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WM 2026

WM-Feuer entfacht: Kampf um DFB-Stammplätze – Karl fordert Sané heraus

Deutschland-Fans

WM heute: Der Startschuss ist gefallen. In Herzogenaurach hat die deutsche Nationalmannschaft ihre WM-Vorbereitung aufgenommen – und der erste Trainingstag ließ bereits erahnen, wie heiß der interne Konkurrenzkampf werden dürfte. Während Torwart Manuel Neuer noch individuell aufbaut und Kai Havertz das Champions-League-Finale mit dem FC Arsenal abwartet, lieferte der Rest des 26er-Kaders eine unmissverständliche Ansage: Niemand hat seinen Platz sicher.

Nagelsmann setzt auf Intensität statt Aufwärmen – Musiala glänzt sofort

Von einem lockeren Einstieg war am Donnerstag auf dem adidas-Homeground keine Spur. Bundestrainer Julian Nagelsmann ließ die 25 verfügbaren Feldspieler und Trainingstorwart Jonas Urbig nach einer kurzen Ansprache sofort mit voller Überzeugung ran – mit Laufeinheiten, Stabilisationsübungen und intensiven Spielformen. Vor allem in den Torspielen war die Schärfe spürbar, die Stimmung lautstark und ehrgeizig, wie Sport1 berichtet.

Jamal Musiala, der nach seinem schweren Beinbruch während der Klub-WM lange pausieren musste, setzte sogleich Ausrufezeichen. Der Münchner suchte aktiv das Dribbling, traf ins Netz und erntete dafür ein Lob von Nagelsmann. Der Bundestrainer hatte bereits vor dem Trainingslager klargemacht: „Wenn der Jamal mit 70 Prozent spielt, ist er trotzdem noch besser als viele andere auf der Welt, weil er einfach ein außergewöhnlich guter Spieler ist“, sagte Nagelsmann. „Mir reicht es auch, wenn er zum ersten Spiel bei 100 Prozent ist.“

Generationen-Duell auf dem rechten Flügel: 18-jähriger Karl gegen Routinier Sané

Besondere Aufmerksamkeit zog das Duell auf der rechten Außenbahn auf sich. Bayern-Youngster Lennart Karl (18) trainierte in der Angriffsreihe mit den gesetzten Kreativkräften Musiala und Wirtz – und damit auf dem Platz, den Leroy Sané (30) für sich beansprucht. Nagelsmann ließ beim gestrigen Trainingsauftakt keine Zweifel daran, dass Karl mehr als ein Lückenbüßer ist: „Sein Auftritt bei uns war außergewöhnlich gut, er hat sehr schnell nachhaltig Eindruck hinterlassen. Er hat große Stärken zentral und rechts am Flügel“, sagte der Bundestrainer laut Sport1.

Ob der Teenager beim ersten WM-Gruppenspiel am 14. Juni in Houston gegen Curaçao in WM-Gruppe E von Beginn an auf dem Platz stehen wird, ist offen – doch die Weichen deuten immer stärker in Richtung Startelf. Nagelsmann gab zu Protokoll: „Ob er von Anfang an spielt oder nicht, besprechen wir dann mit ihm. Und das muss er erstmal zeigen auf dem Platz, wie bereit er für die jeweilige Rolle ist.“ Sané hingegen hat laut Nagelsmann eher die Rolle eines Herausforderers inne – eine deutliche Verschiebung gegenüber früheren Turnierplänen.

Nmecha überzeugt – Neuer im Aufbau, Havertz kommt nach dem CL-Finale

Im defensiven Mittelfeld trumpfte Felix Nmecha mit einer auffälligen Leistung auf. Der Dortmunder, auf den Nagelsmann nach einem Knieeingriff im März besonders lange gewartet hatte, dominierte mit Präsenz und Zweikampfstärke. „Felix ist ein Topspieler, der alles mitbringt, eines Tages auf dieser Position einer der Besten auf der Welt zu werden“, betonte Nagelsmann. Im Rennen um die Doppelsechs konkurriert Nmecha mit Aleksandar Pavlovic und Leon Goretzka vom FC Bayern sowie Angelo Stiller und Pascal Groß.

Sportdirektor Rudi Völler mahnte unterdessen zur Selbstgewissheit. „Aus einer Drucksituation heraus haben wir siebenmal hintereinander gewonnen“, erinnerte er an die bislang letzte Niederlage im September 2025 in der Slowakei. Diese Siegesserie soll vor dem WM-Auftakt auf neun ausgebaut werden. Neuer laboriert derweil weiter an seiner Wadenverletzung und wird beim Testspiel am Sonntag gegen Finnland in Mainz nicht im Tor stehen – Oliver Baumann übernimmt. Ob der 40-Jährige bei der Generalprobe am 6. Juni in Chicago gegen die USA rechtzeitig fit ist, gilt laut Kicker als fraglich. Havertz stößt nach dem Champions-League-Finale mit Arsenal gegen Paris Saint-Germain am Samstag zum Kader.

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WM 2026: Unsere Tipps & Quoten

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England