FC Bayern München News beim Fußball heute: Beim FC Bayern könnte ein alter Bekannter doch noch landen. Mit Sergiño Dest hat der Rekordmeister einen Außenverteidiger ins Visier genommen, der schon 2020 kurz vor einem Wechsel an die Säbener Straße stand. Diesmal scheinen die Voraussetzungen günstiger zu sein – auch dank einer überraschend niedrigen Ausstiegsklausel. Allerdings dürfte sich der Vollzug an einer Reihe von Bedingungen entscheiden.
FC Bayern München News heute: Die zweite Chance auf Dest
Wie das spanische Sportblatt Mundo Deportivo berichtet, gilt Dest als „Wunschkandidat“ des FC Bayern für die rechte Abwehrseite. Der niederländische Journalist Rik Elfrink vom Eindhovens Dagblad hatte als Erster über das erneute Bayern-Interesse berichtet.
Was den 25-Jährigen für den Rekordmeister attraktiv macht, ist seine Vielseitigkeit. Wie transfermarkt.de auflistet, agierte Dest in der zurückliegenden Saison überwiegend als Rechtsverteidiger, kam aber auch wiederholt auf der linken Seite zum Einsatz. Eine Eigenschaft, die für Trainer Vincent Kompany im Hinblick auf Verletzungsanfälligkeit innerhalb der Außenbahnen Gold wert sein könnte.
Bayerns Transfer-Flirt Dest hat eine günstige Ausstiegsklausel
Im Vertrag des US-Nationalspielers schlummert offenbar eine echte Hebelmöglichkeit. Wie Eindhovens Dagblad berichtet, ist im Kontrakt eine Ausstiegsklausel zwischen 23 und 25 Millionen Euro verankert. Eine Summe, die in der aktuellen Marktlage durchaus überschaubar wirkt – zumal für einen vielseitigen WM-Fahrer mit 38 Länderspielen für die USA.
Ein wichtiges Detail: Sollte Bayern die Klausel ziehen, hätten die Niederländer keine Verhandlungsmacht über die Höhe der Ablöse. Beim ablösefreien Wechsel im Sommer 2024 von Barcelona zur PSV haben sich die Katalanen allerdings eine 20-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung gesichert. Rund vier bis fünf Millionen Euro würden also bei einem Transfer nach München in Richtung Camp Nou fließen.
Sergiño Dest: Ein guter Spieler in der Eredivisie
Sportlich hat sich Dest in den Niederlanden mehr als rehabilitiert. In der abgelaufenen Saison kam der gebürtige Niederländer auf 38 Partien für die PSV und steuerte dabei zwei Tore sowie acht Vorlagen bei – eine ordentliche Bilanz für einen Außenverteidiger, der mit den Eindhovenern auch die Titelverteidigung in der niederländischen Liga schaffte.
Eine Quote, die deutlich macht, warum der Bayern-Vorstand erneut auf den 25-Jährigen aufmerksam geworden ist. Hinzu kommt: Auch beim deutschen Rekordmeister gilt Dest als idealer Backup-Kandidat für die Außenverteidiger-Positionen. Mit Raphaël Guerreiro verlässt einer der vielseitigen Profis den Klub ablösefrei. Zudem gilt Hiroki Ito als Verkaufskandidat.
FC Bayern News: Eine alte Geschichte mit neuen Vorzeichen
Pikant ist der Hintergrund der Personalie. Bereits 2020 stand Dest kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern, entschied sich damals aber für den FC Barcelona. „Warum Barcelona und nicht Bayern? Es war nicht einfach, aber Barcelona ist der Klub meiner Träume“, erklärte Dest gegenüber der Associated Press laut Goal-Berichten – und ergänzte: „deshalb habe ich sie ausgewählt“.
Eine Entscheidung, die sich im Rückblick als suboptimal entpuppt hat. Dest kam bei den Katalanen nur kurz zum Zug, wurde dann an die AC Milan ausgeliehen, wo er nie richtig in die Spur fand. Nach einem Kreuzbandriss im April 2024 stand er sogar fast ein Jahr ohne Pflichtspiel-Einsatz da. Erst in Eindhoven kam er seit März 2025 wieder zum Stamm-Spieler-Status zurück.
Die Reihenfolge der Bayern-Pläne
Wie nun Goal aufgreift, ist die Frage der zeitlichen Abfolge entscheidend. Zunächst möchten die Münchner den Saibari-Transfer von der PSV finalisieren – ein Angebot über 48 Millionen Euro liegt nach Eindhovens-Dagblad-Angaben bereits vor. Erst nach diesem Abschluss soll der Fokus auf Dest gelegt werden.
Hinzu kommt: Die Bayern wollen vor weiteren Investitionen auch erst Verkäufe tätigen. Joao Palhinha, der zuletzt an Tottenham verliehen war, gilt als einer der Kandidaten, mit denen die Kasse aufgefüllt werden soll.
Dest selbst will Klarheit über die WM
Auch der Spieler selbst zeigt sich offen für den Wechsel – allerdings mit klarem Zeitplan. Wie Mundo Deportivo berichtet, möchte Dest grundsätzlich wechseln, das Ende der WM 2026 aber abwarten, bevor konkrete Schritte unternommen werden. Mit den USA bestreitet er das Turnier als Co-Gastgeber.
Eine Konstellation, die den Bayern entgegenkommt. Genug Zeit, um zunächst andere Personalien zu klären – und sich dann mit voller Wucht auf den Coup im zweiten Anlauf zu stürzen. Ob Dest diesmal tatsächlich in München landet, dürfte sich erst in den Wochen nach dem Turnier-Finale entscheiden.
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