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Eintracht Frankfurt: Vom Fünftliga-Profi zum WM-Fahrer in 2 Jahren

Eintracht-Frankfurt-Fans

Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Bei Eintracht Frankfurt schreibt gerade ein Winter-Neuzugang eine Karriere-Saga, die in einem Drehbuch unrealistisch wirken würde. Ayoube Amaimouni-Echghouyab hat es ins endgültige WM-Aufgebot Marokkos geschafft – nur etwa zwei Jahre, nachdem er noch in der Oberliga Westfalen gegen Mannschaften wie Brünninghausen, Sprockhövel und Ennepetal gespielt hatte. Eine Geschichte, die selbst Fußball-Romantiker für übertrieben hielten.

SGE-Star Ayoube Amaimouni-Echghouyab: Der Sprung von Erkenschwick nach Nordamerika

Wer Amaimounis Werdegang nachzeichnen will, muss zurückblicken bis 2024. Damals stürmte der heute 21-Jährige für die SpVgg Erkenschwick in der fünftklassigen Oberliga Westfalen. 18 Tore in 30 Pflichtspielen brachten ihm den Spitznamen „Jupp“ ein, mit dem ihn seine Mitspieler bis heute rufen – schlicht, weil der Doppel-Nachname zu sperrig für den Trainingsalltag war. Mit dieser Bilanz empfahl er sich für höhere Aufgaben, bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim landete er in der 3. Liga.

In der Hinrunde 2025/26 explodierten dann seine Statistiken: 15 Scorer-Punkte in der Drittliga-Reserve, danach klingelten in Frankfurt die Telefone. Eigentlich hatte die Eintracht den Spanien-geborenen Sohn marokkanischer Eltern erst für den kommenden Sommer als Ablöse-freie Verstärkung im Visier. Doch dann griff die SGE bereits im Winter zu. Für eine Mini-Ablöse von rund 200.000 Euro wechselte „Jupp“ an den Main.

Frankfurter Bundesliga-Visitenkarte: Sensationell

Was dann folgte, traf selbst die optimistischsten Erwartungen mit Wucht. Amaimouni brauchte keinerlei Anlaufzeit auf höchstem Niveau. In seinem Bundesliga-Debüt im Schwabenland traf er nur drei Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:2-Anschluss – am Ende verloren die Frankfurter zwar 2:3, doch der erste Eindruck blieb. Beim Startelf-Debüt gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) folgte sein erstes Robben-Tor: Vom rechten Flügel in die Mitte ziehen, mit links vollenden.

Die nackten Zahlen lesen sich beeindruckend: 17 Bundesliga-Einsätze, zwei Tore, drei Vorlagen. Bei bislang nur rund 580 Einsatzminuten ergibt das laut der Frankfurter Rundschau einen Scorer-Wert von 116 Minuten – nur Jonathan Burkardt (109) und Can Uzun (84) liefern in der Liga noch bessere Werte. Sein Marktwert ist mittlerweile auf rund sieben Millionen Euro geklettert. Tendenz: weiter steigend.

Sein Erfolgs-Rezept: Straßenfußball mit Leichtigkeit, Unbekümmertheit und blitzschnellem Antritt. „Dass ich in so kurzer Zeit so große Sprünge gemacht habe, ist schon außergewöhnlich und auch für mich überraschend“, räumte Amaimouni gegenüber der Frankfurter Rundschau ein. „Ich habe zwar immer an mich geglaubt, aber so eine schnelle Entwicklung ist nicht normal.“

Die WM als Krönung – ohne ein einziges Länderspiel

Nun also die WM. Bemerkenswert: Amaimouni hat noch nie ein Pflichtspiel für Marokko bestritten, nicht einmal in einer Jugend-Auswahl der Nordafrikaner. Trotzdem schaffte er es in den 26-Mann-Kader von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi. Eine Sensation, mit der vor wenigen Monaten niemand gerechnet hätte – wohl nicht einmal Amaimouni selbst.

„Ein Kindheitstraum wird wahr. Ich werde alles für dieses Trikot geben“, jubelte der Frankfurter auf Instagram. Dazu postete er erste Reaktionen auf seine Nominierung, ein Trainings-Foto im Kreise der Mannschaft und einen Blick ins berühmte Panini-Album, in dem nun sein Bild neben Stars wie Real-Madrid-Profi Brahim Diaz, Paris-Verteidiger Achraf Hakimi oder Ex-Bayern-Star Noussair Mazraoui prangt.

Treffen mit dem Idol Neymar

Eine Begegnung wird für Amaimouni allerdings besonders speziell: Marokko trifft in Gruppe C auf Brasilien (14. Juni), Schottland (19. Juni) und Haiti (24. Juni). Und ausgerechnet beim Auftakt in New York vor mehr als 82.000 Fans steht ihm sein größtes Vorbild gegenüber: Neymar. „Er ist ein Straßenkicker und probiert, wie ich, gerne Sachen aus“, verriet Amaimouni laut Hessischem Rundfunk über seine Bewunderung für die Selecao-Ikone.

Mehr Klischee einer Märchen-Saga geht kaum: Der Aufsteiger trifft auf seinen Helden, im MetLife Stadium, vor einer Kulisse, wie sie der Oberliga Westfalen lebenslang fremd bleibt.

Eintracht Frankfurt: Wachstums-Potenzial von Amaimouni-Echghouyab nach oben hin offen

Noch ist nicht alles perfekt. Gegen körperlich robuste Bundesliga-Gegner stieß Amaimouni mehrfach an seine Grenzen, vor allem in der Defensiv-Arbeit gibt es Luft nach oben. Doch genau diese Lernkurve macht ihn für die Eintracht so spannend. Bei der SGE sind sie längst hellwach. Aus dem 200.000-Euro-Schnäppchen ist ein Sieben-Millionen-Profi geworden. Doch das könnte erst der Anfang sein.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England