Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Bei Borussia Dortmund könnte ein millionenschwerer Sommer-Abgang in greifbare Nähe rücken. Mit Yan Couto rückt ein BVB-Profi in den Fokus eines italienischen Champions-League-Klubs, dessen Bilanz beim Vize-Meister bislang als enttäuschend gilt. Eine Trennung im Sommer würde die Schwarz-Gelben sportlich wie finanziell entlasten. Allerdings müssten die potenziellen Käufer tief in die Tasche greifen.
Borussia Dortmund News heute: Como klopft offenbar bei Couto an
Wie der italienische Transferexperte Matteo Moretto berichtet, streckt der italienische Erstligist Como 1907 seine Fühler in Richtung Couto aus. Wie spox.com aufgreift, soll der Klub bereits in Verhandlungen über einen Transfer des 24-jährigen Brasilianers eingestiegen sein – konkrete Details zu Verhandlungsstand oder Ablöse-Vorstellungen sind allerdings bislang nicht bekannt.
Für Como wäre der Vorstoß nicht ohne Hintergrund. Der Klub hat in der abgelaufenen Saison den vierten Tabellenplatz der Serie A belegt und sich damit zum ersten Mal überhaupt für die Champions League qualifiziert. Eine sportliche Plattform, mit der die Italiener auch bei einem etablierten Profi wie Couto durchaus argumentieren können.
Couto kommt beim BVB nicht in die Spur
Aus Dortmunder Perspektive wäre ein Abgang nicht überraschend. Couto konnte sich in seinen bisher zwei Jahren beim BVB nicht nachhaltig durchsetzen, wie spox.com festhält. Besonders die zurückliegende Saison verlief für den Brasilianer unbefriedigend: Couto stand lediglich viermal in der Startelf, sein letzter Auftritt in der ersten Elf datiert vom Ende Februar 2026 beim 2:3 gegen den FC Bayern.
Anschließend setzte ihn Trainer Niko Kovac komplett auf die Ersatzbank. Nach jenem Bayern-Spiel kam Couto lediglich noch auf 41 weitere Einsatzminuten – eine erschreckend magere Bilanz für einen Profi, der einst als langjährige Lösung für die rechte Außenbahn geholt worden war.
BVB-Star Couto: Eine teure Investition mit zweifelhafter Bilanz
Womit das Problem für den BVB klar umrissen wird. Wie bvbwld.de erläutert, wurde Couto im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis aus Manchester City verpflichtet, mit einer Kaufpflicht im Anschluss. Eine Leihgebühr von fünf Millionen Euro sowie eine festgeschriebene Ablöse von 20 Millionen Euro liefen 2025 zusammen, womit der BVB insgesamt 25 Millionen Euro für den Brasilianer berappen musste.
Eine Investition, die sich bislang nicht ausgezahlt hat. Mit dem Couto-Transfer hatte die Borussia eine langjährige Lösung für die rechte Defensiv-Seite installieren wollen. Stattdessen reiht sich der 24-Jährige derzeit in die Liste teurer Personal-Engagements ein, die hinter den Erwartungen geblieben sind.
Was würde Couto den BVB heute einbringen?
Beim Verkauf dürfte der BVB Klarheit im Kopf haben. Da Couto noch bis 2030 vertraglich an Dortmund gebunden ist, möchten die Schwarz-Gelben mindestens die ursprüngliche Investitions-Summe wieder hereinholen. Mit anderen Worten: rund 25 Millionen Euro. Eine Position, die Como dazu zwingen würde, sich finanziell zu strecken.
Allerdings ist die Verhandlungssituation für die Italiener kein Hindernis ohnehin. Der frische Champions-League-Status macht den Klub finanziell attraktiver – sowohl für Sponsoren als auch für die Investoren der Mailänder Region, die hinter Como stehen. Eine zweistellige Millionen-Investition liegt nicht außerhalb des Möglichen.
Spanien beobachtet ebenfalls
Was die Sache für den BVB zusätzlich erleichtern könnte: Couto ist nicht ohne Markt. Wie bvbwld.de berichtet, genießt der Brasilianer aus seiner Leih-Zeit in Girona in der spanischen La Liga noch einen sehr guten Ruf. Sollten sich die Dortmunder Verkaufs-Signale herumsprechen, könnten weitere Interessenten auf den Plan treten.
Eine Konkurrenzsituation, die den Preis aus BVB-Sicht in die Höhe treiben würde – und gleichzeitig die Chance auf einen schnellen Vollzug erhöht. Bislang gibt es allerdings keine konkreten Anhaltspunkte für weitere Bewerber.
Wie geht es weiter?
Bislang sind die Gespräche zwischen Como und dem Couto-Lager dem Vernehmen nach noch in einer frühen Phase. Wie fussballeuropa.com einordnet, haben erste Kontakte stattgefunden – ein konkreter Verhandlungsstand ist daraus aber bislang nicht ableitbar. Vielmehr beobachten sich beide Seiten und sondieren die Möglichkeiten.
Sollte aus den Sondierungen ein konkretes Angebot entstehen, dürfte sich der BVB die Sache durchaus überlegen. Eine Trennung würde das Gehaltsbudget entlasten und gleichzeitig die Möglichkeit eröffnen, in einen anderen Rechtsverteidiger zu investieren. Eine Win-Win-Konstellation aus Sicht der Schwarz-Gelben – allerdings nur, wenn Como bereit ist, den geforderten Preis aufzubringen.
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