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DFB-Legende Matthäus warnt: DFB-Star „muss sich absolut im Griff haben“

Deutschland-Fans

DFB-News zur WM heute: Klare Worte vom Rekordnationalspieler – kurz vor dem Start der WM 2026 hat Lothar Matthäus in seiner Kolumne in der Sport Bild mögliche Knackpunkte im DFB-Team benannt. Bei einem Spieler wird er besonders deutlich – der müsse sich „absolut im Griff haben“.

DFB bei der WM 2026: Matthäus warnt vor alten Fehlern

Der Weltmeister von 1990 zieht eine Parallele zur Vergangenheit. Matthäus zeigt sich überzeugt, dass es besser laufen kann als bei der WM 1994 in den USA, als für den damaligen Titelverteidiger im Viertelfinale Schluss war. Der Grund für das Scheitern lag damals tief im Inneren der Mannschaft.

Aus dieser Zeit plaudert Matthäus aus dem Nähkästchen. „Eifersüchteleien, Streitereien, Getuschel hintenrum“, zählt er auf. Spielerfrauen hätten sich wichtiger genommen als die eigentliche Mission, Trainer Berti Vogts sei trotz allem nicht eingeschritten. Die Folge: Undiszipliniertheiten wie Golfspielen vor dem Training – der Fokus stimmte schlicht nicht.

DFB-Team: Darum lobt Matthäus die klaren Nagelsmann-Regeln

Die Lehre daraus ist für ihn eindeutig. Ein Team funktioniere nur als Einheit, klare Ansagen und Richtlinien seien unverzichtbar. Entsprechend begrüßt Matthäus, dass Julian Nagelsmann feste Regeln aufgestellt hat: Frauen und Familien dürfen jeweils am Tag nach den Spielen ins Quartier kommen und dort übernachten. „Es muss klar geregelt sein.“

Den Geist der aktuellen Mannschaft kennt der Rekordnationalspieler nach eigener Aussage gut. Führungsspieler wie Joshua Kimmich oder Manuel Neuer hätten genug Ehrgeiz, um den richtigen Fokus zu setzen – weshalb sie für Nagelsmann als erste Ansprechpartner so wichtig seien. Daneben sieht Matthäus auch David Raum, Kai Havertz, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Nick Woltemade und Leon Goretzka in einer Führungsrolle.

DFB: Bei diesen zwei Spielern sieht Matthäus Konfliktpotenzial

Zwei Namen bereiten dem Experten allerdings Sorgen. Deutlich vorweg nennt er Antonio Rüdiger, der schon mehrfach für negative Schlagzeilen gesorgt habe und Unruhe hineinbringen könnte. Matthäus‘ Forderung ist unmissverständlich: „Er muss sich bei der WM absolut im Griff haben.“

Auch bei Torwart Alexander Nübel macht Matthäus eine Baustelle aus. Als dritter Keeper sei man eigentlich für gute Laune zuständig, doch Nübel habe kein gutes Verhältnis zu Neuer. „Das war nach dem DFB-Pokalfinale zu sehen, das weiß man auch schon länger“, schreibt er. Die beiden scharfen Konkurrenten sollten besser kein Doppelzimmer teilen, das Thema werde die Mannschaft begleiten.

Letztlich appelliert der 150-malige Nationalspieler an die Profis, persönliche Befindlichkeiten bei einer WM hintanzustellen. Sportlich gibt sich Matthäus für den Auftakt am 14. Juni gegen Curaçao derweil optimistisch: Er erwartet einen Kantersieg der DFB-Elf.

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