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WM 2026: Hoeneß zerlegt Nagelsmann-Kommunikation

Deutschland-Fans

(dpa) – WM heute: Uli Hoeneß hat die Kommunikation um die Nominierung des deutschen WM-Torwarts durch Bundestrainer Julian Nagelsmann bemängelt. «Das war nicht in Ordnung, nicht fair», sagte der 74 Jahre alte Ehrenpräsident des FC Bayern München im «Spiegel»-Spitzengespräch. Es sei ein Fehler gewesen, bereits im Frühjahr die Entscheidung zu verkünden, dass der Hoffenheimer Oliver Baumann die Nummer eins im DFB-Tor sei.

Nagelsmann plant jetzt, den derzeit verletzten Bayern-Kapitän Manuel Neuer als Stammkeeper bei der am 11. Juni beginnenden WM-Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA einzusetzen. Die Berufung Neuers und die Rückstufung von Baumann als vorheriger Nummer eins im deutschen Tor hatten für reichlich Diskussionen gesorgt. Sportlich verteidigte Hoeneß die Torhüter-Reihenfolge. Schon vor einer Woche hatte er Neuer als den Besten bezeichnet. Dabei hatte er aber auch gesagt, dass ihm der Hoffenheimer Keeper Baumann leidtue.

Hoeneß wiederholt: Team hätte sich einspielen müssen

Hoeneß wiederholte seine Kritik an Nagelsmann, die vergangenen Länderspiele nicht zum Einspielen genutzt zu haben. «Man hätte eine Mannschaft drei-, vier-, fünfmal zusammenspielen lassen müssen, um sie zu einer Einheit zu formen», sagte der 74-Jährige. Dies sei keine persönliche, sondern «sachlich-fachliche Kritik», befand Hoeneß.

Der deutsche Kader sei «gut, aber nicht Weltklasse». Dass DFB-Kapitän Joshua Kimmich in der Nationalelf als Rechtsverteidiger und nicht wie beim FC Bayern München im Mittelfeld aufläuft, ist für Hoeneß nicht nachvollziehbar.

«Ich würde Joshua, der eine überragende Saison im Mittelfeld des FC Bayern gespielt hat, auf keinen Fall da verbrennen, weil er als rechter Verteidiger dem Spiel nicht so viele Impulse geben und nicht so Führungsspieler sein kann, wie er das beim FC Bayern ist – und die Nationalmannschaft braucht Führungsspieler», sagte Hoeneß. Seine Wunschbesetzung für die Mittelfeldzentrale ist der «Bayern-Block» mit Kimmich und Aleksandar Pavlovic.

Neuer-Comeback in einer Woche?

Neuer verpasst das heutige DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart wegen einer Wadenverletzung. Sein Comeback im Nationalteam könnte am kommenden Wochenende beim Länderspiel gegen Finnland erfolgen. Danach steht vor dem Turnier noch ein Test in den USA gegen die Amerikaner an. Bei der WM trifft Deutschland in der Gruppenphase auf Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England