Handball-Bundesliga-Tipps zum aktuellen Spieltag
Handball-Bundesliga-Tipps zu jedem Spieltag: In der HBL ermitteln 18 Mannschaften an 34 Spieltagen den deutschen Meister, pro Runde stehen neun Partien auf dem Programm. Die Handball-Bundesliga-Prognose von Tipico ordnet die Paarungen des anstehenden Spieltags ein.
Handball heute: die Tipps zum aktuellen Spieltag
Am 5. Spieltag der Handball-Bundesliga empfängt der Bergische HC am 20. September 2026 um 15:00 Uhr die Füchse Berlin im Sonntagstopspiel. Berlin steht nach vier Spielen bei 6:2 Punkten auf Rang vier, der Bergische HC wartet als Tabellenletzter noch auf den ersten Punktgewinn.
SG BBM Bietigheim - Hannover-Burgdorf
19.09.2026, 19:00 Uhr - EgeTrans ArenaBergischer HC - Füchse Berlin
20.09.2026, 15:00 Uhr - Mitsubishi Electric HalleHSG Wetzlar - VfL Gummersbach
20.09.2026, 16:30 Uhr - Buderus ArenaTBV Lemgo Lippe - HC Erlangen
20.09.2026, 16:30 Uhr - Phoenix Contact ArenaFlensburg Handewitt - HSV Hamburg
20.09.2026, 18:00 Uhr - GGW ArenaMT Melsungen - SC Magdeburg
20.09.2026, 18:00 Uhr - Rothenbach-Halle
Vorschauen zu den einzelnen Partien gibt es bei Handball heute, einen sportartübergreifenden Überblick liefert die Seite zu den Handball-Wetten.
Die Handball-Bundesliga auf einen Blick
| Liga | Handball-Bundesliga (HBL) |
| Land | Deutschland |
| Gegründet | 1966, seit 1978/79 eingleisig |
| Teams | 18 |
| Spieltage | 34, neun Partien pro Spieltag |
| Modus | Jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde, keine Playoffs |
| Punktesystem | 2 Punkte für einen Sieg, 1 für ein Unentschieden |
| Absteiger | 2, ohne Relegation |
| Tore pro Spiel | rund 60 im Ligaschnitt |
| Titelverteidiger | SC Magdeburg |
| Rekordmeister | THW Kiel (23 Titel) |
| Saison | 27. August 2026 bis 6. Juni 2027 |
| Übertragung | Dyn, sonntags 15:00 Uhr bei WELT im Free-TV |
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Handball-Bundesliga-Prognose: die Favoriten auf den Titel
Die Handball-Bundesliga-Prognose zur Meisterschaft beginnt mit einer Besonderheit des Modus: Der deutsche Meister wird ohne Playoffs ermittelt. Wer nach 34 Spieltagen die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Titel.
Über diese Distanz entscheiden Kadertiefe, Torhüterleistung und die Doppelbelastung durch den Europapokal – Gründe dafür, dass die Meisterschale seit 2020 ausschließlich an den THW Kiel, den SC Magdeburg und die Füchse Berlin ging.
Wer gewinnt die Handball-Bundesliga?
Als Titelverteidiger geht der SC Magdeburg in die Saison 2026/27 – der SCM holte in den vergangenen fünf Jahren vier Meisterschaften. Direkter Verfolger sind die Füchse Berlin, Meister 2025 sowie Vizemeister und DHB-Pokalsieger der Vorsaison. Bei den Berlinern steht mit Mathias Gidsel der Spieler im Kader, der die Torschützenliste 2025/26 mit 269 Treffern anführte und zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt wurde.
Zum erweiterten Kreis der Handball-Bundesliga-Favoriten zählen die SG Flensburg-Handewitt, die MT Melsungen und der THW Kiel. Melsungen gewann die EHF European League, startet dadurch in der Champions League und verpflichtete DHB-Kapitän Johannes Golla.
Kiel geht mit Børge Lund als neuem Trainer und Zugängen wie Julian Köster in die Spielzeit. Der VfL Gummersbach beendete die Vorsaison auf Rang vier, muss mit Köster und Kentin Mahé aber zwei Abgänge kompensieren.
Die Titelanwärter der Handball-Bundesliga im Überblick
Die folgende Quotenübersicht ordnet die Titelanwärter auf Meisterschaft ein. Es handelt sich um eine Saisonwette, die über die gesamte Spielzeit läuft und erst nach dem 34. Spieltag entschieden wird.
Wer steigt aus der Handball-Bundesliga ab?
Die beiden letztplatzierten Mannschaften steigen nach 34 Spieltagen in die 2. Handball-Bundesliga ab. Eine Relegation gibt es in der HBL nicht. Als Abstiegskandidaten gelten in der Regel die Aufsteiger – in der Saison 2026/27 die HBW Balingen-Weilstetten als Zweitliga-Meister und die SG BBM Bietigheim. Alle 18 Mannschaften stehen im Abschnitt zu den Teams der Handball-Bundesliga.
Saisonübergreifende HBL-Tipps auf Meister, Absteiger oder die Platzierung eines Teams laufen über Langzeitwetten. Welche Märkte die Liga darüber hinaus bietet, zeigt der Abschnitt zu den Wettmärkten in der Handball-Bundesliga. Die dazugehörigen Handball-Bundesliga-Wetten finden sich im Wettprogramm.
Die Handball-Bundesliga-Tabelle
Die Handball-Bundesliga-Tabelle ist die Grundlage jeder HBL-Prognose. Weil der deutsche Meister ohne Playoffs ermittelt wird, entscheidet allein die Platzierung nach 34 Spieltagen über Titel, Europapokal und Abstieg.
So wird die Tabelle der Handball-Bundesliga berechnet
In der HBL gilt das klassische Punktesystem: Ein Sieg bringt zwei Punkte, bei einem Unentschieden erhält jedes Team einen Punkt, eine Niederlage bleibt ohne Zählbares. Üblich ist die Schreibweise als Plus- und Minuspunkte. Ein Team mit 40:12 Punkten hat aus 26 Spielen also 20 Siege und sechs Niederlagen geholt.
Sind zwei Mannschaften punktgleich, entscheidet zunächst der direkte Vergleich, anschließend die Tordifferenz und die Anzahl der erzielten Tore aus diesen Duellen. Erst danach zählen die Tordifferenz und die Gesamtzahl der Tore aus allen Spielen der Saison.
Was die Plätze in der Handball-Bundesliga-Tabelle bedeuten
- Platz 1: Deutscher Meister und Startplatz in der EHF Champions League
- Plätze 2 bis 4: Startplatz in der EHF European League, dazu die Möglichkeit, bei der EHF ein Upgrade für die Champions League zu beantragen
- DHB-Pokalsieger: ebenfalls Startplatz in der European League, bei bereits über die Liga qualifiziertem Pokalsieger rückt der Pokalfinalist nach
- Plätze 17 und 18: Abstieg in die 2. Handball-Bundesliga, eine Relegation gibt es nicht
Wie sich der Tabellenstand auf die Titelanwärter auswirkt, zeigt die Handball-Bundesliga-Prognose weiter oben.
Der Spielplan der Handball-Bundesliga
Der Handball-Bundesliga-Spielplan umfasst 34 Spieltage mit jeweils neun Partien. Jede Mannschaft trifft in Hin- und Rückrunde zweimal auf jeden Gegner, über eine komplette Spielzeit ergeben sich so 306 Begegnungen. Die folgende Übersicht zeigt die Ansetzungen des kommenden Spieltags.
Wann spielt die Handball-Bundesliga?
Anders als im Fußball verteilt sich ein HBL-Spieltag auf bis zu fünf Tage. Regelspieltage sind Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag. Feste Größen im Wochenablauf sind die Freitagskonferenz um 19:00 Uhr und das Sonntagstopspiel um 15:00 Uhr.
Der Grund für diese Streuung liegt im dichten Terminkalender: Die Ansetzungen richten sich nach den Spielen im Europapokal und im DHB-Pokal, weshalb einzelne Partien eines Spieltags auch vorgezogen oder nachgeholt werden. Die vollständige Rückrunde gibt die Liga in der Regel erst im Saisonverlauf frei.
Wie der Spielplan die Handball-Bundesliga-Tipps beeinflusst
Für Handball-Bundesliga-Tipps ist neben der Paarung vor allem die Belastungssteuerung relevant. Teams, die parallel in der Champions League oder European League antreten, absolvieren in englischen Wochen deutlich mehr Spiele als der Rest der Liga. Nationalspieler fehlen zusätzlich während der Länderspielfenster und bei Turnieren.
Umgekehrt profitieren Mannschaften ohne internationale Belastung von längeren Vorbereitungszeiten auf einzelne Partien. Welche Rolle das für die einzelnen Wettmärkte spielt, zeigt der Abschnitt zu den Wettmärkten in der Handball-Bundesliga.
Alle Termine rund um Saisonstart, Pausen und Saisonende stehen im Abschnitt zu den Terminen der Handball-Bundesliga. Vorschauen zu den einzelnen Partien liefert Handball heute, die Ergebnisse der zurückliegenden Runde finden sich unter Handball-Bundesliga-Ergebnisse.
Die Ergebnisse der Handball-Bundesliga
Die Handball-Bundesliga-Ergebnisse zeigen, wie sich die Form der Teams über die Saison entwickelt. Weil in der HBL im Schnitt rund 60 Tore pro Partie fallen, sagt die Höhe eines Sieges oft mehr über die Verfassung einer Mannschaft aus als der Sieg selbst.
Was sich aus den Ergebnissen für HBL-Tipps ablesen lässt
Für Handball-Bundesliga-Tipps liefern die Resultate drei brauchbare Signale. Erstens die Tordifferenz: Sie ist bei 34 Spieltagen ein stabilerer Formindikator als die reine Siegbilanz. Zweitens die Heimstärke, die in der HBL wegen kompakter Hallen und lauter Kulissen traditionell ausgeprägt ist. Drittens die Konstanz der Torhüterleistung, die einzelne Ergebnisse stärker verschiebt als in anderen Mannschaftssportarten.
Wie sich diese Muster in den einzelnen Märkten niederschlagen, zeigt der Abschnitt zu den Wettmärkten in der Handball-Bundesliga. Die Ansetzungen der kommenden Runde stehen im Spielplan.
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Die Wettmärkte in der Handball-Bundesliga
Handball unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend vom Fußball: Bei rund 60 Toren pro Partie ist der Ausgang selten binär, und ein Rückstand von fünf Treffern ist in zehn Minuten aufgeholt. Wie die einzelnen Wettarten funktionieren, erklärt die Seite zu den Handball-Wetten. Die folgenden Abschnitte zeigen, was davon in der HBL konkret zum Tragen kommt.
Die Torlinien in der Handball-Bundesliga
Bei der Über-/Unter-Wette wird auf die Gesamtzahl der Tore beider Teams getippt. Weil der Ligaschnitt bei rund 60 Treffern liegt, liegen die Linien entsprechend hoch – zu einer Begegnung stehen mehrere Werte nebeneinander zur Auswahl, etwa 65,5, 66,5 und 67,5 Tore. Beim Team-Über/Unter zählen nur die Treffer einer Mannschaft, die Linie halbiert sich dadurch auf Werte um 33,5.
Ausschlaggebend für die Torzahl sind zwei Faktoren: das Tempo, mit dem eine Mannschaft ihre Angriffe abschließt, und die Abwehrformation. Teams mit offensiver Deckung und schnellem Umschaltspiel produzieren regelmäßig Partien jenseits der 65 Tore, defensiv ausgerichtete Mannschaften drücken den Wert deutlich darunter.
Warum die Handicaps in der HBL so klein ausfallen
Im Fußball gleicht ein Handicap Klassenunterschiede aus, im Handball erfüllt es eine andere Funktion. Die Linien in der Bundesliga sind klein – üblich sind 0:0,5, 0,5:0 und 0:1,5.
Ein Handicap von 0:0,5 bedeutet, dass die Auswärtsmannschaft mit einem halben Tor Vorsprung in die Rechnung geht. Ein Unentschieden nach 60 Minuten zählt damit als Auswärtserfolg. Die kleinen Linien nehmen also das Remis aus der Wette heraus, statt Favoritenrollen zu kompensieren. Bei 0:1,5 muss das Heimteam mit mindestens zwei Toren Vorsprung gewinnen, damit der Tipp aufgeht.
Die Doppelbelastung als Faktor
Anders als in vielen Ligen spielt ein Teil der HBL-Klubs parallel im Europapokal. Die Champions League setzt ihre Partien überwiegend auf Mittwoch und Donnerstag an, die European League auf Dienstag – ein Team, das bis ins Final4 kommt, absolviert über eine Saison rund 20 Pflichtspiele mehr als eine Mannschaft ohne internationale Teilnahme.
Spürbar wird das in englischen Wochen und in der Schlussphase der Saison. Dazu kommen die Länderspielfenster, in denen Klubs mit vielen Nationalspielern stärker betroffen sind als andere. Welche HBL-Teams international antreten, zeigt der Abschnitt zu den HBL-Teams im Europapokal.
Langzeitwetten auf die Saison
Über die gesamte Spielzeit laufen Wetten auf den deutschen Meister und die Platzierung einzelner Teams, entschieden wird erst nach dem 34. Spieltag. Die Einschätzung zu den Titelanwärtern steht weiter oben auf dieser Seite.
Modus und Regeln der Handball-Bundesliga
Die Handball-Bundesliga, kurz HBL, wurde 1966 gegründet und ist die höchste Spielklasse im deutschen Handball der Männer. Gespielt wird seit der Saison 1978/79 eingleisig. Im deutschen Vereinshandball darunter folgen die 2. Handball-Bundesliga und die dreigeteilte 3. Liga.
Wie viele Teams spielen in der Handball-Bundesliga?
In der HBL treten 18 Mannschaften an. Gespielt wird im Ligasystem „Jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückrunde, jedes Team absolviert also 34 Spiele pro Saison. Pro Spieltag stehen neun Partien auf dem Programm.
Der Modus kennt keine Playoffs: Wer nach dem 34. Spieltag die Tabelle anführt, ist deutscher Meister. Die beiden Letztplatzierten steigen ohne Relegation in die 2. Handball-Bundesliga ab, die beiden Aufsteiger rücken im Gegenzug nach.
Wie wird in der Handball-Bundesliga gepunktet?
Es gilt das klassische Punktesystem mit zwei Punkten für einen Sieg, einem Punkt für ein Unentschieden und keinem Punkt für eine Niederlage. Bei Punktgleichheit entscheidet zuerst der direkte Vergleich, danach die Tordifferenz. Die vollständige Rangfolge der Kriterien steht im Abschnitt zur Handball-Bundesliga-Tabelle.
Die wichtigsten Spielregeln im Überblick
- Spielzeit: zweimal 30 Minuten mit zehn Minuten Halbzeitpause
- Kader: 16 Spieler pro Partie, davon sieben gleichzeitig auf dem Feld, Wechsel sind unbegrenzt und fliegend möglich
- Zeitstrafen: zwei Minuten, nach der dritten Zeitstrafe folgt die Disqualifikation
- Siebenmeter: Strafwurf aus sieben Metern nach der Vereitelung einer klaren Torchance
- Passives Spiel: Nach dem Vorwarnzeichen hat das angreifende Team sechs Pässe Zeit für einen Torabschluss
- Auszeiten: je Team drei Team-Timeouts pro Spiel, maximal zwei pro Halbzeit
Ab der Saison 2026/27 wird in der Liga zudem einheitlich mit demselben Ballmodell gespielt.
Wer qualifiziert sich für den Europapokal?
Der deutsche Meister zieht direkt in die EHF Champions League ein. Die Plätze zwei bis vier sowie der DHB-Pokalsieger erhalten einen Startplatz in der EHF European League, aus diesem Kreis kann zusätzlich ein Upgrade für die Königsklasse beantragt werden. Weil auch der Titelträger der European League automatisch in die Champions League nachrückt, können mehrere deutsche Teams parallel in der Königsklasse antreten. Details dazu stehen im Abschnitt zur Handball Champions League.
Die Termine der Handball-Bundesliga
Die Handball-Bundesliga startet Ende August und endet Anfang Juni. Dazwischen liegen 34 Spieltage, eine mehrwöchige Winterpause für das jeweilige Nationalmannschaftsturnier sowie die Termine im DHB-Pokal und im Europapokal. Die folgende Übersicht zeigt die Eckdaten der laufenden Spielzeit.
Die wichtigsten HBL-Termine im Überblick
- Supercup: 22. August 2026 in München
- 1. Spieltag: ab 27. August 2026
- 1. Runde DHB-Pokal: ab 21. August 2026
- Letzter Spieltag vor der Winterpause: Ende Dezember 2026
- Fortsetzung nach der Winterpause: Februar 2027
- Final4 im DHB-Pokal: April 2027 in Köln
- 34. Spieltag: 6. Juni 2027
Wann pausiert die Handball-Bundesliga?
Zwischen Hin- und Rückrunde legt die Liga eine mehrwöchige Pause ein, in der das Turnier der Nationalmannschaften stattfindet. In der Saison 2026/27 ist das die Handball-WM, die vom 13. bis 31. Januar 2027 in Deutschland ausgetragen wird. Gespielt wird an sechs Standorten, das Finale steigt in Köln.
Für die Vereine bedeutet die Pause eine ungleiche Belastung: Klubs mit vielen Nationalspielern kehren nach dem Turnier mit kurzer Vorbereitungszeit in den Ligabetrieb zurück, während andere Mannschaften mehrere Wochen durchtrainieren können. Auf den ersten Spieltagen der Rückrunde wirkt sich das regelmäßig auf die Ergebnisse aus.
Der Spielrhythmus während der Saison
Ein Spieltag der HBL verteilt sich auf bis zu fünf Tage von Donnerstag bis Montag. Weil parallel der DHB-Pokal und die europäischen Wettbewerbe laufen, werden einzelne Partien vorgezogen oder nachgeholt. Die konkreten Ansetzungen der kommenden Runde stehen im Spielplan der Handball-Bundesliga.
Die vollständige Rückrunde gibt die Liga in der Regel erst im Saisonverlauf frei, weil die Terminierung von den Ergebnissen im Pokal und im Europapokal abhängt.
Die Teams der Handball-Bundesliga
In der Handball-Bundesliga spielen 18 Mannschaften, die sich über die gesamte Bundesrepublik verteilen. Traditionelle Schwerpunkte liegen im Norden mit Kiel und Flensburg, in Nordrhein-Westfalen mit Gummersbach, Lemgo und dem Bergischen HC sowie im Süden mit Göppingen, Stuttgart und den Rhein-Neckar Löwen. Die folgende Übersicht listet alle Teams der laufenden Spielzeit.
Alle 18 Teams der HBL im Überblick
- SC Magdeburg (Deutscher Meister)
- Füchse Berlin (Vizemeister und DHB-Pokalsieger)
- SG Flensburg-Handewitt
- VfL Gummersbach
- MT Melsungen
- THW Kiel
- TSV Hannover-Burgdorf
- Rhein-Neckar Löwen
- TBV Lemgo Lippe
- Handball Club Hamburg
- ThSV Eisenach
- Frisch Auf Göppingen
- HC Erlangen
- TVB Stuttgart
- HSG Wetzlar
- Bergischer HC
- HBW Balingen-Weilstetten (Aufsteiger)
- SG BBM Bietigheim (Aufsteiger)
Wer ist in die Handball-Bundesliga auf- und abgestiegen?
Aus der 2. Handball-Bundesliga sind die HBW Balingen-Weilstetten als Zweitliga-Meister und die SG BBM Bietigheim aufgestiegen. Balingen kehrt nach mehreren Jahren in der Zweitklassigkeit zurück und geht in die 16. Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte, Bietigheim nach nur einem Jahr Abstinenz.
Den Weg in die 2. Handball-Bundesliga mussten der SC DHfK Leipzig und GWD Minden antreten. Für Leipzig endete damit eine elf Jahre andauernde Bundesliga-Zugehörigkeit.
Die 2. Handball-Bundesliga als Unterbau
Die 2. Handball-Bundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Handball und im Aufbau identisch mit der ersten Liga: 18 Mannschaften, 34 Spieltage, Hin- und Rückrunde, zwei Punkte für einen Sieg. Auch hier entscheidet die Tabelle nach dem letzten Spieltag, Playoffs gibt es nicht.
Die beiden Erstplatzierten steigen direkt in die Handball-Bundesliga auf, am Tabellenende steigen vier Teams in die dreigeteilte 3. Liga ab. Der direkte Durchmarsch ist im deutschen Handball keine Seltenheit – Absteiger kehren häufig nach einer Saison zurück, weil die Etats gegenüber der Konkurrenz im Unterhaus deutlich höher ausfallen.
Favoriten der 2. Handball-Bundesliga sind deshalb in der Regel die Absteiger der Vorsaison, dazu die Klubs mit Erstliga-Vergangenheit und entsprechender Infrastruktur. Alle Partien beider Profiligen laufen bei Dyn, freitags um 19:00 Uhr überträgt der Anbieter eine gemeinsame Konferenz aus erster und zweiter Liga.
Die Topklubs der Handball-Bundesliga
Der THW Kiel ist mit 23 Meisterschaften Rekordtitelträger der Liga. Die letzte Meisterschaft datiert aus dem Jahr 2023, seither hat der Klub den Kader mehrfach umgebaut.
Der SC Magdeburg hat sich zum prägenden Team des vergangenen Jahrzehnts entwickelt und gewann in den zurückliegenden fünf Jahren vier deutsche Meisterschaften. Die Füchse Berlin holten 2025 ihren ersten Meistertitel und stellen mit Mathias Gidsel den Torschützenkönig sowie den wertvollsten Spieler der Vorsaison.
Die SG Flensburg-Handewitt zählt mit drei Meisterschaften zu den etablierten Spitzenteams, die MT Melsungen gewann zuletzt die EHF European League. Der VfL Gummersbach ist mit zwölf Titeln aus den 1960er- bis 1990er-Jahren der zweiterfolgreichste Verein der Ligageschichte und beendete die Vorsaison auf Rang vier.
Eine vollständige Aufstellung aller Titelträger seit 1948 steht im Abschnitt zur Siegerliste der Handball-Bundesliga. Wie sich die Kräfteverhältnisse zu Saisonbeginn darstellen, zeigt die Einschätzung zu den Titelanwärtern.
Die Hallen der Handball-Bundesliga
Der Heimvorteil fällt im Handball stärker aus als in den meisten anderen Mannschaftssportarten. Der Grund liegt in der Bauweise der Spielstätten: Handball wird in geschlossenen Hallen gespielt, in denen die Zuschauerränge unmittelbar am Spielfeld beginnen. Der Schallpegel trifft die Mannschaften dadurch direkter als in einem offenen Stadion.
Warum die Halle im Handball einen Unterschied macht
Handball ist eine Sportart mit permanenter Kommunikation. Abwehrformationen werden während des laufenden Angriffs verschoben, Spielzüge über Zurufe eingeleitet, Wechsel im Sekundentakt abgestimmt. In einer lauten Halle bricht genau diese Verständigung zusammen – Auswärtsteams verlieren Bälle in Situationen, die im eigenen Umfeld Routine sind.
Dazu kommt der Faktor Auszeit. Ein Team, das einen Rückstand aufholt, erzeugt in einer vollen Halle eine Dynamik, gegen die Trainer häufig nur mit einem Team-Timeout gegensteuern können. Für die Einordnung einzelner Partien ist die Heimstärke deshalb eine der belastbareren Kennzahlen, wie auch der Abschnitt zu den Ergebnissen der Handball-Bundesliga zeigt.
Die größten Spielstätten der HBL
Ein Teil der Klubs trägt die Heimspiele in der eigenen Halle aus, ein Teil weicht für Spitzenspiele in größere Arenen aus. Die folgende Übersicht zeigt die regulären Spielstätten der Erstligisten:
- SC Magdeburg – GETEC-Arena, Magdeburg
- Füchse Berlin – Max-Schmeling-Halle, Berlin
- SG Flensburg-Handewitt – GGW Arena, Flensburg
- THW Kiel – Wunderino Arena, Kiel
- MT Melsungen – Rothenbach-Halle, Kassel
- VfL Gummersbach – Schwalbe arena, Gummersbach
- TSV Hannover-Burgdorf – ZAG Arena, Hannover
- Rhein-Neckar Löwen – SAP Arena, Mannheim
- TBV Lemgo Lippe – Phoenix Contact Arena, Lemgo
- Handball Club Hamburg – Sporthalle Hamburg
- ThSV Eisenach – Werner-Aßmann-Halle, Eisenach
- Frisch Auf Göppingen – EWS Arena, Göppingen
- HC Erlangen – Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg
- TVB 1898 Stuttgart – Porsche-Arena, Stuttgart
- HSG Wetzlar – Buderus Arena, Wetzlar
- Bergischer HC – Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf
- SG BBM Bietigheim – EgeTrans Arena, Bietigheim-Bissingen
- HBW Balingen-Weilstetten – MEY GENERALBAU ARENA, Balingen
Wo die Endspiele stattfinden
Zwei Spielstätten spielen im deutschen Handball eine Sonderrolle. Die LANXESS arena in Köln ist Austragungsort des Final4 im DHB-Pokal und des Final4 der Champions League. Die Barclays Arena in Hamburg richtet die Endrunde der EHF European League aus. Beide Termine stehen im Abschnitt zu den Terminen der Handball-Bundesliga.
Die HBL-Teams im Europapokal
Neben der Meisterschaft laufen für die Klubs der Handball-Bundesliga zwei weitere Wettbewerbe: der DHB-Pokal im nationalen K.-o.-Format und die europäischen Wettbewerbe rund um die EHF Champions League. Beide beeinflussen den Ligabetrieb erheblich, weil sie zusätzliche englische Wochen erzeugen.
Welche deutschen Teams spielen international?
In der Saison 2026/27 treten der SC Magdeburg als deutscher Meister, die Füchse Berlin und die MT Melsungen in der Champions League an. Melsungen zog über den Titelgewinn in der EHF European League in die Königsklasse ein. Der Bergische HC startet über den DHB-Pokal in der European League.
Modus, Spielplan und die Einschätzungen zum Titel stehen auf der Seite zu den Handball-Wetten.
Wie läuft der DHB-Pokal ab?
Der DHB-Pokal wird im reinen K.-o.-System ausgespielt: Es gibt kein Rückspiel, bei einem Unentschieden nach 60 Minuten folgen Verlängerung und gegebenenfalls Siebenmeterwerfen. Die Erstligisten steigen in der zweiten Runde ein, die drei bestplatzierten Teams des Vorjahres erst im Achtelfinale.
Die Endrunde bildet das Final4 in Köln, bei dem an einem Wochenende beide Halbfinals und das Finale stattfinden. Die vier Teilnehmer stehen bereits Mitte Dezember fest. Der Pokalsieger erhält zusätzlich einen Startplatz in der EHF European League – ist er darüber die Liga bereits qualifiziert, rückt der unterlegene Finalist nach.
Was die Doppelbelastung für die Handball-Bundesliga bedeutet
Für HBL-Tipps ist die Mehrbelastung ein Faktor, der sich über die Saison summiert. Ein Team, das bis ins Final4 der Champions League kommt, absolviert im Verlauf einer Spielzeit rund 20 Pflichtspiele mehr als eine Mannschaft ohne internationale Teilnahme.
Spürbar wird das vor allem in englischen Wochen und in der Schlussphase der Saison. Die Champions League setzt ihre Partien überwiegend auf Mittwoch und Donnerstag an, die European League auf Dienstag – Ligaspiele der betroffenen Teams werden deshalb regelmäßig vorgezogen oder nachgeholt. Welche Ansetzungen davon betroffen sind, zeigt der Spielplan der Handball-Bundesliga.
Die Torschützenkönige der Handball-Bundesliga
Torschützenkönig wird, wer in einer Saison die meisten Treffer erzielt. Seit der ersten eingleisigen Spielzeit 1977/78 holten 34 verschiedene Spieler diesen Titel, im Schnitt reichten dafür rund 230 Tore. Nur dreimal gewann ein Torschützenkönig im selben Jahr auch die deutsche Meisterschaft.
Torschützenkönig der Saison 2025/26 wurde Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin mit 269 Treffern. Der Däne wurde in derselben Spielzeit auch zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt.
In der ewigen Torschützenliste der Handball-Bundesliga führt der Däne Hans Lindberg mit 3.114 Toren. Er löste 2023 den Südkoreaner Kyung-Shin Yoon an der Spitze ab, der in seinen Jahren beim VfL Gummersbach und in Hamburg 2.905 Treffer erzielte. Insgesamt haben sich seit 1966 mehr als 3.700 Spieler in die Torschützenliste eingetragen.
Die Rekorde der Handball-Bundesliga
Die HBL ist eine torreiche Liga, und das schlägt sich in den Bestmarken nieder. Ein Überblick über die wichtigsten Kennzahlen:
- Tore pro Spiel: rund 60 im Ligaschnitt – in der Saison 2025/26 waren es 60,4
- Typische Endstände: zwischen 25:25 und 35:30
- Unentschieden: etwa jede zehnte Partie endet remis
- Meiste Titel: THW Kiel mit 23 deutschen Meisterschaften
- Torschützenkönig mit den meisten Treffern: Mathias Gidsel mit 269 Toren in der Saison 2025/26
- Ewige Torschützenliste: Hans Lindberg mit 3.114 Toren
Warum die Torzahlen für die Einordnung einzelner Partien relevant sind, zeigt der Abschnitt zu den Wettmärkten in der Handball-Bundesliga.
Die Handball-Bundesliga live im TV und Stream
Alle Partien der Handball-Bundesliga laufen live beim Streaminganbieter Dyn, der die zentralen Medienrechte an beiden Profiligen hält. Ein Teil der Spiele ist zusätzlich frei empfangbar zu sehen – fest im Programm steht das Sonntagstopspiel bei WELT.
Wer überträgt die Handball-Bundesliga?
-
- Dyn: alle Spiele der Handball-Bundesliga und der 2. Handball-Bundesliga im kostenpflichtigen Stream, dazu der DHB-Pokal inklusive Final4 und der Supercup
- WELT: jeden Sonntag ab 15:00 Uhr ein ausgewähltes Topspiel der HBL live und frei empfangbar im TV, in Kooperation mit Dyn
- ARD, ZDF und dritte Programme: bis zu zwölf Live-Spiele pro Saison im Free-TV, dazu ein Halbfinale und das Finale des Lidl Final4 in der ARD
- Dyn Sport Mix: kostenfreier Streamingkanal mit ausgewählten Live-Spielen, Re-Lives und Highlights
- Handball-WM 2027: Übertragung im Free-TV bei ProSieben und Sat.1 sowie im Stream bei Dyn – ARD und ZDF halten für dieses Turnier keine Rechte
Die europäischen Klubwettbewerbe laufen über ein eigenes Rechtepaket, das seit der Saison 2026/27 ebenfalls bei Dyn liegt. Welche deutschen Teams dort antreten, steht im Abschnitt zur Handball Champions League.
Handball heute live: die Übertragungen am kommenden Spieltag
Die folgende Übersicht zeigt, welche Partien der HBL als Nächstes übertragen werden und wo sie zu sehen sind.
Die Anwurfzeiten der Handball-Bundesliga
Ein HBL-Spieltag verteilt sich auf bis zu fünf Tage von Donnerstag bis Montag. Zwei Termine sind dabei fest gesetzt: Am Freitag um 19:00 Uhr läuft die Konferenz aus Handball-Bundesliga und 2. Handball-Bundesliga, am Sonntag um 15:00 Uhr folgt das Topspiel der Woche.
Abweichungen gibt es vor allem an Feiertagen sowie bei Partien, die wegen des DHB-Pokals oder der europäischen Wettbewerbe vorgezogen oder nachgeholt werden. Die Ansetzungen der kommenden Runde stehen im Spielplan der Handball-Bundesliga, aktuelle Vorschauen liefert Handball heute.
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DFL-Supercup 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach Bayer Leverkusen – FSV Mainz 05 Eintracht Frankfurt – Hamburger SV Borussia Dortmund – SC Paderborn RB Leipzig – Borussia MönchengladbachHäufige Fragen zur Handball-Bundesliga
Wann startet die Handball-Bundesliga 2026/27?
Die Handball-Bundesliga startet am 27. August 2026 mit dem ersten Spieltag. Den Auftakt bestreiten der THW Kiel und der TBV Lemgo Lippe um 19:00 Uhr. Bereits am 22. August 2026 trifft im Supercup in München Meister SC Magdeburg auf Pokalsieger Füchse Berlin.
Wann endet die Saison der Handball-Bundesliga?
Der 34. und letzte Spieltag der Saison 2026/27 findet am 6. Juni 2027 statt.
Wann pausiert die Handball-Bundesliga?
Zwischen Hin- und Rückrunde legt die Liga eine mehrwöchige Winterpause ein. In der Saison 2026/27 findet in diesem Zeitraum die Handball-WM statt, die vom 13. bis 31. Januar 2027 in Deutschland ausgetragen wird. Das Finale steigt in Köln.
Wie viele Teams spielen in der Handball-Bundesliga?
In der Handball-Bundesliga treten 18 Mannschaften an. Jedes Team absolviert in Hin- und Rückrunde 34 Spiele, pro Spieltag stehen neun Partien auf dem Programm.
Wer ist Titelverteidiger in der Handball-Bundesliga?
Titelverteidiger ist der SC Magdeburg. Der SCM gewann 2026 seine vierte deutsche Meisterschaft und holte damit den vierten Titel in fünf Jahren.
Wer sind die Favoriten in der Handball-Bundesliga?
Als Titelanwärter gelten der SC Magdeburg als Titelverteidiger sowie die Füchse Berlin als Vizemeister und DHB-Pokalsieger. Zum erweiterten Kreis zählen die SG Flensburg-Handewitt, die MT Melsungen und der THW Kiel.
Wer ist Rekordmeister der Handball-Bundesliga?
Rekordmeister ist der THW Kiel mit 23 deutschen Meisterschaften. Es folgen der VfL Gummersbach mit zwölf und Frisch Auf Göppingen mit neun Titeln.
Wer ist in die Handball-Bundesliga aufgestiegen?
Aufgestiegen sind die HBW Balingen-Weilstetten als Meister der 2. Handball-Bundesliga und die SG BBM Bietigheim.
Wer ist aus der Handball-Bundesliga abgestiegen?
In die 2. Handball-Bundesliga abgestiegen sind der SC DHfK Leipzig und GWD Minden. Für Leipzig endete damit eine elf Jahre andauernde Bundesliga-Zugehörigkeit.
Wie wird der deutsche Meister im Handball ermittelt?
Der Tabellenerste nach 34 Spieltagen ist deutscher Meister, Playoffs gibt es nicht. Ein Sieg bringt zwei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt. Bei Punktgleichheit entscheidet zuerst der direkte Vergleich, danach die Tordifferenz.
Wer überträgt die Handball-Bundesliga live im TV und Stream?
Alle Spiele laufen live bei Dyn. Frei empfangbar zeigt WELT jeden Sonntag ab 15:00 Uhr ein ausgewähltes Topspiel. ARD, ZDF und die dritten Programme übertragen pro Saison bis zu zwölf Live-Spiele, die ARD zeigt zusätzlich ein Halbfinale und das Finale des Lidl Final4.
Wie viele Tore fallen in einem Spiel der Handball-Bundesliga?
In der Saison 2025/26 fielen im Schnitt 60,4 Tore pro Partie. Typische Endstände liegen zwischen 25:25 und 35:30. Unentschieden sind selten, sie treten etwa in jedem zehnten Spiel auf.
Welche deutschen Teams spielen in der Handball Champions League?
In der Saison 2026/27 treten der SC Magdeburg, die Füchse Berlin und die MT Melsungen in der EHF Champions League an. Melsungen qualifizierte sich über den Titelgewinn in der EHF European League.