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WM 2026

Belgien sieht Rot, die Fans sehen schwarz: Nullnummer gegen Iran

Belgien-Fans

WM 2026 News beim Fußball heute: Eines ist klar. Mit einer Leistung wie die gegen den Iran wird Belgiens Fußball-Nationalmannschaft selbst gegen Underdog Neuseeland am letzten Gruppenspieltag Mühe haben, der Favoritenrolle gerecht zu werden. In der Gruppe G kamen die Roten Teufel auch im zweiten Match nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach 90 Minuten lautete der Endstand 0:0.

Ja, insgesamt war die belgische Nationalmannschaft das Team mit mehr Ballbesitz und auch die Elf mit der allerbesten Chance nach dem Seitenwechsel. Aber nach fast einer Stunde versemmelte die Maxim de Cuyper kläglich. Der Mann ist eben Verteidiger. Irans Keeper Beiranvand war eigentlich schon geschlagen, parierte den Abschluss aber dennoch – im Liegen (59.)!

Nathan Ngoy mit der Notbremse: Platzverweis für Belgien

Nicht nur diese Szene war symptomatisch fürs belgische Spiel. Auch jene Situation in der 67. Minute. Da verarbeitete Nathan Ngoy einen Querpass viel zu lässig. Das Leder sprang ihm vom Fuß, so dass sich Ngoy nur mit einem Trikotzupfer gegen Taremi zu helfen wusste. Der Iraner fiel zwar relativ leicht, doch die Konsequenz war: Notbremse, Platzverweis!

Von Romelu Lukaku, der dieses Mal von Beginn an ran durfte, war nur ein Mal was zu sehen. Und zwar in der ersten Hälfte. Da hatte Kevin de Bruyne die anfängliche Verunsicherung der iranischen Nationalmannschaft genutzt. Als er es in der dritten Minute aus dem Hinterhalt mit einem Schuss probierte, fand de Bruyne in Keeper Alireza Beiranvand seinen Meister. Romelu Lukaku rauschte heran und traf den Torwart böse mit dem Stollen. Dafür gab es völlig zurecht die frühe Gelbe Karte für den Mittelstürmer von SSC Neapel (4.).

Und so war danach das zu beobachten, was später auch für den zweiten Durchgang galt: Belgien war der Wille nicht abzusprechen. Doch es fehlte den Roten Teufeln bisweilen an Tempo, vor allem aber an Genauigkeit. Vieles wirkte wie Stückwerk, fast schon schlampig. Von Glück reden konnten die Belgier, dass der Iran daraus kein Kapital schlug.

Thibaut Courtois mit der Glanzparade

Etwa nach einer knappen Viertelstunde, als Thibaut Courtois von Real Madrid bei einem Drehschuss von Kanaani sein ganzes Können zeigen musste, um diese Chance zu entschärfen. Mehdi Taremi nutzte unterdessen eine Freistoßvariante, fand die Lücke, stand bei seinem 1:0 aber im Abseits (25.). Auch ein 1:0 für den Iran wäre also möglich gewesen.

In der Nacht auf Montag (22. Juni 2026) ist ab 3 Uhr dann Ägypten gegen Neuseeland an der Reihe. Für die Pharaonen ist das die Gelegenheit, in der Gruppe G den ersten Platz zu übernehmen. Am dritten und letzten Spieltag trifft Belgien unterdessen auf die Kiwis, während Ägypten gegen den Iran ran muss. Beide Partien werden zeitgleich am kommenden Samstag (26. Juni 2026) ab 5 Uhr angepfiffen.

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