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WM-Trainer 2026: Tuchel, Ancelotti und der große Trainer-Trend

WM-News beim Fußball heute: Sechs Trainer, eine Heimat – kein Land prägt die Seitenlinien der WM 2026 so sehr wie Argentinien. Während Lionel Scaloni den Weltmeister coacht, sitzen fünf weitere Landsleute bei anderen Nationen auf der Bank. Die Trainer-Landkarte des Turniers ist so international wie nie.

WM 2026: Argentinien als heimliche Trainer-Schmiede

Gleich sechs Coaches haben ihre fußballerischen Wurzeln in Argentinien – ein echtes Pfund. Neben Scaloni betreuen Néstor Lorenzo (Kolumbien), Sebastián Beccacece (Ecuador), Mauricio Pochettino (USA), Marcelo Bielsa (Uruguay) und Gustavo Alfaro (Paraguay) jeweils ein Nationalteam. Argentinisches Fußball-Wissen ist auf dem Weltmarkt also heiß begehrt.

Doch die Albiceleste-Connection ist nicht allein. Auch Frankreich exportiert reichlich Know-how: Didier Deschamps führt Les Bleus, während Rudi Garcia (Belgien) und Sabri Lamouchi (Tunesien) im Ausland arbeiten. Aus Italien stammen Carlo Ancelotti (Brasilien), Fabio Cannavaro (Usbekistan) und Vincenzo Montella (Türkei). Spanien steuert unter anderem Luis de la Fuente und Roberto Martínez (Portugal) bei.

WM-Trainer 2026: Ausländische Coaches im Aufwind

Der Trend ist eindeutig. Knapp zwei Drittel der 48 WM-Teams setzen auf einen im Ausland geborenen Trainer – die Regeln zur Staatsangehörigkeit gelten ohnehin nur für Spieler, nicht für die Bank. Prominente Beispiele gefällig? Der Italiener Ancelotti betreut Rekord-Weltmeister Brasilien, der Deutsche Thomas Tuchel England und der Argentinier Pochettino den Gastgeber USA.

Auch die deutsche Handschrift ist sichtbar. Neben Bundestrainer Julian Nagelsmann steht mit Ralf Rangnick (Österreich) ein weiterer Deutscher an der Linie. In Europa aber bleibt man sich weitgehend treu und vertraut meist einem Landsmann, während Afrika und Asien verstärkt ausländische Expertise einkaufen – etwa Saudi-Arabien mit dem Franzosen Hervé Renard.

WM 2026: DFB-Coach Nagelsmann als deutsche Hoffnung an der Linie

Mittendrin im internationalen Trainer-Reigen steht ein Deutscher. Julian Nagelsmann führt die DFB-Elf bei seinem ersten großen Turnier als Bundestrainer auf die Weltbühne. Mit ihm soll die deutsche Nationalmannschaft nach durchwachsenen Jahren zurück in die Weltspitze – der Anspruch ist klar.

WM 2026: Diese Trainer standen selbst auf dem Platz

Viele der heutigen Chefs kennen die große Bühne aus eigener Erfahrung. 16 Coaches liefen früher selbst bei einer Endrunde auf. Eine Sonderstellung nimmt Deschamps ein: Der Franzose gewann den Titel 1998 als Kapitän und 2018 als Trainer – ein Kunststück, das vor ihm nur Mário Zagallo und Franz Beckenbauer schafften.

Mexikos Javier Aguirre stand schon bei der Heim-WM 1986 auf dem Rasen, Südkoreas Hong Myung-bo führte sein Land 2002 als Kapitän zum sensationellen vierten Platz. Wer von ihnen schreibt 2026 die nächste große Geschichte – diesmal von der Seitenlinie aus?

WM 2026: Alle Trainer mit Team und Gruppe im Überblick

Gruppe A

  • Mexiko – Javier Aguirre (Mexiko)
  • Südafrika – Hugo Broos (Belgien)
  • Südkorea – Hong Myung-bo (Südkorea)
  • Tschechien – Miroslav Koubek (Tschechien)

Gruppe B

  • Kanada – Jesse Marsch (USA)
  • Bosnien-Herzegowina – Sergej Barbarez (Bosnien-Herzegowina)
  • Katar – Julen Lopetegui (Spanien)
  • Schweiz – Murat Yakin (Schweiz)

Gruppe C

  • Brasilien – Carlo Ancelotti (Italien)
  • Marokko – Walid Regragui (Marokko)
  • Haiti – Sébastien Migné (Frankreich)
  • Schottland – Steve Clarke (Schottland)

Gruppe D

  • USA – Mauricio Pochettino (Argentinien)
  • Paraguay – Gustavo Alfaro (Argentinien)
  • Australien – Tony Popovic (Australien)
  • Türkei – Vincenzo Montella (Italien)

Gruppe E

  • Deutschland – Julian Nagelsmann (Deutschland)
  • Curaçao – Dick Advocaat (Niederlande)
  • Elfenbeinküste – Emerse Faé (Elfenbeinküste)
  • Ecuador – Sebastián Beccacece (Argentinien)

Gruppe F

  • Niederlande – Ronald Koeman (Niederlande)
  • Japan – Hajime Moriyasu (Japan)
  • Schweden – Graham Potter (England)
  • Tunesien – Sabri Lamouchi (Frankreich)

Gruppe G

  • Belgien – Rudi Garcia (Frankreich)
  • Ägypten – Hossam Hassan (Ägypten)
  • Iran – Amir Ghalenoei (Iran)
  • Neuseeland – Darren Bazeley (England)

Gruppe H

  • Spanien – Luis de la Fuente (Spanien)
  • Kap Verde – Bubista (Kap Verde)
  • Saudi-Arabien – Hervé Renard (Frankreich)
  • Uruguay – Marcelo Bielsa (Argentinien)

Gruppe I

  • Frankreich – Didier Deschamps (Frankreich)
  • Senegal – Pape Thiaw (Senegal)
  • Irak – Graham Arnold (Australien)
  • Norwegen – Ståle Solbakken (Norwegen)

Gruppe J

  • Argentinien – Lionel Scaloni (Argentinien)
  • Algerien – Vladimir Petković (Bosnien-Herzegowina/Schweiz)
  • Österreich – Ralf Rangnick (Deutschland)
  • Jordanien – Jamal Sellami (Marokko)

Gruppe K

  • Portugal – Roberto Martínez (Spanien)
  • DR Kongo – Sébastien Desabre (Frankreich)
  • Usbekistan – Fabio Cannavaro (Italien)
  • Kolumbien – Néstor Lorenzo (Argentinien)

Gruppe L

  • England – Thomas Tuchel (Deutschland)
  • Kroatien – Zlatko Dalić (Kroatien)
  • Ghana – Carlos Queiroz (Portugal)
  • Panama – Thomas Christiansen (Dänemark)

 

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WM 2026: Tipps & Quoten

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WM-Trainer 2026: FAQ

Aus welchem Land kommen die meisten WM-Trainer 2026?

Kein Land prägt das Trainerfeld so stark wie Argentinien. Gleich sechs Coaches haben dort ihre fußballerischen Wurzeln und betreuen ein Nationalteam: Lionel Scaloni (Argentinien), Néstor Lorenzo (Kolumbien), Sebastián Beccacece (Ecuador), Mauricio Pochettino (USA), Marcelo Bielsa (Uruguay) und Gustavo Alfaro (Paraguay).

Wer ist der deutsche Trainer bei der WM 2026?

Die DFB-Elf wird von Bundestrainer Julian Nagelsmann betreut, der sein erstes großes Turnier in dieser Rolle bestreitet. Darüber hinaus ist deutsche Trainerkunst mehrfach vertreten: Ralf Rangnick coacht Österreich, Thomas Tuchel steht bei England an der Seitenlinie.

Setzen bei der WM 2026 mehr Teams auf ausländische Trainer?

Ja, das ist ein klarer Trend. Knapp zwei Drittel der 48 Nationen vertrauen einem im Ausland geborenen Coach, da die Regeln zur Staatsangehörigkeit nur für Spieler gelten. Beispiele sind der Italiener Carlo Ancelotti bei Brasilien, der Deutsche Thomas Tuchel bei England und der Argentinier Mauricio Pochettino beim Gastgeber USA.

Welche WM-Trainer 2026 haben selbst bei einer WM gespielt?

Von den bislang feststehenden Teams haben 16 Coaches früher selbst bei einer Endrunde auf dem Platz gestanden. Eine Sonderstellung nimmt Didier Deschamps ein, der den Titel 1998 als Kapitän und 2018 als Trainer gewann. Auch Mexikos Javier Aguirre und Südkoreas Hong Myung-bo waren einst WM-Spieler.

Wer trainiert Brasilien und Argentinien bei der WM 2026?

Argentinien wird vom heimischen Coach Lionel Scaloni betreut, der das Team bereits 2022 zum WM-Titel führte. Bei Rekord-Weltmeister Brasilien steht dagegen mit dem Italiener Carlo Ancelotti erstmals ein ausländischer Trainer an der Seitenlinie der Selecao.