Fußball heute: Bei Eintracht Frankfurt herrscht Wut über die WM-Entscheidung von Schwedens Nationaltrainer Graham Potter. Top-Mittelfeldspieler Hugo Larsson wurde überraschend nicht für die Weltmeisterschaft nominiert. Sportvorstand Markus Krösche schlägt Alarm: Die Entscheidung sei „schlicht falsch“. Für die SGE wird die Nicht-Nominierung in mehrerer Hinsicht zur wirtschaftlichen Hypothek.
Krösche-Tirade gegen Schweden-Coach Potter
Wie die hessenschau berichtet, hat die WM-Entscheidung in der Eintracht-Führungsetage für massive Verärgerung gesorgt. „Diese Entscheidung ist sportlich schlicht nicht zu erklären. Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft“, erklärte Krösche in einer offiziellen Stellungnahme der SGE.
Besonders harte Worte fand der Sportvorstand für das Signal, das Potters Verzicht aussendet. „Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt.“ Wie t-online ergänzt, war Larsson selbst von der Entscheidung „kalt erwischt“ worden – Potter hatte ihn persönlich angerufen, um die Hiobsbotschaft zu überbringen.
Eintracht Frankfurt: Larssons verkorkste Saison als Hintergrund
So überraschend die Nominierungs-Entscheidung kommt, so klar ist auch der sportliche Subtext. Wie die Bild ausführt, hat Larsson in dieser Saison nicht an seine Top-Form anknüpfen können. Sein Marktwert sank im März von 40 auf 32 Millionen Euro – damit ist er der zweitwertvollste Schwede außerhalb des WM-Kaders, nur Tottenhams Dejan Kulusevski (35 Mio. Euro) ist verletzungsbedingt nicht dabei.
Stattdessen berief Potter den ehemaligen Wolfsburger Mattias Svanberg ins Aufgebot. Larsson kam seit seinem Schweden-Debüt im Januar 2023 nur auf zwölf Länderspiele – Verletzungen sorgten immer wieder für Unterbrechungen seiner Nationalteam-Karriere. Auch in den WM-Playoffs unter Potter im November und März saß er ausschließlich auf der Bank. Aus sportlicher Sicht ist das Bild also nicht ganz so eindimensional, wie es Krösche darstellt – wenngleich Larsson für die Eintracht nach 34 Pflichtspielen in dieser Saison unbestritten ein Schlüsselspieler ist.
Marktwert-Dämpfer und nur ein Frankfurter im DFB-Kader?
Wirtschaftlich ist die Nicht-Nominierung für Krösche und Vorstandschef Markus Krösche ein echter Rückschlag. Larsson galt im Sommer als klarer Wechselkandidat – internationale Top-Klubs wie Liverpool, Manchester City und Real Madrid hatten den Schweden auf dem Schirm. Wie die Transfermarkt-Recherche zeigt, hätte sich Larsson durch ein gutes WM-Turnier wohl auf 50 bis 60 Millionen Euro Ablöse hochspielen können. Diese Summe rückt nun in weite Ferne.
Pikant: Auch in der deutschen Nationalmannschaft droht eine ernüchternde Bilanz. Wie die Bild dokumentiert, hatte Krösche im November noch öffentlich vier Frankfurter für den deutschen WM-Kader gefordert – Nnamdi Collins, Nathaniel Brown, Jonathan Burkardt und Robin Koch. Von diesem Quartett dürfte aber nur Brown nach seinem starken Startelf-Debüt im März realistisch im finalen DFB-Aufgebot stehen.
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