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Fußball-WM heute: „Sehr viel Leere“ – Ginter reagiert auf WM-Aus

Freiburg-Fans

WM heute: In den vergangenen 48 Stunden hat Freiburgs Abwehrchef Matthias Ginter zwei extrem bittere sportliche Tiefschläge verkraften müssen. Erst die 0:3-Niederlage im Euro-League-Finale gegen Aston Villa in Istanbul, dann die Nicht-Berücksichtigung im DFB-WM-Kader für die Weltmeisterschaft 2026. Nun hat sich der 32-jährige Innenverteidiger erstmals öffentlich zu beiden Ereignissen geäußert – und ein bemerkenswertes Statement abgegeben.

Matthias Ginter: Doppel-Schlag innerhalb von 24 Stunden

Sportlich-emotional waren die letzten zwei Tage für Matthias Ginter ein echter Albtraum. Am Mittwochabend musste der Freiburger Abwehr-Chef im Beşiktaş-Park von Istanbul die bittere 0:3-Niederlage gegen Aston Villa im Euro-League-Endspiel verarbeiten. Trotz einer überdurchschnittlichen persönlichen Leistung im SC-Trikot konnte Ginter den dreifachen Treffer-Erfolg der Engländer im entscheidenden Finale nicht abwenden.

Nur 24 Stunden später folgte der nächste herbe Tiefschlag. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den Routinier nicht für den 26-köpfigen WM-Kader für die anstehende Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko nominiert.

Eine doppelt-bittere Personalie, denn Ginter hatte mit dem SC Freiburg eine sportlich überragende Saison gespielt. Hinzu kommt eine prominente WM-Vergangenheit: Bereits 2014 in Brasilien gehörte der ehemalige BVB- und Gladbach-Profi zum DFB-Aufgebot, das den vierten WM-Titel gewann. Auch bei den beiden folgenden Welt-Turnieren war Ginter Teil der DFB-Auswahl. Sein bisher letzter Auftritt im DFB-Trikot allerdings liegt bereits fast drei Jahre zurück – damals war er beim 3:3-Unentschieden gegen die Ukraine erstmals seit langer Zeit wieder dabei.

„Sehr viel Leere“: Ginter-Statement zum WM-Aus auf Instagram

Sportlich-emotional meldete sich der Innenverteidiger am Donnerstag erstmals öffentlich zu Wort. In einem Instagram-Post sprach Ginter über das verlorene Euro-League-Finale.

„Aktuell sehr viel Leere. Wie so oft, wenn Träume platzen. Danke an alle, die diese Saison so besonders und speziell gemacht haben“, erklärte Ginter gegenüber seinen Instagram-Followern.

Bemerkenswert war allerdings eine zweite Bemerkung in dem Post, die sich offenbar auf die WM-Nicht-Nominierung bezieht. „Zu allem Anderen kann ich aktuell auch nichts Ehrliches sagen, vielleicht irgendwann mal„, erklärte der Freiburger. „Vielen Dank auch hier an alle für die Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten. Bis zur neuen Saison.“

Sportlich-rätselhaft ist insbesondere der „nichts Ehrliches sagen“-Satz. Eine Aussage, die zumindest indirekt darauf hindeutet, dass der 32-Jährige der Personal-Entscheidung von Nagelsmann nicht uneingeschränkt zustimmt.

SC Freiburgg: Klare Worte beim Heimempfang

Sportlich-emotional fand der Freiburger beim anschließenden Heim-Empfang im Breisgau noch deutlichere Worte. Mehr als 1.000 Fans hatten sich versammelt, um die Mannschaft trotz der Final-Niederlage zu feiern.

„Mehr hätte ich nicht machen können. Ich habe alles versucht und alles getan“, erklärte Ginter gegenüber t-online beim Heim-Empfang. Die Enttäuschung sei „natürlich sehr groß“, so der Innenverteidiger. Allerdings: Ginter zeigte sich als Mannschafts-Spieler und kündigte an, der DFB-Auswahl bei der WM trotzdem die Daumen zu drücken. „Natürlich werde ich auch der Mannschaft die Daumen drücken“, erklärte der Routinier.

Sportlich-emotional besonders intensiv war die Atmosphäre beim Heim-Empfang. Die Freiburger Fans feierten Ginter mit Sprech-Chören – für Bundestrainer Julian Nagelsmann gab es hingegen Pfiffe.

Nagelsmann: „Drei Jahre nicht dabei“

Sportlich-strategisch begründete Nagelsmann die Ginter-Absage in der Pressekonferenz ausführlich. Der Bundestrainer betonte, dass die Entscheidung „kein leichtes Gespräch“ gewesen sei.

„Er hat sich sportlich nicht viel vorzuwerfen, ist ein super Typ. Wir hatten mehrere Feedback-Gespräche und er hat sicher berechtigten Anspruch, dabei zu sein – wie zehn, zwölf andere auch“, erklärte Nagelsmann laut Transfermarkt.

Hintergrund: Entscheidend gegen Ginter sprach die fehlende DFB-Erfahrung in den letzten drei Jahren. „Er hat den Nachteil: Er war in meinen drei Jahren nie dabei. Das kann man mir ankreiden. Aber auch dafür hatten wir unsere Gründe. Das habe ich ihm auch gesagt und das bleibt auch intern“, erklärte der Bundestrainer.

Fußball-WM heute: Matthäus pro Ginter

Sportlich-prominent gibt es Unterstützung für Ginter von höchster Stelle. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hatte in seiner Rolle als RTL-Experte klar für eine Nominierung des Freiburger Innenverteidigers plädiert.

„Er ist der absolute Leistungsträger, der Turm in der Schlacht in der Defensive. Einer, der mit dem Alter besser geworden ist“, erklärte Matthäus laut RTL.

Insbesondere die Rechtsverteidiger-Frage führte der Rekord-Nationalspieler ins Feld. „Wir haben keinen gelernten rechten Verteidiger im Kader, der Kimmich vertreten könnte. Matthias Ginter hätte dort genauso wie als Innenverteidiger spielen können und er hätte sich aufgrund seiner überragenden Saison mit Freiburg eine Nominierung auch verdient gehabt“, erklärte Matthäus laut der Bild.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England