre Saisonspiele aus.
Es sind erst die zweiten und dritten Hauptrundenpartien der Liga-Geschichte auf deutschem Boden – die erste fand im Oktober 2011 in Berlin statt. Für Tim Stützle ist es das erste Pflichtspiel im eigenen Land, bei Chicago steht mit Connor Bedard der Erstwahl-Pick des Drafts 2023 im Kader. Liga und Spielergewerkschaft haben zugesagt, für mindestens drei Spielzeiten in Folge Partien in Deutschland anzusetzen.
Weitere Highlight-Termine der Saison
- 12. Oktober 2026: Erste Montags-Matinee der Saison, Florida Panthers bei den Buffalo Sabres. Anpfiff am frühen Nachmittag Ortszeit, in Deutschland damit am Abend zu sehen.
- 13. Oktober 2026: Alle 32 Teams sind an einem Tag im Einsatz.
- 25. Oktober 2026: Heritage Classic im Princess Auto Stadium, Winnipeg Jets gegen Montreal Canadiens unter freiem Himmel.
- 12. und 14. November 2026: Global Series Finland in der Veikkaus Arena in Helsinki, Carolina Hurricanes gegen Seattle Kraken.
- 18. und 20. Dezember 2026: Global Series Germany im PSD Bank Dome in Düsseldorf, Ottawa Senators gegen Chicago Blackhawks.
- 21. Dezember 2026: Erstes Wiedersehen der Finalisten, Vegas Golden Knights gegen Carolina Hurricanes in der T-Mobile Arena. Das Rückspiel folgt am 17. Januar 2027 in Raleigh.
- 31. Dezember 2026: Winter Classic im Rice-Eccles Stadium der University of Utah, Utah Mammoth gegen Colorado Avalanche.
- 5. und 6. Februar 2027: All-Star Weekend in der UBS Arena auf Long Island. Am 5. Februar steht der Skills-Wettbewerb an, am 6. Februar das All-Star Game.
- 20. Februar 2027: Stadium Series, Dallas Stars gegen Vegas Golden Knights.
Das All-Star Game kehrt zurück
Nach zwei Spielzeiten ohne All-Star Game findet das Showevent wieder statt. In der Saison 2024/25 war es dem 4 Nations Face-Off gewichen, 2025/26 der Olympiapause. Gespielt wird im Drei-gegen-Drei-Modus als Turnier mit fünf Mannschaften: Kanada, USA, Schweden, Finnland sowie ein World Team mit Spielern aller übrigen Nationen.
Wann beginnen die NHL Playoffs?
Die NHL Playoffs starten traditionell wenige Tage nach dem Ende der Hauptrunde, in dieser Saison also im Anschluss an den 10. April 2027. 16 Teams spielen in vier Runden im Best-of-Seven-Format um den Titel. Das Stanley Cup Final wird üblicherweise im Juni ausgetragen. Die genauen Termine gibt die Liga im Verlauf der Hauptrunde bekannt.
Saisonübergreifende Tipps auf den kommenden Titelträger sind über die Langzeitwetten möglich.
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Modus und Regeln: Wie funktioniert die NHL?
Die NHL gliedert sich in drei Phasen: die Regular Season mit 84 Spielen pro Team, die Playoffs mit 16 Mannschaften und das Stanley Cup Final. Gespielt wird in zwei Conferences mit je zwei Divisions, in denen jeweils acht Teams stehen.
Die Regular Season
- Spielanzahl: Jedes der 32 Teams bestreitet 84 Partien, je zur Hälfte zu Hause und auswärts. Seit der Saison 2026/27 sind es zwei Spiele mehr als zuvor, weil jede Mannschaft nun viermal auf jeden Gegner der eigenen Division trifft.
- Einteilung: Die Liga besteht aus der Eastern und der Western Conference. Jede Conference umfasst zwei Divisions mit je acht Teams. Gespielt wird gegen Gegner aus der eigenen Division, der eigenen Conference und der jeweils anderen Conference.
- Punktesystem: Ein Sieg in der regulären Spielzeit bringt zwei Punkte. Ein Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen bringt ebenfalls zwei Punkte, der Verlierer erhält in diesem Fall einen Punkt. Eine Niederlage nach 60 Minuten bringt keinen Punkt.
- Tabellenstand: Sortiert wird nach Punkten. Bei Gleichstand entscheiden zuerst die Siege in der regulären Spielzeit, danach Siege in regulärer Spielzeit und Verlängerung zusammen, anschließend der direkte Vergleich und die Tordifferenz.
Wie läuft die Verlängerung in der NHL ab?
Ein Unentschieden gibt es in der NHL nicht. Steht es nach den drei Dritteln zu je 20 Minuten gleich, folgt in der Regular Season eine fünfminütige Overtime im Drei-gegen-Drei. Das erste Tor beendet die Partie (Sudden Death). Fällt kein Treffer, entscheidet das Penaltyschießen.
In den Playoffs gilt eine andere Regel: Dort wird ohne Penaltyschießen gespielt. Die Verlängerung läuft im Fünf-gegen-Fünf und wird in Abschnitten von 20 Minuten so lange fortgesetzt, bis ein Tor fällt. Playoff-Partien können dadurch deutlich länger dauern als Spiele der Hauptrunde.
Wie qualifiziert man sich für die NHL Playoffs?
Für die Playoffs qualifizieren sich 16 der 32 Teams, je acht aus beiden Conferences:
- Die drei punktbesten Mannschaften jeder Division ziehen direkt ein. Das ergibt sechs Teams pro Conference.
- Dazu kommen zwei Wild-Card-Plätze pro Conference. Sie gehen an die beiden punktbesten Teams, die den direkten Einzug verpasst haben – unabhängig davon, aus welcher Division sie stammen.
Der Modus in den Playoffs und im Stanley Cup Final
Die Playoffs bestehen aus vier Runden. Jede Runde wird im Best-of-Seven-Format ausgetragen, ein Team braucht also vier Siege zum Weiterkommen:
- Erste Runde (Best of Seven)
- Conference-Halbfinale (Best of Seven)
- Conference-Finale (Best of Seven)
- Stanley Cup Final (Best of Seven)
Die Heimspiele verteilen sich nach dem Muster 2-2-1-1-1. In den ersten beiden Runden hat das höher gesetzte Team Heimrecht, im Conference-Finale und im Stanley Cup Final die Mannschaft mit der besseren Hauptrundenbilanz.
Welche Trophäen werden in der NHL vergeben?
- Stanley Cup: Trophäe für den Playoff-Sieger und damit den Meistertitel.
- Presidents‘ Trophy: Für das punktbeste Team der Regular Season.
- Conn Smythe Trophy: Für den wertvollsten Spieler der Playoffs.
- Hart Memorial Trophy: Für den wertvollsten Spieler der Hauptrunde.
- Art Ross Trophy: Für den punktbesten Scorer der Hauptrunde.
- Vezina Trophy: Für den stärksten Torhüter der Saison.
- Calder Memorial Trophy: Für den besten Neuling der Saison.
Die Unterschiede zwischen regulärer Spielzeit, Overtime und Shootout wirken sich unmittelbar darauf aus, welche Eishockey-Wettarten sich in welcher Situation eignen.
NHL Teams: Conferences und Divisions
An der NHL nehmen 32 Teams aus den USA und Kanada teil. Sie sind in zwei Conferences zu je 16 Mannschaften aufgeteilt, die sich wiederum in jeweils zwei Divisions mit acht Teams gliedern. Die Einteilung folgt der Geografie und bestimmt, gegen wen ein Team wie oft spielt.
Eastern Conference: Atlantic Division
- Boston Bruins
- Buffalo Sabres
- Detroit Red Wings
- Florida Panthers
- Montreal Canadiens
- Ottawa Senators
- Tampa Bay Lightning
- Toronto Maple Leafs
Eastern Conference: Metropolitan Division
- Carolina Hurricanes
- Columbus Blue Jackets
- New Jersey Devils
- New York Islanders
- New York Rangers
- Philadelphia Flyers
- Pittsburgh Penguins
- Washington Capitals
Western Conference: Central Division
- Chicago Blackhawks
- Colorado Avalanche
- Dallas Stars
- Minnesota Wild
- Nashville Predators
- St. Louis Blues
- Utah Mammoth
- Winnipeg Jets
Western Conference: Pacific Division
- Anaheim Ducks
- Calgary Flames
- Edmonton Oilers
- Los Angeles Kings
- San Jose Sharks
- Seattle Kraken
- Vancouver Canucks
- Vegas Golden Knights
Sieben kanadische Teams, 25 aus den USA
Aus Kanada kommen die Montreal Canadiens, Ottawa Senators, Toronto Maple Leafs, Winnipeg Jets, Calgary Flames, Edmonton Oilers und Vancouver Canucks. Die übrigen 25 Franchises sind in den USA beheimatet.
Die jüngste Veränderung im Teilnehmerfeld betrifft die Central Division: Das Franchise der früheren Arizona Coyotes zog 2024 nach Salt Lake City um und tritt seit der Saison 2025/26 als Utah Mammoth an. Zuvor war 2021 mit den Seattle Kraken das 32. Team in die Liga aufgenommen worden.
Wie sich die Teams aktuell schlagen, zeigt die NHL Tabelle weiter oben auf dieser Seite.
Die Anwärter auf den Stanley Cup
Als Titelanwärter gelten in der NHL traditionell die Teams mit der größten Kadertiefe, einem verlässlichen Torhüter und einer stabilen Defensive. Weil jede Playoff-Runde über sieben Spiele geht, setzt sich über vier Runden selten ein Außenseiter durch: Konstanz zählt im Best-of-Seven-Format mehr als einzelne Ausreißer nach oben.
Als Ausgangspunkt dient der amtierende Titelträger. Die Carolina Hurricanes gewannen das Stanley Cup Final 2026 mit 4:2 gegen die Vegas Golden Knights und holten damit ihren zweiten Titel nach 2006. Die punktbeste Mannschaft der vorangegangenen Hauptrunde und damit Gewinner der Presidents‘ Trophy war die Colorado Avalanche.
Woran sich die Titelchancen ablesen lassen
Wer die Kräfteverhältnisse einschätzen möchte, findet die aussagekräftigsten Anhaltspunkte in diesen vier Bereichen:
- Torhüterposition: In einer Best-of-Seven-Serie kann ein Torhüter in Topform eine Serie allein drehen. Fängt die Nummer eins schwach an oder fällt aus, sind die Auswirkungen größer als in jeder anderen Mannschaftssportart.
- Special Teams: Die Effektivität im Powerplay und in Unterzahl entscheidet in engen Playoff-Spielen überproportional häufig.
- Verletzungssituation: Die NHL veröffentlicht Ausfälle oft erst kurzfristig und in den Playoffs bewusst vage. Ein Ausfall in der ersten Sturmreihe oder im Verteidigerpaar eins verschiebt die Einschätzung deutlich.
- Kalender und Reisebelastung: Bei 84 Spielen pro Team häufen sich Back-to-Back-Partien an aufeinanderfolgenden Abenden. Wer weit gereist ist oder am Vorabend gespielt hat, startet mit einem messbaren Nachteil.
Einen laufend aktualisierten Überblick über die Einschätzung des Teilnehmerfelds liefern die dazugehörigen Saisonquoten.
NHL Saisonwetten: der mögliche Stanley-Cup-Sieger
Die folgende Übersicht zeigt die Einschätzung von Tipico zum kommenden Titelträger. Sie aktualisiert sich im Saisonverlauf automatisch und spiegelt damit die Entwicklung der Kräfteverhältnisse wider.
Neben dem Titelträger lassen sich weitere saisonübergreifende Ausgänge tippen, etwa der Gewinner einer Conference oder einer Division. Wie diese Wettform grundsätzlich funktioniert, erklärt die Seite zu den Langzeitwetten.
Eishockey-Wettarten: Moneyline, Puckline und Drittel-Wetten
Eishockey folgt beim Wetten einer eigenen Logik. Der Grund liegt in der Overtime-Regel: Weil ein Spiel nach 60 Minuten unentschieden stehen kann, danach aber zwingend einen Sieger bekommt, existieren zwei verschiedene Siegwetten nebeneinander – und sie werden unterschiedlich abgerechnet. Wer diesen Unterschied kennt, versteht den Großteil des Eishockey-Wettangebots.
3-Wege-Wette und Head-to-Head: der entscheidende Unterschied
- 3-Wege-Wette (1X2): Gewertet wird ausschließlich der Stand nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten. Das Unentschieden ist hier ein gültiger Ausgang. Rund ein Viertel aller NHL-Partien endet nach 60 Minuten remis – das X ist im Eishockey also kein Randfall.
- Head-to-Head (2-Wege-Wette, international Moneyline): Gewertet wird der endgültige Sieger inklusive Overtime und Penaltyschießen. Ein Unentschieden ist ausgeschlossen, weil jede Partie einen Sieger hervorbringt.
Das praktische Ergebnis: Wer auf ein Team in der 3-Wege-Wette setzt und dieses erst in der Verlängerung gewinnt, hat die Wette verloren. Bei der Head-to-Head-Wette wäre sie aufgegangen. Mehr zu dieser Wettform erklärt die Seite zur Head-to-Head-Wette.
Puckline: das feste Handicap im Eishockey
Die Puckline ist die eishockeytypische Ausprägung der Handicap-Wette. Anders als im Fußball ist der Vorsprung nicht variabel, sondern in aller Regel auf 1,5 Tore festgelegt. Ein Team startet also mit einem Rückstand von 1,5 Toren in die Wertung, das andere mit einem entsprechenden Vorsprung.
Der Hintergrund ist statistischer Natur: NHL-Partien enden auffällig häufig mit nur einem Tor Unterschied, zumal in der Schlussphase oft ein Treffer ins verwaiste Tor fällt, wenn die zurückliegende Mannschaft ihren Torhüter herausnimmt. Die Funktionsweise im Detail beschreibt die Anleitung zur Handicap-Wette.
Über/Unter: die Torlinie in der NHL
Bei der Über/Unter-Wette wird auf die Gesamtzahl der Treffer beider Teams gesetzt, unabhängig vom Ausgang. In der NHL liegt die angesetzte Linie meist bei 5,5 oder 6,5 Toren. Zwei Besonderheiten sind dabei zu beachten:
- Empty-Net-Tore in der Schlussphase zählen regulär mit und kippen enge Über/Unter-Entscheidungen überdurchschnittlich oft.
- Wird eine Partie im Penaltyschießen entschieden, wird dem Sieger in der offiziellen Statistik ein zusätzliches Tor gutgeschrieben.
Drittel-Wetten
Ein Eishockeyspiel besteht aus drei Dritteln zu je 20 Minuten. Entsprechend lassen sich einzelne Spielabschnitte gesondert tippen – etwa der Sieger des ersten Drittels oder die Toranzahl innerhalb eines Abschnitts. Diese Wettform existiert in dieser Form in kaum einer anderen Sportart und ist deshalb ein Alleinstellungsmerkmal des Eishockeys.
Spielerwetten und Torschützen
Neben den Mannschaftswetten lassen sich einzelne Akteure tippen. Üblich sind Wetten darauf, ob ein bestimmter Spieler einen Treffer erzielt oder einen Scorerpunkt sammelt – also ein Tor oder eine Vorlage. Weil in der NHL die Eiszeit ungleich verteilt ist, spielt es dabei eine Rolle, ob ein Akteur in der ersten Sturmreihe und im Powerplay eingesetzt wird.
Livewetten während des Spiels
Eishockey ist durch die hohe Zahl an Unterbrechungen, Strafzeiten und Führungswechseln ein Sport mit starker Dynamik im Spielverlauf. Entsprechend verändern sich die dazugehörigen Quoten laufend, etwa bei einer Überzahlsituation oder nach einem späten Ausgleich. Wie das funktioniert, erklärt die Anleitung zu den Livewetten.
Weitere Wettformen im Überblick
- Langzeitwetten: Tipps auf den Titelträger, einen Conference- oder Division-Sieger über die gesamte Saison. Siehe Langzeitwetten.
- Kombiwette: Mehrere Ausgänge werden zu einer Wette verbunden. Siehe Kombiwette.
- Doppelte Chance: Zwei der drei möglichen Ausgänge der 60-Minuten-Wertung werden gemeinsam abgedeckt. Siehe Doppelte Chance.
Eine vollständige Übersicht sämtlicher Varianten bietet die Seite zu den Tipico Wettarten.
Deutsche Spieler und Trainer in der NHL
So viele Deutsche wie derzeit standen in der NHL noch nie unter Vertrag. Getragen wird die Entwicklung von einer Generation, die den Sprung über den Atlantik nicht mehr als Ausnahme, sondern als regulären Karriereweg begreift – angeführt von Leon Draisaitl, der als erster Deutscher sowohl die Art Ross Trophy als auch die Hart Memorial Trophy gewann.
Diese Deutschen spielen in der NHL
- Leon Draisaitl – Edmonton Oilers. Der Kölner Center ist der punktbeste deutsche Spieler der Liga-Geschichte und stand mit Edmonton 2024 und 2025 im Stanley Cup Final.
- Tim Stützle – Ottawa Senators. Der Viersener Center ist Führungsspieler seines Teams und im Dezember bei den Spielen in Düsseldorf im eigenen Land im Einsatz.
- Moritz Seider – Detroit Red Wings. Verteidiger, Gewinner der Calder Memorial Trophy als bester Neuling und Abwehrchef der Nationalmannschaft.
- JJ Peterka – Boston Bruins. Der Münchner Flügelstürmer wechselte im Sommer 2026 von den Utah Mammoth nach Boston.
- Lukas Reichel – Boston Bruins. Angreifer, seit dem Frühjahr 2026 in Boston.
- Nico Sturm – Minnesota Wild. Center und zweifacher Stanley-Cup-Sieger.
- Philipp Grubauer – Seattle Kraken. Torhüter und der erfahrenste deutsche Akteur der Liga.
Dazu kommen mehrere deutsche Profis in den Farmteams der AHL, die im Saisonverlauf in den NHL-Kader aufrücken können.
Marco Sturm: der erste deutsche Cheftrainer der NHL
Eine Premiere gab es auch hinter der Bande: Marco Sturm ist bei den Boston Bruins als erster und bislang einziger Deutscher Cheftrainer eines NHL-Teams. Der frühere Nationalspieler bestritt selbst über 900 Partien in der Liga, unter anderem für Boston. Mit Peterka und Reichel stehen in seinem Kader zwei deutsche Angreifer.
Deutsche NHL-Profis bei Olympia und der WM
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo durften erstmals seit 2014 wieder NHL-Spieler antreten. Die deutsche Auswahl ging mit Draisaitl als Kapitän sowie Seider und Stützle als dessen Assistenten ins Turnier und erreichte das Viertelfinale.
Weil die Playoffs zeitlich mit der Eishockey-WM zusammenfallen, stehen NHL-Profis dort regelmäßig nur dann zur Verfügung, wenn ihr Klub die Endrunde verpasst oder früh ausgeschieden ist. Für das Nationalteam ist das ein jährlich wiederkehrender Planungsfaktor.
Von der DEL in die NHL
Der Weg nach Nordamerika führt für deutsche Talente meist über die DEL oder direkt über die Juniorenligen in Kanada und den USA. Draisaitl, Seider und Stützle spielten in der Jugend sämtlich für die Jungadler Mannheim, ehe sie den Sprung nach Übersee machten. Ausgewählt werden die Spieler über den NHL Draft.
Stanley Cup: Sieger, Rekorde und Historie
Der Stanley Cup ist die Trophäe für den Playoff-Sieger der NHL und damit der Meistertitel der Liga. Er wird seit 1893 vergeben und ist die älteste Trophäe im nordamerikanischen Profisport – älter als die NHL selbst, die erst 1917 gegründet wurde. Seit 1926 liegt die Vergabe ausschließlich bei der Liga.
Eine Besonderheit: Es gibt nur einen einzigen Pokal. Anders als in anderen Ligen erhält der Sieger keine Nachbildung, sondern den Originalpokal – und die Namen aller Spieler des Meisterteams werden in den Ring des Cups graviert.
Wer hat den Stanley Cup zuletzt gewonnen?
Die Carolina Hurricanes gewannen das Stanley Cup Final 2026 mit 4:2 gegen die Vegas Golden Knights. Die Entscheidung fiel am 14. Juni 2026 mit einem 3:0-Auswärtssieg in Spiel sechs. Für Carolina war es der zweite Titel nach 2006.
Als wertvollster Spieler der Playoffs wurde Kapitän Jordan Staal mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet – mit 37 Jahren der älteste Gewinner dieser Auszeichnung. Bemerkenswert war zudem, dass mit den Florida Panthers erstmals seit langem ein zweifacher Titelverteidiger die Playoffs komplett verpasste.
Die Rekordsieger des Stanley Cups
- Montreal Canadiens – 24 Titel, zuletzt 1993
- Toronto Maple Leafs – 13 Titel, zuletzt 1967
- Detroit Red Wings – 11 Titel, zuletzt 2008. Erfolgreichstes Team aus den USA
- Boston Bruins – 6 Titel, zuletzt 2011
- Chicago Blackhawks – 6 Titel, zuletzt 2015
- Edmonton Oilers – 5 Titel, zuletzt 1990
- Pittsburgh Penguins – 5 Titel, zuletzt 2017
Die Montreal Canadiens sind zugleich das älteste durchgehend bestehende Team der Liga. Zwischen 1956 und 1960 gewannen sie fünf Titel in Serie – ein Rekord, an den seither kein Team herangekommen ist.
Prägende Teams der jüngeren Vergangenheit
Die vergangenen Spielzeiten waren von mehreren Mannschaften geprägt, die über Jahre auf höchstem Niveau blieben:
- Tampa Bay Lightning: Titel 2020 und 2021 in Serie, dazu die Finalteilnahme 2022.
- Colorado Avalanche: Titelgewinn 2022 und seither durchgehend unter den punktstärksten Teams der Liga.
- Vegas Golden Knights: Erster Titel 2023, Finalteilnahme 2026.
- Florida Panthers: Drei Finalteilnahmen in Folge zwischen 2023 und 2025 mit zwei Titelgewinnen.
- Edmonton Oilers: Zwei verlorene Finalserien 2024 und 2025 gegen Florida. In Edmonton wartet man seit der Ära um Wayne Gretzky auf den nächsten Titel.
Rekordsaison und Ausnahmespieler
Die punktreichste Hauptrunde der Liga-Geschichte spielten die Boston Bruins 2022/23 mit 135 Punkten und 65 Siegen – gescheitert sind sie dennoch bereits in der ersten Playoff-Runde. Ein Beleg dafür, dass eine starke Hauptrunde im Best-of-Seven-Format wenig garantiert.
Zu den prägenden Spielern der Liga-Geschichte zählen Wayne Gretzky, der sämtliche Scorerrekorde hält, Mario Lemieux und Sidney Crosby. Wie sich das aktuelle Teilnehmerfeld einschätzen lässt, zeigt der Abschnitt zu den Anwärtern auf den Stanley Cup.
Der NHL Draft
Der NHL Draft ist das jährliche Auswahlverfahren, über das die Teams die Rechte an Nachwuchsspielern erwerben. Berechtigt sind in erster Linie Spieler im Alter von 18 bis 20 Jahren aus den nordamerikanischen Junioren- und College-Ligen sowie aus Europa. Die Veranstaltung findet in der Regel im Juni statt, kurz nach dem Ende der Playoffs.
Wie funktioniert der NHL Draft?
Das Verfahren ist bewusst so angelegt, dass die schwächeren Teams bevorzugt werden:
- Umgekehrte Reihenfolge: Die Mannschaften mit der schlechtesten Bilanz der vergangenen Hauptrunde wählen zuerst. Das gilt nicht nur in der ersten, sondern in allen Runden.
- Draft-Lotterie: Die exakte Reihenfolge der vorderen Plätze wird nicht allein über die Tabelle bestimmt, sondern ausgelost. Damit soll verhindert werden, dass Teams gezielt Spiele verlieren, um an eine bessere Position zu kommen.
- Mehrere Runden: Der Draft umfasst sieben Runden. Jedes Team hat pro Runde grundsätzlich eine Auswahl, kann diese Rechte aber tauschen – Draft-Picks sind eine eigene Währung im Transfergeschäft.
- Bindung: Ein ausgewähltes Talent verhandelt anschließend exklusiv mit dem Team, das die Rechte an ihm hält. Der Weg in den NHL-Kader führt danach häufig noch über ein Farmteam in der AHL.
Warum der Draft für die Liga so wichtig ist
Weil die NHL mit einer festen Gehaltsobergrenze arbeitet, lässt sich ein Kader nicht beliebig über Zugänge verstärken. Junge Spieler mit günstigen Einstiegsverträgen sind deshalb ein zentraler Baustein beim Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams. Mehrere der jüngeren Titelträger haben ihr Fundament über hohe Draft-Positionen gelegt, ehe der sportliche Erfolg folgte.
Für Fans in Deutschland ist der Draft zugleich der Moment, in dem sich abzeichnet, welche deutschen Talente den Sprung nach Nordamerika anstreben.
Die jüngste Draft-Ausgabe
Beim Draft 2026 sicherten sich die Toronto Maple Leafs an erster Stelle die Rechte an Gavin McKenna, der zuvor im College-Eishockey für Aufsehen gesorgt hatte. Die Veranstaltung fand Ende Juni 2026 statt.
Weitere Eishockey-Ligen und Turniere
Die NHL ist die höchste Spielklasse des Welteishockeys, doch auch in Europa wird auf hohem Niveau gespielt. Wer über die nordamerikanische Liga hinausschauen möchte, findet hier die wichtigsten Wettbewerbe im Überblick.
Die DEL als deutsche Spitzenklasse
Die Deutsche Eishockey Liga ist die höchste Spielklasse in Deutschland und der wichtigste Ausbildungsweg für den deutschen Nachwuchs. Sportlich reicht sie an die NHL nicht heran, im europäischen Vergleich ist sie aber konkurrenzfähig. Alle Informationen zu Modus, Terminen und Teams stehen auf der Seite zur DEL.
Darunter folgt die DEL2 als zweite Liga mit Auf- und Abstiegsregelung zur DEL.
Weitere europäische Topligen
- SHL (Schweden): Traditionell eine der stärksten Ligen Europas und ein verlässlicher Zulieferer für die NHL.
- Liiga (Finnland): Bekannt für strukturierte Defensivarbeit und eine hohe Zahl an Spielern, die den Sprung nach Übersee schaffen.
- National League (Schweiz): Gilt als finanzstärkste Liga Europas und verpflichtet regelmäßig erfahrene Akteure aus Nordamerika.
- Extraliga (Tschechien): Ebenfalls im europäischen Spitzenfeld, mit langer Eishockey-Tradition.
Champions Hockey League
Die Champions Hockey League ist der europäische Klubwettbewerb im Eishockey. Teilnahmeberechtigt sind die stärksten Mannschaften der führenden europäischen Ligen, darunter mehrere deutsche Klubs aus der DEL. Gespielt wird parallel zum nationalen Ligabetrieb.
Nationalmannschaften: WM und Olympia
Auf Länderebene sind zwei Wettbewerbe maßgeblich. Die Eishockey-WM findet jährlich im Mai statt und überschneidet sich damit regelmäßig mit den NHL-Playoffs. Alle vier Jahre kommt das olympische Turnier hinzu, bei dem seit 2026 wieder NHL-Profis antreten dürfen. Eine Übersicht zu den Wettbewerben bei den Winterspielen bietet die Seite zu den Olympia-Wetten.
Weitere Wettbewerbe im Überblick
Eine sportartübergreifende Einstiegsseite mit sämtlichen Eishockey-Wettbewerben bietet die Übersicht zu den Eishockey Wetten. Wer sich auch für die übrigen nordamerikanischen Profiligen interessiert, findet Informationen zur NBA, zur NFL und zur MLB. Aktuelle Meldungen aus allen Sportarten sammelt die Rubrik Sport heute.
Häufige Fragen zur NHL
Wie funktioniert die NHL?
Die NHL besteht aus 32 Teams in zwei Conferences mit je zwei Divisions. Jede Mannschaft bestreitet in der Hauptrunde 84 Spiele. Anschließend qualifizieren sich 16 Teams für die Playoffs, die in vier Runden im Best-of-Seven-Format ausgetragen werden. Der Sieger erhält den Stanley Cup.
Wie viele Spiele hat ein NHL-Team pro Saison?
Seit der Saison 2026/27 bestreitet jedes Team 84 Hauptrundenspiele, zuvor waren es 82. Grund für die Erhöhung ist, dass jede Mannschaft nun viermal statt dreimal auf jeden Gegner der eigenen Division trifft. Insgesamt umfasst die Hauptrunde damit 1.344 Partien.
Wer hat den Stanley Cup zuletzt gewonnen?
Die Carolina Hurricanes gewannen das Stanley Cup Final 2026 mit 4:2 gegen die Vegas Golden Knights. Es war der zweite Titel der Franchise-Geschichte nach 2006.
Welches Team hat die meisten Stanley Cups gewonnen?
Die Montreal Canadiens sind mit 24 Titeln Rekordsieger, zuletzt gewannen sie 1993. Dahinter folgen die Toronto Maple Leafs mit 13 Titeln und die Detroit Red Wings mit 11, dem Bestwert für ein Team aus den USA.
Kann ein NHL-Spiel unentschieden enden?
Nein. Steht es nach 60 Minuten gleich, folgt in der Hauptrunde eine fünfminütige Verlängerung im Drei-gegen-Drei. Fällt dort kein Tor, entscheidet das Penaltyschießen. In den Playoffs gibt es kein Penaltyschießen: Dort wird im Fünf-gegen-Fünf so lange weitergespielt, bis ein Treffer fällt.
Wann beginnen die NHL Playoffs?
Die Playoffs starten wenige Tage nach dem Ende der Hauptrunde, üblicherweise Mitte April. Die Finalserie um den Stanley Cup wird traditionell im Juni ausgetragen. Die genauen Termine gibt die Liga im Verlauf der Saison bekannt.
Wo läuft die NHL im TV und Stream?
Die NHL läuft in Deutschland bei Sky. Der Sender überträgt rund 300 Partien pro Spielzeit live sowie die kompletten Playoffs samt Finalserie. Die Übertragungen sind auch über WOW und Sky Go abrufbar. Ausgewählte Spiele werden auf Deutsch kommentiert, die übrigen im englischen Originalton.
Spielt die NHL in Deutschland?
Ja. Am 18. und 20. Dezember 2026 tragen die Ottawa Senators und die Chicago Blackhawks im PSD Bank Dome in Düsseldorf zwei reguläre Saisonspiele aus. Liga und Spielergewerkschaft haben zugesagt, für mindestens drei Spielzeiten in Folge Partien in Deutschland anzusetzen.
Welche Deutschen spielen in der NHL?
Zu den deutschen Profis zählen Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Tim Stützle (Ottawa Senators), Moritz Seider (Detroit Red Wings), JJ Peterka und Lukas Reichel (beide Boston Bruins), Nico Sturm (Minnesota Wild) sowie Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken). Bei den Boston Bruins steht mit Marco Sturm zudem der erste deutsche Cheftrainer der Liga an der Bande.
Was ist der Unterschied zwischen 3-Wege-Wette und Head-to-Head?
Bei der 3-Wege-Wette zählt ausschließlich der Stand nach 60 Minuten, das Unentschieden ist ein gültiger Ausgang. Bei der Head-to-Head-Wette wird der endgültige Sieger inklusive Verlängerung und Penaltyschießen gewertet, ein Unentschieden ist dort ausgeschlossen.