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DFB-Trainingslager: Die WM-Vorbereitung für den fünften Stern

Deutschland-Fans-Fahne

DFB-News zur WM heute: Drei Wochen vor dem WM-Anpfiff geht es für die deutsche Nationalmannschaft jetzt richtig los. Am Mittwoch versammelt Bundestrainer Julian Nagelsmann seine 26 nominierten Profis in Herzogenaurach – und macht von der ersten Sekunde an klar, was er erwartet. Eine Botschaft, die wenig Spielraum lässt, aber auch eine klare Hoffnung mitschwingen.

WM-Vorbereitung beim DFB: Eine klare Ansage statt Wellness-Wohlfühl-Atmosphäre

Wer geglaubt hatte, der Auftakt der WM-Vorbereitung würde mit Schonwaschgang-Mentalität beginnen, irrt. Nagelsmann hat schon vor der ersten Trainingseinheit eine Marschroute vorgegeben. „Die sind alle heiß und haben Bock“, sagte der 38-Jährige. Und um Missverständnissen vorzubeugen, schob er nach: „Jeder Spieler, der nominiert ist, ist in der Pflicht, das auch jeden Tag zu zeigen und jeden Tag alles dafür zu tun. Wir müssen Taten zeigen, wir müssen ins Handeln kommen.“

Klare Worte – und ein wenig Selbstverpflichtung obendrauf. Schließlich sollen Frankfurt 2024 und Katar 2022, beide Male endete das Turnier nach der Vorrunde, der Vergangenheit angehören. Der vierte Stern auf der Brust soll diesmal nicht reichen, das große Ziel heißt fünfter Stern.

DFB-Pokalfinale verzögert den Start der deutschen WM-Vorbereitung

Eigentlich wäre der Trainingsauftakt schon am Montag geplant gewesen. Doch wegen des DFB-Pokalfinals zwischen Bayern (3:0) und VfB Stuttgart musste Nagelsmann umdisponieren. Sieben Münchner und vier Stuttgarter, die Lieferanten des Großteils seines Kaders, hätten ohnehin nicht trainieren können.

„Du musst am Ende als Trainer überlegen: Bringt es den Spielern mehr, wenn sie dann in Herzogenaurach rumhängen, aber nicht trainieren können? Oder bringt es vielleicht ein bisschen mehr, nochmal zwei Tage bei der Familie oder wo auch immer zu sein, den Kopf freizukriegen und dann am Mittwoch auch im Training wieder anzugreifen?“, begründete der Bundestrainer die Verschiebung. Auch das letzte Spielwochenende in den großen europäischen Ligen sprach für die Verzögerung.

DFB-Trainingslager: Havertz fehlt noch – aus gutem Grund

Wenn Nagelsmann am Mittwoch beim adidas-Partner-Standort die Spielerschar begrüßt, wird ein Spieler erst später dazustoßen: Kai Havertz. Der Offensivmann steht mit dem FC Arsenal am Samstag in Budapest im Champions-League-Finale gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Erst nach diesem Wochenend-Großereignis wird der Ex-Leverkusener ins DFB-Trainingslager einrücken – pünktlich zum Finnland-Testspiel.

DFB-Stammelf gesucht – diese Namen stehen fest

Ein Gerüst hat Nagelsmann längst im Kopf. „Es gibt natürlich einen Stamm, der sich in den letzten Jahren schon aufgebaut hat“, erklärte der Bundestrainer und nannte gleich vier Namen: Kapitän Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Havertz und Jamal Musiala. Allerdings: Beim Bayern-Juwel Musiala bleiben nach der schweren Verletzung und einem blassen Pokalfinal-Auftritt Zweifel. Auch um Stamm-Keeper Manuel Neuer, der zuletzt mit erneuten Wadenproblemen kämpfte, geht die Fitness-Frage rund.

DFB-News: Der enge deutsche WM-Fahrplan bis Houston

Viel Zeit zum Atemholen bleibt ohnehin nicht. Nach dem ersten Trainingslager wartet bereits am Sonntag das Finnland-Testspiel in der Mewa Arena (20.45 Uhr, ZDF). Am 2. Juni geht es per Flieger von Frankfurt nach Chicago. Dort steigt am 6. Juni die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA im Soldier Field (19 Uhr MESZ, RTL). Anschließend bezieht das Team am 8. Juni sein WM-Quartier in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina.

Der WM-Auftakt steht dann am 14. Juni gegen Karibik-Außenseiter Curacao im NRG Stadium von Houston an (19 Uhr MESZ, ARD/Magenta TV). Anschließend folgen die Gruppen-Duelle mit der Elfenbeinküste in Toronto (20. Juni) und Ecuador in East Rutherford (25. Juni). Eine machbare Gruppe E, jedenfalls auf dem Papier – aber genau diese Erkenntnis hatte schon vor Katar 2022 und Frankfurt 2024 nicht zum Erfolg geführt.

Alle anstehenden DFB-Länderspiele im Überblick gibt es hier.

Eine Verbindung als Erfolgs-Rezept

Was die DFB-Auswahl diesmal anders machen will, deutet Nagelsmann selbst an: „Die 26 sind das beste Team für Deutschland. Sie sind in der Lage, ein tolles Turnier zu spielen und als Gruppe gut zu funktionieren. In den letzten Jahren hat immer die Mannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen, in der die Verbindung der einzelnen Spieler zueinander extrem groß war.“ Genau daran wird ab Mittwoch gearbeitet.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England