Union Berlin News beim Fußball heute: Bei Union Berlin steht der nächste personelle Umbruch im Sommer bevor. Wie verschiedene Berichte aufzeigen, suchen die Eisernen einen Nachfolger für Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die den Klassenerhalt erfolgreich gesichert hat. Auf der Trainer-Liste des Bundesligisten sollen demnach fünf Namen stehen – mit Karlsruhe-Coach Christian Eichner als klarem Wunschkandidaten. Die finale Entscheidung dürfte auch von der Köln-Konstellation rund um Trainer René Wagner abhängen.
Union Berlin News heute: Eichner als Wunschkandidat der Eisernen
Wie verschiedene Berichte aufgreifen, gilt Christian Eichner als Top-Kandidat bei Union Berlin. Der 43-jährige Coach wird den Karlsruher SC nach langjähriger Amtszeit im Sommer verlassen. Die Eisernen sollen schon vor längerer Zeit konkrete Sondierungen mit Eichners Berater-Team aufgenommen haben.
Allerdings ist Eichner auch beim 1. FC Köln im Gespräch. Sollte sich der Erstligist gegen die feste Verpflichtung von Interimstrainer René Wagner entscheiden, könnte die Personalie auch dort konkret werden – wie zuvor in der Köln-Berichterstattung der Session geschildert wurde.
Steffen als zweite heiße FCU-Option
Direkt hinter Eichner positioniert sich nach übereinstimmenden Berichten Horst Steffen als zweite heiße Option. Der 57-Jährige war zuletzt bei Werder Bremen tätig, wurde dort allerdings im Februar 2026 nach einer sportlichen Krise entlassen. Zuvor hatte er Aufsteiger SV Elversberg von der Regionalliga bis fast in die Bundesliga geführt.
Sein eher unaufgeregter und analytischer Führungsstil gilt laut den Berichten als ideale Passform für die Köpenicker Vereinskultur. Allerdings: Auch er wird wie Eichner von Köln umworben.
Union Berlin News: Breitenreiter und Lustrinelli als Außenseiter
Auf der Liste der Eisernen finden sich noch weitere Namen. Wie die Bild aufzeigt, gilt der 52-jährige André Breitenreiter als möglicher Kandidat. Der ehemalige Hannover-96-Coach ist aktuell ohne Verein und hat in seiner Karriere bereits mit Unions Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt zusammengearbeitet – sowohl in Hannover als auch auf Schalke. Heldt knüpft bei Personalien häufig an früheren Vertrauensbeziehungen an.
Als spannender fünfter Kandidat wird Mauro Lustrinelli gehandelt. Der Schweizer Coach hat in der laufenden Saison als Aufsteiger-Trainer mit dem FC Thun einen historischen Meister-Coup gefeiert. Erstmals seit 74 Jahren konnte sich im Nachbarland ein direkt nach dem Aufstieg gestiegener Klub die Krone aufsetzen. Bei einem Wechsel zu Union würde der 50-Jährige den Schweizer Weg seines Landsmanns Urs Fischer fortschreiben.
Trainer-Profil bei Union
Wie verschiedene Berichte aufzeigen, hat Union Berlin ein klares Trainer-Profil definiert. Die deutsche Sprache des Coaches ist ein Muss. Zudem soll der neue Cheftrainer Nachwuchsspieler integrieren können und eine offensive, risikofreudige Spielanlage verfolgen. Auf eine internationale Lösung wie Nenad Bjelica will Heldt nicht mehr setzen.
Köln-Faktor und Zeitdruck
Als fünfte Option wird laut Bericht René Wagner gehandelt. Der 37-jährige Interimstrainer steht beim 1. FC Köln aktuell in der Schwebe – sollte Köln gegen ihn entscheiden, könnte er bei Union einen Außenseiter-Status erhalten. Die Köln-Entscheidung fällt allerdings erst nach dem letzten Bundesliga-Spieltag.
Die Köpenicker würden ihren neuen Trainer am liebsten schnellstmöglich präsentieren, um geordnet in die Saisonvorbereitung starten zu können. Wann eine finale Entscheidung fallen wird, ist noch offen – möglicherweise vor der WM 2026.
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