Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Eigentlich schien die langfristige Bindung von Nico Schlotterbeck an Borussia Dortmund nur noch Formsache zu sein. Doch nach dem Länderspiel gegen Ghana ließ der Innenverteidiger eine verbale Bombe platzen, die das Gefüge an der Strobelallee ordentlich ins Wanken bringt. Der Nationalspieler dementierte Berichte über eine sichere Einigung vehement und nutzte den personellen Wechsel in der sportlichen Leitung für ein riskantes Manöver.
Vertragspoker eskaliert: Nico Schlotterbeck sorgt beim BVB für einen Flächenbrand
Schlotterbeck erklärte in der Mixed Zone, dass der Abschied von Sportdirektor Sebastian Kehl die Karten neu gemischt habe: „Ich habe lange mit Sebastian verhandelt. Sebastian ist jetzt nicht mehr da. (…) Jetzt hat sich die Situation ein bisschen verändert“, so der 26-Jährige laut welt.de.
Während Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bemüht war, die Wogen zu glätten und die Aussagen als nachvollziehbar einstufte, brodelt es intern gewaltig. Die Bild zitiert namentlich nicht genannte Klub-Insider mit drastischen Worten: „Schlotterbeck ist übermannt von der eigenen Geilheit, dabei liefert er seit Wochen Fehler in Serie!“
BVB-Pokern um die Schlotterbeck-Ausstiegsklausel: Lockt die Premier League?
Hinter den Kulissen scheint es vor allem um die Details der künftigen Zusammenarbeit zu gehen. Zwar steht ein Gehalt von bis zu 14 Millionen Euro im Raum, doch der Knackpunkt ist offenbar eine Exit-Option. Bislang war eine Klausel über 60 Millionen Euro ab dem Jahr 2027 angedacht. Schlotterbeck fordert laut Bild-Informationen jedoch eine Klausel, die bereits in diesem Sommer nach der Weltmeisterschaft greift. Dies würde ihm die Tür für einen sofortigen Wechsel offenhalten, sollte er beim Turnier glänzen.
Dieses Zögern ruft finanzstarke Interessenten aus England auf den Plan. Sowohl Manchester United als auch der FC Liverpool sollen die Situation genau beobachten und ihre Chance wittern. Kritiker werfen dem Verteidiger vor, den Wechsel von Kehl zu Ole Book lediglich als Vorwand zu nutzen, um Zeit zu gewinnen und sein Gehalt sowie die Wechselmodalitäten zu seinen Gunsten nachzubessern.
BVB News: Gefährliches Spiel mit der Gunst der Fans
Für den neuen Sportdirektor Ole Book stellt der Fall Schlotterbeck die erste große Belastungsprobe dar. Er muss nun versuchen, den Vize-Kapitän doch noch langfristig zu binden, ohne sich vom Spieler und dessen Beratern vorführen zu lassen. Schlotterbeck selbst begibt sich derweil auf dünnes Eis: Trotz seiner Rolle als Leistungsträger häuften sich zuletzt individuelle Fehler, die zu Gegentoren führten. Sein offensives Auftreten in den Vertragsfragen könnte laut welt.de dazu führen, dass die Stimmung auf der Südtribüne kippt.
Sollte der Innenverteidiger nicht zeitnah ein klares Bekenntnis zum BVB abgeben, drohen ihm bei den kommenden Heimspielen Pfiffe der eigenen Anhänger. Die Vereinsführung um Lars Ricken hat zwar betont, ihn weiterhin fest an den Klub binden zu wollen, doch der Flächenbrand, den Schlotterbeck mit seinem Interview ausgelöst hat, ist so schnell nicht zu löschen.
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