Fußball heute: Beim 1. FC Köln ist die wichtigste Mission praktisch erfüllt: Nach dem 2:2 bei Union Berlin und den Patzern der direkten Konkurrenz steht der Klassenerhalt der Domstädter quasi fest. Doch ausgerechnet Cheftrainer René Wagner muss um seine Zukunft als Chefcoach bangen – nach einer kontrovers diskutierten Wechselentscheidung wachsen intern die Zweifel.
1. FC Köln verspielt 2:0-Führung in Berlin – Sofa-Rettung dank Konkurrenz
Lange Zeit lief alles nach Plan an der Alten Försterei. Marius Bülter (33. Minute) und Said El Mala (61.) brachten den FC mit 2:0 in Front, der Klassenerhalt war zum Greifen nah. Doch die Eisernen schlugen in Person von Tom Rothe (73.) und Livan Burcu (89.) für die Eisernen noch zu – und ließen die Geißböcke um den verdienten Auswärtssieg gebracht zurück.
Dass die Rettung trotzdem als nahezu fix gilt, verdankt der FC der Konkurrenz. St. Pauli verlor sein Heimspiel gegen Mainz mit 1:2, Wolfsburg kam in Freiburg nur zu einem 1:1. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang und einem deutlich besseren Torverhältnis als die Verfolger ist die rechnerische Bestätigung beim Heimspiel gegen Heidenheim am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) reine Formsache.
Dreierwechsel sorgt für Wirbel – Wagner unter Kritik
Heftige Diskussionen entzündeten sich an der 72. Minute. Wie der Geissblog ausführlich analysiert, nahm Wagner mit Bülter, El Mala (laut Klub angeschlagen) und Jakub Kaminski seine komplette Offensive vom Feld – und holte mit Niang, Thielmann und Maina drei frische Kräfte herein. Eine Minute später schlug Union zum ersten Mal zu, der Aufsteiger geriet komplett aus dem Tritt.
Wagners Begründung gegenüber dem Geissblog: „Wir fanden, dass wir in dieser Phase den Druck gegen den Ball verloren haben und wollten mit drei neuen Spielern mehr Energie bringen.“ Die Maßnahme erwies sich als Bumerang. Auch der kicker kritisierte deutlich, dass der Coach damit ausgerechnet die offensiv produktivsten Akteure aus dem Spiel nahm. Selbstkritik ließ Wagner allerdings vermissen – er erklärte sich nach Abpfiff „zufrieden mit dem Punkt“.
Kessler bleibt vage – Heidenheim-Spiel könnte entscheiden
Sportchef Thomas Kessler legte sich gegenüber Sky bewusst nicht fest. Der ursprüngliche Plan, Wagner bei Klassenerhalt fest zu installieren, scheint aufgeweicht. Wie die Bild berichtet, laufen intern bereits Diskussionen, ob der 37-Jährige der Richtige für eine ganze Bundesliga-Saison ist. Statt eines klaren Bekenntnisses zog Kessler eine vorsichtig positive Zwischenbilanz: „René hat mit Ausnahme von dem guten Spiel gegen Leverkusen, das wir leider verloren haben, immer gepunktet. Das ist sicherlich nicht schlecht für uns.“
Hintergrund der Vorbehalte: Wagner hat in fünf Spielen lediglich sechs Punkte geholt, die Mannschaft zwar stabilisiert, aber keinen klassischen Trainer-Effekt ausgelöst. Wagner selbst bleibt bemerkenswert offen, was seine Position angeht. Er hofft nach dem Heidenheim-Heimspiel auf „eine klarere Antwort – auch von mir“, wie der Geissblog ihn zitiert. Die finalen Saisonspiele könnten somit weniger über die Tabelle als über die Personalie an der Seitenlinie entscheiden.
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