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Hertha BSC: Berliner-Kapitän Reese steht vor Abschied

Hertha-Fans

Fußball heute: Bei Hertha BSC bahnt sich ein dramatischer Abschied an. Kapitän und Top-Scorer Fabian Reese könnte den Hauptstadtklub nach dem dritten verpassten Aufstieg in Folge endgültig verlassen. Wie übereinstimmend berichtet wird, sind gleich fünf Klubs heiß auf den 28-Jährigen – drei aus der Bundesliga, einer aus England und einer aus der Türkei. Für Hertha steht eine zweistellige Millionen-Ablöse im Raum.

Herta BSC: Reese-Wechsel mit Win-Win-Potenzial

Wie die Bild berichtet, hat Geschäftsführer Peter Görlich die Türen für einen Reese-Wechsel offen gehalten. „Da brauchen wir nicht rumeiern. Schauen Sie sich die Scorerwerte an. Schauen Sie sich das Alter von dem Spieler an. Das fällt ja nicht nur uns auf, dass der in irgendeiner Art und Weise irgendwas kann. Dann werden wir sehen“, erklärte der CEO. Im Raum stehen acht bis zehn Millionen Euro Ablöse.

Sportlich war Reese in der vergangenen Saison erneut Herthas bester Spieler. Der 28-Jährige kam in 32 Ligaspielen auf zehn Tore und 13 Vorlagen – das macht ihn zum Top-Scorer der Berliner. Für einen Spieler, dessen Vertrag noch bis 2030 läuft, hat Hertha damit eine realistische Verkaufs-Option. Wie sport.de einordnet, lag die Schmerzgrenze der Berliner zuletzt allerdings höher – zwischen zehn und 13 Millionen Euro.

Wolfsburg als heißester Interessent – aber nur als Erstligist

Konkret ist das Interesse vor allem aus Wolfsburg. Wie der kicker mit Verweis auf eigene Informationen ausführt, haben die Wölfe ihre Bemühungen um Reese zuletzt deutlich verstärkt. Allerdings gilt eine klare Bedingung: Reese wechselt nur, wenn der VfL die Bundesliga halten kann. Die Niedersachsen treten am 21. und 25. Mai in der Relegation gegen den SC Paderborn an.

Wie fussballtransfers ergänzt, ist Wolfsburg nicht nur an Reese interessiert. Auch Hertha-Torwart Tjark Ernst (23) und Verteidiger Linus Gechter (22) stehen auf der VfL-Wunschliste. Für Ernst stehen rund fünf Millionen Euro Ablöse im Raum. Das Trio aus Berlin soll den VfL Wolfsburg vor allem im Falle des Klassenerhalts verstärken – sollte Wolfsburg in der 2. Bundesliga landen, würden die Spieler-Wechsel deutlich unwahrscheinlicher.

Reeses Wunsch: Bundesliga und Familie gründen

Reese selbst hat seine Wechsel-Bereitschaft bereits angedeutet. Der 28-Jährige hatte im Frühjahr klare Worte gefunden: „Fakt ist: Ich möchte eine Familie gründen. Ich möchte Bundesliga spielen.“ Bereits am 25. April war Reese deutlicher geworden. Nach der Heimpleite gegen Holstein Kiel sagte er laut Bild: „Ich bin sehr enttäuscht. Was im Sommer passiert, das müssen wir schauen.“

Spannend war auch eine emotionale Geste am letzten Heimspiel der Saison: Wie die Bild ausführt, lud Reese die Hertha-Fans nach dem Spiel gegen Fürth großzügig am Imbiss zu Gratisessen und -trinken ein. Ein möglicher Abschiedsgruß? Im November wird er 29 Jahre alt – seine letzte realistische Chance auf einen Bundesliga-Sprung mit ausreichendem Karriere-Horizont.

Hertha unter Verkaufs-Druck: 15 Millionen Euro Überschuss nötig

Für Hertha BSC ist die Reese-Option mehr als nur eine sportliche Frage. Wie die Bild ausführt, muss der Hauptstadtklub im Sommer rund 15 Millionen Euro Transferüberschuss erwirtschaften. Reese ist mit einer Saison-Gage von zwei Millionen Euro inklusive Prämien zudem der bestbezahlte Spieler des Kaders – fast ein Zehntel des Personal-Budgets der kommenden Spielzeit entfällt allein auf den Kapitän.

Auch der bis 2030 laufende Vertrag ist als Zweitligist auf Dauer kaum noch zu stemmen. Wie der kicker einordnet, hat Görlich neben Reese auch andere Schlüsselspieler wie Tjark Ernst und Top-Talent Kennet Eichhorn als Verkaufskandidaten genannt. Klar ist: Ein Aderlass im Hertha-Kader ist unvermeidlich. Wie die liga-zwei.de einordnet, gibt es neben dem VfL Wolfsburg für Reese und Ernst genügend weitere Interessenten – auch aus England und der Türkei wurden konkrete Anfragen gemeldet.

Letzter Anlauf – jetzt oder nie

Für Reese ist es vermutlich der letzte Versuch, sich seinen Lebenstraum Bundesliga zu erfüllen. Der frühere Holstein-Kiel- und Schalke-04-Profi ist seit Jahren erfolglos um den Aufstieg mit Hertha bemüht. Seinen Vertrag verlängerte er im Sommer 2025 noch einmal bis 2030 – damals mit der Hoffnung auf den vierten Anlauf gen Bundesliga.

Wie der kicker einordnet, geht Hertha-Trainer Stefan Leitl davon aus, dass mit dem Aderlass auch der sportliche Anspruch zurückgefahren werden muss. Für die kommende Spielzeit ist eine deutlich reduzierte Kaderqualität zu erwarten – ein Aufstieg ist also auch 2026/27 eher unrealistisch. Genau das spielt für Reese gegen einen Verbleib im Westend: Ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga würde seinen Marktwert nicht steigern, sondern eher reduzieren. Klar ist: In den kommenden Tagen wird sich die Reese-Personalie entscheiden – möglicherweise schon vor dem Wolfsburg-Relegationshinspiel am 21. Mai.

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