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FC Schalke 04: El-Faouzi platzt der WM-Traum – Trost-Coup naht

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FC Schalke 04 News beim Fußball heute: Bei Schalke 04 reibt sich ein Aufsteiger des Jahres ungläubig die Augen. Soufiane El-Faouzi hatte sich im erweiterten WM-Aufgebot Marokkos befunden, sogar im fünftägigen Trainingslager mitgewirkt – am Ende strich Nationaltrainer Mohamed Ouahbi den Königsblauen aber doch noch aus dem finalen 26-Mann-Kader. Eine bittere Wende für den Mann, der vor einem Jahr noch in der 3. Liga gespielt hatte.

FC Schalke News heute: Knapp vorbeigeschossen am ganz großen Traum

Drei Profis mussten ihre Sachen packen, einer davon war El-Faouzi. Von den 29 Spielern im vorläufigen marokkanischen Aufgebot schafften es nur 26 in den endgültigen Kader. Eine knappere Marge geht im Spitzenfußball kaum. Für den 23-Jährigen bedeutet die Streichung: Der WM-Traum, der für einen Drittliga-Spieler aus dem Vorjahr eigentlich unrealistisch erschien, ist auf der Zielgeraden geplatzt.

Marokko trifft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko in Gruppe C auf Brasilien (13. Juni), Schottland (19. Juni) und Haiti (24. Juni). Trotz der Selecao gelten die Nordafrikaner als Mit-Favorit auf den Einzug ins Achtelfinale. Im Aufgebot stehen mit Brahim Diaz (Real Madrid), Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) und Noussair Mazraoui einige der schillerndsten Namen des internationalen Fußballs. Auch zwei Bundesliga-Profis sind dabei: Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart und Ayoube Amaimouni-Echghouyab von Eintracht Frankfurt.

Was El-Faouzi besonders schmerzhaft empfinden dürfte: Bereits im Juli 2025 hatte er gegenüber der WAZ geschwärmt: „Nichts ist unmöglich. Wenn sich der Verband bei mir melden würde, würde ich mich freuen. Es wäre toll, für Marokko zu spielen. Im Norden des Landes habe ich noch viel Familie, war schon häufiger dort.“ Der Verband meldete sich tatsächlich – nur reichte es am Ende doch nicht für den ganzen Traum.

S04-Star El-Faouzi: Vom Aachener Drittliga-Profi zum Dauerläufer-König

Damit man die Tragweite versteht, muss man kurz zurück in den Sommer 2025 blicken. Für 200.000 Euro Ablöse holten die Königsblauen El-Faouzi von Alemannia Aachen aus der 3. Liga an die Schalker Meile. Ein kalkuliertes Mini-Risiko, das sich zum Top-Coup entwickelte.

Unter Trainer Miron Muslic mauserte sich der gebürtige Siegener zum unentbehrlichen Mittelfeld-Anker. Stammplatz vom ersten Spieltag an, 34 Startelf-Einsätze in 34 Liga-Spielen, dazu zwei eigene Treffer und fünf Vorlagen. Eine Saisonbilanz, die sich gewaschen hat.

Doch El-Faouzi war mehr als ein solider Stammspieler. Mit insgesamt 427 absolvierten Kilometern war der Schalker laut Ruhr24 der laufstärkste Profi der gesamten 2. Bundesliga. Zum Vergleich: Der nächstplatzierte Mael Corboz von Arminia Bielefeld kam auf 406,7 Kilometer, selbst der Erstliga-Spitzenreiter Maximilian Eggestein vom SC Freiburg konnte mit 406,9 Kilometern nicht mithalten. Eine Marathon-Bilanz, die im Liga-Vergleich seinesgleichen sucht.

Schalke 04 News: El-Faouzi offenbar vor Verlängerung mit Gehaltserhöhung

Während sich El-Faouzi mit dem WM-Aus arrangiert, gibt es aus Gelsenkirchen sehr gute Nachrichten für den Mittelfeldmotor. Wie die Sport Bild berichtet, soll der 23-Jährige in Kürze einen neuen Vertrag bis 2030 unterschreiben. Inklusive deutlicher Gehaltserhöhung. Eigentlich ist El-Faouzis aktueller Kontrakt erst 2029 ausgelaufen – die vorzeitige Verlängerung zeigt, wie wichtig der Mittelfeldmotor für die Schalker Bosse geworden ist.

Hintergrund: Die Königsblauen haben bei El-Faouzi eine doppelte Strategie. Einerseits wollen die Knappen den Aufsteiger langfristig binden, andererseits zeigt sich der Klub laut Fussballtransfers ab einer Schmerzgrenze von 15 bis 16 Millionen Euro auch verkaufsbereit. Bei einem Top-Angebot würde Schalke also einen astronomischen Gewinn einfahren – aus 200.000 Euro Investitionssumme könnte ein Erlös in der 75-fachen Höhe werden.

Die WM-Bilanz auf Schalker Seite

Mit El-Faouzis Nicht-Nominierung schrumpft das Schalker WM-Kontingent. Definitiv vertreten sind aktuell nur Edin Dzeko und Nikola Katic im Aufgebot von Bosnien-Herzegowina. Hoffnungen auf eine späte Berücksichtigung dürfen sich noch zwei weitere Königsblaue machen: Dylan Leonard steht im vorläufigen Kader Australiens, Adil Aouchiche im vorläufigen Aufgebot Algeriens. Bis zum 1. Juni müssen alle Nationen ihre endgültigen 26-Mann-Listen abgeben.

Eine WM-Erfahrung wäre für die Schalker Marktwert-Strategie zudem hilfreich gewesen. Stark gespielte Turnier-Auftritte hätten El-Faouzis Wert noch weiter in die Höhe getrieben – und damit auch den potenziellen Schalker Erlös. So muss der Mittelfeldmotor seine internationale Bühne wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Bis dahin sammelt er Erfahrung in der Bundesliga – und vielleicht auch ein neues, dickeres Arbeitspapier.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England