WM 2026 News beim Fußball heute: Nachdem Belgien gegen Ägypten in der Gruppe G nicht über ein 1:1 hinausgekommen war, wollen die Roten Teufel dieses Mal offenbar rein gar nichts dem Zufall überlassen. Und deswegen steht Altmeister Romelu Lukaku tatsächlich auch in der Startelf der belgischen Nationalmannschaft gegen den Iran. Ein Mal stand der Routinier schon im Fokus. Allerdings eher negativ. Und ein Treffer ist bis zur Halbzeit auch nicht gefallen.
Romelu Lukaku übermotiviert: Gelbe Karte nach vier Minuten
Kevin de Bruyne nutzte die anfängliche Verunsicherung der iranischen Nationalmannschaft. Als er es in der dritten Minute aus dem Hinterhalt mit einem Schuss probierte, fand er in Keeper Alireza Beiranvand seinen Meister. Romelu Lukaku rauschte heran und traf den Torwart böse mit dem Stollen. Dafür gab es völlig zurecht die frühe Gelbe Karte für den Mittelstürmer von SSC Neapel (4.).
Belgien war bis zur ersten Trinkpause die aktivere Mannschaft mit den zunächst besseren Möglichkeiten. Aber auch der Iran ließ seine Gefährlichkeit aufblitzen. So musste nach einer knappen Viertelstunde Thibaut Courtois von Real Madrid bei einem Drehschuss von Kanaani sein ganzes Können zeigen, um diese Chance zu entschärfen.
Dann war wieder Belgien mit Tielemanns an der Reihe, dessen Schuss Beiranvand parierte (22.). Und auf der Gegenseite schepperte es. Mehdi Taremi nutzte nach einem klasse Freistoßtrick die Lücke, stand bei seinem 1:0 aber im Abseits (25.). Nach der Trinkpause wurde die Partie immer zäher. Der Iran schien erst einmal mit dem Remis zufrieden, lauerte auf Konter. Belgien war der Wille nicht abzusprechen. Doch es fehlte den Roten Teufeln bisweilen an Tempo, vor allem aber an Genauigkeit. Und so ging es dann torlos 0:0 in die Pause.