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DFB: Matthäus kritisiert Nagelsmann scharf – „Könnte zum Bumerang werden“

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DFB-News beim Fußball heute: Nach den jüngsten Erfolgen der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz und Ghana herrscht sportlich eigentlich Aufwind. Doch abseits des Rasens sorgt die Kommunikation von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Zündstoff. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus übte in seiner aktuellen Sky-Kolumne deutliche Kritik am Umgang mit dem Kader und zog einen historischen Vergleich zur Weltmeisterschaft 2014.

DFB-Debatte: Experte Matthäus warnt Nagelsmann vor „gefährlichem Spiel“

Matthäus lobte zwar den Zusammenhalt der Mannschaft, mahnte jedoch die öffentliche Rollenverteilung an. Es werde zu viel nach außen getragen, was die Stimmung belasten könne. „Wenn Spieler schon im Vorfeld wissen, dass sie kaum Startelfchancen haben, außer wenn sich jemand verletzt – dann ist das schwierig“, so Matthäus laut Sky. Er warnte den Bundestrainer eindringlich: „Das ist ein gefährliches Spiel und könnte zum Bumerang werden.“

Matthäus fordert mehr Wertschätzung für Deniz Undav

Besonders die Personalie Deniz Undav steht im Fokus. Während Nagelsmann den Stuttgarter Torjäger eher als Joker sieht, zieht Matthäus einen großen Vergleich zur Fußball-Legende Gerd Müller. Auch wenn Undav kein Kopfballungeheuer sei, verfüge er über ähnliche Instinkte wie der Bomber der Nation. „Seien wir doch froh, dass wir wieder einen wie Müller haben!“, forderte der Experte mehr Anerkennung für den Angreifer.

Zudem kritisierte Matthäus die Inkonsequenz des Bundestrainers bei seinen Aufstellungskriterien. Nagelsmann hatte ursprünglich gefordert, dass Spieler in ihren Vereinen abliefern müssen. Laut Matthäus sitzen nun jedoch Akteure, die genau das tun, auf der Bank, während andere trotz Formtief spielen. „Da fühle ich mich an einen Spruch von Franz Beckenbauer erinnert. Der hat einmal gesagt: ‚Was interessiert mich der Schmarrn von gestern?‘“.

DFB-News: Sonderrolle für Musiala nach Vorbild Schweinsteiger?

Mit Blick auf die kommende Weltmeisterschaft plädiert Matthäus für eine „Green Card“ für Jamal Musiala. Der Bayern-Star laboriert aktuell an Sprunggelenksproblemen und ist weit von seiner Bestform entfernt. Dennoch ist er für Matthäus unverzichtbar. Er erinnert dabei an Bastian Schweinsteiger vor der WM 2014, der ebenfalls nicht fit ins Turnier startete, am Ende aber zum entscheidenden Leistungsträger wurde.

„Die WM dauert im besten Fall mehrere Wochen, ein Musiala kann in den entscheidenden Spielen den Unterschied ausmachen. So wie Schweinsteiger bei der WM 2014“, begründete Matthäus seinen Vorstoß. Er rät Nagelsmann, den Dribbelkünstler auch dann zu nominieren, wenn die Einsatzzeiten im Vorfeld nicht den eigentlichen Anforderungen entsprechen.

Matthäus-Kritik an der Personalie Leroy Sane

Auch die Situation um Leroy Sane bietet Diskussionsstoff. Nach schwachen Leistungen und Pfiffen der Fans in Stuttgart sieht Matthäus eine Mitschuld beim Trainer. Sane, der bei Galatasaray zuletzt kaum eine Rolle spielte, sei durch unglückliche Aussagen Nagelsmanns zusätzlich unter Druck geraten. Die Pfiffe seien laut Matthäus möglicherweise nicht nur gegen den Spieler, sondern auch gegen den Bundestrainer gerichtet gewesen, der sich durch nicht eingehaltene Forderungen „unglaubwürdig gemacht“ habe.

Deutschland spielt bei der Weltmeisterschaft in der WM-Gruppe E und trifft auf Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

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