WM heute: Schon vor dem Anpfiff brodelt es bei Frankreich – vor dem WM-Viertelfinale gegen Marokko sorgt die Schiedsrichter-Ansetzung für dicke Luft. Der Grund: Das komplette Unparteiischen-Team stammt aus Argentinien – dem Land eines direkten Titelkonkurrenten. Während die Medien Sturm laufen, geben sich die Spieler betont gelassen.
Frankreich gegen Marokko: Ärger um das Schiri-Team
Die Schiedsrichter standen bei dieser WM immer öfters im Fokus – zuletzt gab es heftige Kritik an der Schiedsrichterleistung im Achtelfinale zwischen Ägypten und Argentinien. Neu beim heutigen Aufreger vor allem das Timing. Bislang kam die Schiedsrichter-Kritik bei diesem Turnier stets nach den Spielen – diesmal entzündet sie sich schon vorher. Wie Bild berichtet, stört sich Frankreich an der Herkunft der kompletten Crew.
Geleitet wird die Partie am Donnerstag in Boston von Facundo Tello, unterstützt von einem rein argentinischen Gespann. Die Brisanz: Erstmals bei dieser Endrunde stammt das gesamte Team aus einem einzigen Land – und ausgerechnet aus jenem des amtierenden Weltmeisters, der selbst noch im Titelrennen steht.
Frankreichs Medien laufen Sturm gegen die Ansetzung
Vor allem in der französischen Presse schlagen die Wogen hoch. Der Sender RMC Sport wetterte deutlich, der Weltverband schäme sich „für nichts“. Die Zeitung Le Monde reihte die Entscheidung in eine Serie fragwürdiger Verbandsansetzungen ein.
Kritisiert wird dabei auch die mangelnde Transparenz bei den Auswahlkriterien. In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen noch heftiger aus – „Das kann nicht Euer Ernst sein“ zählte laut Bild noch zu den harmloseren Kommentaren. Der Unmut der Anhänger ist mit Händen zu greifen.
Frankreichs Team bleibt cool: „Wir spielen gegen Marokko“
Ganz anders die Tonlage aus dem französischen Lager selbst. Mannschaft und Betreuer geben sich betont zurückhaltend und wollen sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nationaltrainer Didier Deschamps brachte es auf den Punkt: „Wir spielen gegen Marokko, nicht gegen die Schiedsrichter.“
Auch Ersatz-Torwart Robin Risser sprang den Unparteiischen zur Seite. „Die Schiedsrichter sind für diese WM nominiert worden, weil sie das Niveau für diesen Wettbewerb haben“, betonte der 21-Jährige. Für die Franzosen zählt vor dem Kracher gegen den Halbfinalisten von 2022 also einzig das Sportliche. Ob die Diskussion um das Schiri-Team am Ende nur heiße Luft war?
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WM 2026: Tipps & Quoten
Frankreich - Marokko
09.07.2026, 22:00 Uhr - Boston-StadionSpanien - Belgien
10.07.2026, 21:00 Uhr - Los-Angeles-StadionNorwegen - England
11.07.2026, 23:00 Uhr - Miami-StadionArgentinien - Schweiz
12.07.2026, 03:00 Uhr - Kansas City-Stadion