Ein 3:3-Remis gegen Heidenheim am 32. Spieltag – und eine Aussage von Sportvorstand Max Eberl, die in der Bayern-Fangemeinde für erheblichen Unmut sorgt. Im Mittelpunkt: Konrad Laimer und die stockenden Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung.
Bayern-Boss Eberl über Laimer-Zukunft: „Würden nicht viel verlieren“
Der Österreicher kam 2023 ablösefrei von RB Leipzig zum FC Bayern – und hat sich seitdem zu einem der wichtigsten Spieler im Kader entwickelt. In der laufenden Saison absolvierte er bereits 43 Pflichtspiele, erzielte drei Tore und bereitete zwölf weitere vor. Sein aktueller Vertrag läuft nur noch bis 2027 – doch die Gespräche über eine Verlängerung gestalten sich schwierig. Laimer soll laut „Sportbild“ derzeit acht bis neun Millionen Euro pro Jahr verdienen und bei einer Verlängerung bis zu 15 Millionen Euro fordern. Eine Summe, die dem FC Bayern offenbar aktuell zu hoch ist.
Eberl sprach nach dem Heidenheim-Spiel offen über die Situation: „Das sind einfach Gespräche, das sind Vorstellungen. Da kommt man momentan nicht übereinander!“ Und weiter: „Es gibt kein böses Blut, es gibt keine Missstimmung, gar nichts. Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, ob man die Brücke irgendwann irgendwie findet.“ Soweit, so diplomatisch. Doch dann folgte der Satz, der die Fans aufbrachte: „Er ist auch ablösefrei gekommen, deshalb würden wir nicht viel verlieren.“
FCB-Fans über Laimer: „So einen Spieler brauchst du, um Großes zu erreichen“
Auf der Plattform „absolut.bayern“ entlud sich daraufhin der Frust der FCB-Anhänger. „Der rennt und fightet bis zum geht nicht mehr. So einen Spieler brauchst du, um ganz Großes zu erreichen“, schrieb ein Fan. Andere wurden noch deutlicher: „Find mal momentan einen besseren Außenverteidiger auf diesem Niveau, der beide Seiten bespielen kann. Eine dumme Aussage von Eberl!“
Und: „Doch klar würden wir viel verlieren, wie sollen wir Laimer ersetzen?“ Auch die mangelnde Wertschätzung wurde thematisiert: „Schade, dass für Herrn Eberl das Geld zählt, nicht die Leistung, die er eindrucksvoll bewiesen hat.“ Ein weiterer Kommentar brachte es auf den Punkt: „Es würde ganz viel Herz und ganz viel Leidenschaft gehen. Ganz zu schweigen von seinem Können und der Flexibilität.“
Kommen Laimer und der FC Bayern noch zu einer Einigung? Einstweilen liegt der Fokus beim FC Bayern auf einer ganz anderen Herausforderung. Am Mittwoch steht das Halbfinale-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain an – nach dem 4:5 im Hinspiel kämpfen die Münchner um den Einzug ins Finale. Laimer-Diskussionen haben da vorerst Wartestatus. Aber die Uhr tickt.
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