Fußball heute: Beim SV Werder Bremen droht die erste Transfer-Schlappe des Sommers. Der seit dem 20. Mai als Kaderplaner installierte Markus Pilawa arbeitet zwar intensiv am Defensiv-Umbau, doch ausgerechnet beim Wunschkandidaten Julius Berthel Askou stocken die Verhandlungen. Das Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt für den dänischen U21-Nationalspieler ist Werder offenbar zu hoch.
Askou-Verhandlungen ins Stocken geraten
Wie die Bild berichtet, waren die Gespräche zwischen Werder und Berthel Askou bereits vor Pilawas Amtsantritt fortgeschritten – nun aber gibt es eine Stockung. Der dänische Erstligist Odense BK verlangt für den 1,90 Meter großen Innenverteidiger deutlich mehr als seinen aktuellen Marktwert. Laut Bild liegt dieser bei 2,5 Millionen Euro – andere Quellen wie die Deichstube taxieren den Wert deutlich niedriger bei rund einer Million Euro.
Aktuell finden beide Parteien daher keine Einigung. Spannend: Wie der kicker einordnet, hat Berthel Askou auch andere Wechseloptionen. Der junge Däne kann sich einen Wechsel ins Ausland gut vorstellen – nicht nur deutsche Erst- und Zweitligisten, sondern auch dänische Top-Klubs hatten ihr Interesse hinterlegt. Werder ist also nicht der einzige Interessent, was die Verhandlungsposition der Bremer schwächt.
Defensiv-Umbau bei Werder Bremen
Sportlich ist der Bedarf in der Bremer Innenverteidigung groß. Wie die Deichstube ausführt, soll der Askou-Transfer der erste Mosaikstein beim Defensiv-Umbau werden. Leihspieler Maximilian Wöber kehrt nach seiner enttäuschenden Saison zu Leeds United zurück, Routinier Niklas Stark schleppt sich mit anhaltenden Verletzungssorgen herum, auch Amos Pieper hat regelmäßig mit Blessuren zu kämpfen.
Zusätzlich könnten mit Karim Coulibaly und Julián Malatini zwei weitere Innenverteidiger den Klub verlassen. Wie fussballdaten einordnet, gilt vor allem ein Verbleib von Shootingstar Coulibaly als nahezu ausgeschlossen – der Verteidiger wird mit zahlreichen Top-Klubs in Verbindung gebracht und könnte Werder über eine hohe Ablöse die Bilanzen aufbessern. Berthel Askou wäre der erste Baustein für den Neuaufbau, der allerdings nun ins Wanken gerät.
Askous Profil: Senkrechtstarter aus Dänemark
Sportlich gilt Berthel Askou als eines der größten dänischen Abwehr-Talente. Wie die Deichstube dokumentiert, war der 19-Jährige 2022 aus der Nachwuchsabteilung von Silkeborg IF nach Odense gewechselt. 2024 schaffte er den Sprung in den Profikader, 2025 folgte der Erstliga-Aufstieg mit der Mannschaft. Im dänischen Oberhaus zählt der Verteidiger seitdem zum Stammpersonal und absolvierte 20 Einsätze.
Bemerkenswert ist die familiäre Fußball-Vorbelastung: Sein Vater ist Ex-Profi Jens Berthel Askou, der aktuell als Trainer beim schottischen Klub Motherwell FC tätig ist. Wie die Bild berichtet, wechselt der Vater zur kommenden Saison als Trainer zum französischen Klub FC Toulouse. Entsprechend gab es Gerüchte, dass auch der Sohn ins Ausland zu seinem Vater oder in eine andere Top-Liga ziehen könnte.
Hamouda fix – Werder sucht weiter Offensive
Während der Askou-Deal stockt, hat Werder einen anderen Defensiv-Transfer bereits perfekt gemacht. Wie die Bild berichtet, wechselt der 18-jährige Innenverteidiger Ramiz Hamouda aus Birmingham (USA) an die Weser. Manager Clemens Fritz betonte allerdings, dass das US-Talent zunächst bei der U23 starten soll. „Er soll zum Saisonstart erst einmal in Bremen und bei Werder ankommen“, so Fritz.
Über die Defensive hinaus arbeitet Werder auch am Offensiv-Umbau. Wie der kicker einordnet, sollen im Idealfall noch zwei Stürmer verpflichtet werden. Ein lose gehandelter Kandidat ist Niclas Füllkrug (West Ham), zu dem allerdings nur loser Kontakt besteht. Bereits perfekt sind dagegen die Zugänge von Stürmer Kenny Quetant und Mittelfeldspieler Chuki. Klar ist: Pilawa und Fritz haben im Sommer noch viel Arbeit vor sich – und müssen beim Askou-Poker bald eine Entscheidung herbeiführen, ehe die Konkurrenz zuschlägt.
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WM 2026: Unsere Tipps & Quoten
Mexiko - Südafrika
11.06.2026, 21:00 Uhr - Banorte StadiumSüdkorea - Tschechien
12.06.2026, 04:00 Uhr - Estadio AkronKanada - Bosnien-Herzegowina
12.06.2026, 21:00 Uhr - BMO FieldUSA - Paraguay
13.06.2026, 03:00 Uhr - SoFi StadiumKatar - Schweiz
13.06.2026, 21:00 Uhr - Levi’s StadiumBrasilien - Marokko
14.06.2026, 00:00 Uhr - MetLife StadiumHaiti - Schottland
14.06.2026, 03:00 Uhr - Gillette StadiumAustralien - Türkei
14.06.2026, 06:00 Uhr - BC Place StadiumDeutschland - Curacao
14.06.2026, 19:00 Uhr - NRG StadiumNiederlande - Japan
14.06.2026, 22:00 Uhr - AT&T StadiumElfenbeinküste - Ecuador
15.06.2026, 01:00 Uhr - Lincoln Financial FieldSchweden - Tunesien
15.06.2026, 04:00 Uhr - Estadio BBVASpanien - Kap Verde
15.06.2026, 18:00 Uhr - Mercedes-Benz StadiumBelgien - Ägypten
15.06.2026, 21:00 Uhr - lumen FieldSaudi Arabien - Uruguay
16.06.2026, 00:00 Uhr - Hard Rock StadiumIran - Neuseeland
16.06.2026, 03:00 Uhr - SoFi StadiumFrankreich - Senegal
16.06.2026, 21:00 Uhr - MetLife StadiumIrak - Norwegen
17.06.2026, 00:00 Uhr - Gillette StadiumArgentinien - Algerien
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17.06.2026, 06:00 Uhr - Levi’s StadiumPortugal - DR Kongo
17.06.2026, 19:00 Uhr - NRG StadiumEngland - Kroatien
17.06.2026, 22:00 Uhr - AT&T StadiumGhana - Panama
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18.06.2026, 04:00 Uhr - Banorte Stadium
WM 2026: Siegerquoten im Überblick
Übrigens: Auf unserem Blog gibt es bereits jetzt zu allen 72 WM-Gruppenspielen eine detaillierte Analyse – mit Statistiken, der aktuellen Form, dem H2H-Vergleich, der WM-Historie zu beiden Teams, allen Infos zu den Trainern sowie unserem Vorhersage Tipp.
Gruppe A:
Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko
Gruppe B:
Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada
Gruppe C:
Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien
Gruppe D:
USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA
Gruppe E:
Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste
Gruppe F:
Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande
Gruppe G:
Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran
Gruppe H:
Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien
Gruppe I:
Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak
Gruppe J:
Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien
Gruppe K:
Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal
Gruppe L:
Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England
