Fußball heute: Der Klassenerhalt ist eingetütet, die Erleichterung an der Elbe greifbar. Doch Sportdirektor Claus Costa kann sich kaum eine Verschnaufpause gönnen: Beim HSV beginnt unmittelbar die heiße Phase der Kaderplanung – und die hat es in sich. Lediglich fünf Stammkräfte besitzen über den Sommer hinaus einen Vertrag.
Volkspark-Jubel: HSV-Klassenerhalt offiziell perfekt
Nach dem 2:1-Coup bei Eintracht Frankfurt sorgten am Sonntag die Niederlagen der direkten Konkurrenten für die rechnerische Klarheit. Sowohl der FC St. Pauli als auch Wolfsburg können bei zwei verbleibenden Spieltagen mit acht Punkten Rückstand den Hamburger SV nicht mehr einholen. Die ausstehenden Partien gegen Freiburg und Bayer Leverkusen verlieren damit ihre existenzielle Bedeutung – Tabellenplatz 11 mit 34 Punkten ist eine sportlich passable Zwischenbilanz.
Doch sofort rücken andere Themen in den Fokus. Bislang besitzen lediglich Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha, Miro Muheim, Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga eine vertragliche Perspektive über das Saisonende hinaus. Ein Mammut-Programm wartet auf den 41-jährigen Kader-Architekten Costa.
Leihspieler-Karussell: Grønbæk als heiße Kauf-Aktie
Den heißesten Wechselkandidaten für eine feste Verpflichtung beschreibt Bild mit Albert Grønbæk. Der dänische Nationalspieler war beim Frankfurt-Erfolg Mann des Spiels mit Treffer und Vorlage – und liebäugelt offenbar mit einem dauerhaften Engagement an der Elbe. Eine Kaufoption von rund fünf Millionen Euro steht im Raum.
Der 24-Jährige selbst hält sich bedeckt, signalisiert aber Sympathie. „Ich mag es hier und bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die Hamburg mir gibt. Wir werden sehen und müssen abwarten“, erklärte der Däne gegenüber der mopo. Auch HSV-Vorstand Eric Huwer freut sich nach eigener Aussage auf die anstehenden Gespräche und meinte, Grønbæk wirke „sehr glücklich hier“. Klar dürfte zudem sein: Wunderkind Luka Vuskovic kehrt zu Tottenham zurück, Fabio Vieiras 22-Millionen-Kaufoption übersteigt die HSV-Möglichkeiten deutlich.
Königsdörffer-Wende und das Heuer-Fernandes-Pokerspiel
Eine überraschende Wendung deutet sich bei Ransford Königsdörffer an. Wie nurdieraute meldet, soll der ghanaische Nationalspieler einer Verlängerung inzwischen wesentlich aufgeschlossener gegenüberstehen als noch vor wenigen Wochen. Mit fünf Saisontoren ist der 24-Jährige aktuell der treffsicherste HSV-Angreifer – ein Verbleib wäre angesichts der dünnen Sturm-Optionen Gold wert.
Bei Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes hingegen läuft das Vertragspokerspiel zäher. Diskutiert wird ein Zwei-Jahres-Kontrakt bis 2028, allerdings verlängert sich das aktuelle Arbeitspapier nach dem Klassenerhalt automatisch um eine Saison. Diese Klausel verschafft den Hamburgern Verhandlungsspielraum. Costa selbst erklärte gegenüber sport.de bereits vor Wochen den strategischen Pfad: „Wenn man den Kader als Aufsteiger plant, dann geht es darum, kurzfristig Qualität hinzuzufügen. Da helfen manchmal Leihspieler, weil Spieler wie Luka Vuskovic oder Fabio Vieira als feste Transfers niemals für uns darstellbar gewesen wären.“ Der Personal-Etat soll Richtung 50 Millionen Euro klettern – ein Kraftakt steht bevor.
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