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FC Bayern: Barcelona schnappt sich wohl Münchens Top-Transferziel

FC-Bayern-Fans

FC Bayern München News beim Fußball heute: Beim FC Bayern droht im Sommer-Transfermarkt ein empfindlicher Rückschlag. Wie spanische und englische Medien übereinstimmend berichten, hat sich der FC Barcelona im Werben um Anthony Gordon von Newcastle United an den Münchnern vorbeigedrängelt. Eine Wende, die den Wunschtransfer des deutschen Rekordmeisters in akute Gefahr bringt.

FC Bayern News heute: Barca funkt offenbar beim Wunschtransfer dazwischen – gibt es die Transfer-Schlappe?

Den Anstoß für das Drama lieferte die Mundo Deportivo. Die Barca-nahe spanische Tageszeitung berichtete am Dienstag, dass die Katalanen im Poker um den englischen WM-Fahrer mittlerweile die Pole Position übernommen hätten. Im Wortlaut: Gordon bevorzuge laut Mundo Deportivo „einen Wechsel zum katalanischen Klub und möchte sich dem Projekt von Hansi Flick, Deco und Joan Laporta anschließen“. Eine Aussage, die für die Münchner kaum schmerzhafter sein könnte.

Bestätigung kommt von gleich mehreren Seiten. Auch die Bild bestätigt das Interesse der Spanier und meldet, dass Barca-Präsident Joan Laporta sogar persönlich Kontakt mit dem Spieler-Lager aufgenommen hat. Der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano hatte zudem auf X öffentlich gemacht, dass Gordon „begierig“ sei, nach Spanien zu wechseln.

Die London-Reise als Game-Changer

Der entscheidende Schritt in Richtung Pole Position ging in der englischen Hauptstadt vonstatten. Barcas Sportchef Deco reiste laut Mundo Deportivo in Begleitung seiner Assistenten Bojan Krkic und Joao Amaral mitten im Mai nach London. Offiziell ging es bei dem Trip auch um Chelsea-Stürmer Joao Pedro – tatsächlich lag die Priorität aber eindeutig auf einer Verpflichtung von Gordon.

Eine Charme-Offensive, die offenbar exakt das tat, was sie sollte: Gordon ließ sich von den Katalanen begeistern. Der gebürtige Liverpooler, der einst beim FC Everton ausgebildet wurde, träumt laut spanischen Medien-Berichten vom Spotify Camp Nou.

Bayerns vermeintliche Einigung wackelt

Pikant: Aus deutscher Sicht war eigentlich schon vieles geklärt. Wie die Bild berichtet, hatten sich Bayern und Gordon bereits auf einen Wechsel verständigt. Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt im Rahmen eines Bild-Events von einem „sehr guten Gespräch“ in der Causa Gordon gesprochen. Auch transfermarkt.de meldet, dass zwischen dem Spieler und München bereits alles geklärt sei.

Doch die Tür hat sich offensichtlich noch einmal weit geöffnet. Während die Münchner sich auf das Closing konzentrierten, schob sich Barca in den Verhandlungs-Sprint und änderte das Spielfeld.

Newcastles 90-Millionen-Schmerzgrenze als Stolperstein

Allerdings gibt es eine Hürde, an der auch Barca noch ins Stocken geraten könnte: das stolze Preisschild. Newcastle taxierte Gordons Marktwert zuletzt auf 85 bis 90 Millionen Euro – eine Summe, die der englischen Daily Mail zufolge sogar als Gesamtumfang von rund 92 Millionen Euro verhandelt wird. Der Engländer hat noch einen Vertrag bis 2030 bei den „Magpies“ und ist damit alles andere als günstig zu haben.

Für die finanziell chronisch klammen Katalanen kein Pappenstiel. Wie transfermarkt.de berichtet, hoffen die Spanier laut Insider Ben Jacobs auf eine geringere Ablöse im Bereich von 70 Millionen Euro. Zuletzt hatte Barca im Sommer 2019 mit Antoine Griezmann (120 Mio Euro von Atletico) und Frenkie de Jong (86 Mio Euro von Ajax) Ablösen dieser Größenordnung gestemmt.

Die Bayern, so weiß die Bild, könnten die Newcastle-Forderung durchaus stemmen – müssten dafür aber clever verkaufen. Kandidaten für Abgänge wären laut der Bild-Berichterstattung etwa Joao Palhinha und Alexander Nübel. Letzterer könnte sogar Teil eines Deals werden, weil Newcastle einen neuen Torhüter sucht und sich Nübel demnach vorstellen kann.

Plan B oder Plan A?

Eine Frage bleibt offen: Ist Gordon für Barca tatsächlich Wunschkandidat – oder nur Notfall-Lösung? Die Bild hatte berichtet, dass Gordon bei den Spaniern eigentlich nur als Plan B gilt. Hauptziel sei weiterhin Marcus Rashford, der von Manchester United an Barca ausgeliehen war und unbedingt gehalten werden soll. Solange dieser Deal nicht durch ist, bleibt Gordons Status in Katalonien also nicht endgültig geklärt.

Bei Newcastle wollen sie ihn ohnehin verkaufen – Financial-Fair-Play-Probleme zwingen den Klub zu Einnahmen. In der abgelaufenen Saison stand Gordon bei 17 Toren und fünf Vorlagen in 46 Pflichtspielen, davon zwölf Scorer-Punkte in der Champions League. Ein Marktwert, der bei den Münchnern wohl Aspirin-Bestellungen ausgelöst hat.

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