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WM 2026: Rekord-Bonus winkt – Kimmich findet klare Worte

Deutschland-Fans

WM heute: Vor der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sorgt das Thema Prämien für klare Worte von Joshua Kimmich. Der DFB-Kapitän nimmt auf einer Pressekonferenz Stellung zu den möglichen Geldsummen – und stellt die Verhandlungsposition der Spieler im internationalen Vergleich kritisch dar. Klar ist: Bei einem Titelgewinn winkt eine Rekordprämie über den 400.000 Euro der WM 2022.

Kimmich-Klartext: Spieler haben schwierige Verhandlungsposition

Wie Sport1 berichtet, äußerte sich Kimmich am Freitag ausführlich zu den Prämien. „Generell ist es immer sehr schwierig für uns Spieler, das großartig zu verhandeln, weil wir ja keine Alternative haben“, erklärte der DFB-Kapitän. Bei Vereinsverhandlungen sei das einfacher – beim DFB hingegen würde kein Spieler sagen: „Wenn es nicht passt, dann treten wir nicht an. Deswegen ist die Verhandlungsbasis des DFB da leider ein bisschen besser.“

Sportlich bleibt Kimmich bei der Prämienfrage trotz allem zurückhaltend. „Wir Spieler spielen ja nicht für das Geld und die Prämien“, betonte er laut Sport1. „Es ist nicht so, dass jemand herkommt und fragt: ‚Was gibt es denn, wenn wir ins Achtelfinale oder Viertelfinale kommen?'“ Die Prämien seien für die Mannschaft eher ein „schöner Nebeneffekt, der einem auch zusteht, wenn man abliefert“. Kimmich: „Wir sind intrinsisch motiviert und der Erfolg motiviert uns mehr als die Kohle.“

Rettig: „Mehr als in Katar“ bei Titelgewinn

Bei einem WM-Triumph winkt eine Rekord-Ausschüttung. Wie die Sportschau berichtet, hatte DFB-Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig bereits Mitte Mai bei einer Veranstaltung in Düsseldorf angekündigt: „Wir werden keine Zahlen nennen. Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, dann gibt es mehr als in Katar, weil auch deutlich mehr hereinkommt.“ Bei der WM 2022 wäre jeder Spieler bei einem Triumph mit 400.000 Euro entlohnt worden.

Bemerkenswert: Die WM 2026 wird mit 48 Teams und 104 Spielen erstmals in dieser Größe ausgetragen – entsprechend höher fallen auch die FIFA-Ausschüttungen aus. Wie der kicker dokumentiert, wird die Mannschaft am 14. Juni 2026 mit dem ersten Gruppenspiel gegen Curaçao in das Turnier starten.

Mannschaftsrat-Konsens: „Schnaps mehr bei Titel“

Bemerkenswert ist die Atmosphäre der Verhandlungen. Wie die Sportschau dokumentiert, führten Rettig, Sportdirektor Rudi Völler und Kapitän Kimmich Gespräche im Namen der Mannschaft. „Was uns gefallen hat im Gespräch, war die totale Leistungsbereitschaft der Mannschaft“, erklärte Rettig.

Konkret habe der Mannschaftsrat folgenden Vorschlag gemacht: „Am Anfang geht die Prämie halt gegen null, dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr.“ Heißt: Bei einem frühen Vorrunden-Aus wäre die Ausschüttung minimal, im Falle eines Titelgewinns dafür rekordverdächtig. Wie die Sportschau ergänzt, hat der DFB einen „Puffer“ eingebaut – die finale Summe wird erst nach dem Turnier festgelegt, abhängig vom Erfolg.

Wirtschaftliche Herausforderungen: Verlustgeschäft für Europa

Hintergrund der zurückhaltenden Kommunikation sind die Kosten und Risiken des Turniers. „Dieses Turnier, auch das gehört zur Wahrheit, wird für die meisten europäischen Verbände, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft“, erklärte Rettig laut Sport1. Hohe Kosten in den USA, Kanada und Mexiko sowie Steuer- und Währungsproblematiken erschweren die Kalkulation.

Wie Sky ergänzt, werden die FIFA-Preisgelder in Dollar ausgeschüttet. Bei der Umrechnung „soll keiner verlieren, weder die Mannschaft noch der DFB“, so Rettig. Auch die Steuerproblematik sei „ein großes Problem“ – Spielergehälter werden in verschiedenen Ländern unterschiedlich besteuert. Kimmich sieht trotzdem positiv in die Zukunft. Wie Sport1 dokumentiert, weiß er, dass dem DFB durch neue Sponsoren – darunter ab 2027 ein Ausrüsterwechsel zu Nike – wieder mehr Mittel zur Verfügung stehen werden. Klar ist: Bei der WM 2026 geht es zunächst um Erfolge, nicht um Geld. Doch im Falle eines Triumphs würden die DFB-Stars einen Schnaps mehr bekommen – als Belohnung für den fünften Stern.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England