WM heute: Ägypten war der Sensation im WM-Achtelfinale zum Greifen nah – und schied doch aus. Nach dem bitteren 2:3 gegen Titelverteidiger Argentinien platzte Trainer Hossam Hassan der Kragen. Der 59-Jährige erhob schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter und sieht sein Team um den Lohn gebracht.
WM 2026: Hassan sieht Ägypten benachteiligt
Der Frust über das späte Aus saß tief. „Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden“, sagte Hassan nach der Niederlage und nahm Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich ins Visier. Ein deutlicher Fingerzeig in Richtung des Unparteiischen.
Sein Team habe über weite Strecken auf Augenhöhe agiert und lange geführt, ehe die Albiceleste die Partie erst in der Schlussphase drehte. Für Hassan steht fest: Ohne die strittigen Entscheidungen wäre der Coup gegen den amtierenden Weltmeister möglich gewesen.
WM 2026: „Kein Fair Play“ – der Vorwurf zum Siegtor
Besonders eine Szene brachte den Coach in Rage. „Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden“, monierte Hassan. Nach Ansicht der Ägypter habe es vor dem argentinischen Siegtreffer durch Enzo Fernandez in der Nachspielzeit ein Foul an Hamdy Fathy im gegnerischen Strafraum gegeben.
Doch damit nicht genug. Auch ein zwischenzeitlicher Treffer von Mostafa Ziko sei seinem Team „aus welchen Gründen auch immer“ aberkannt worden, klagte der Nationaltrainer. Aus seiner Sicht summierten sich die Entscheidungen zu einer klaren Benachteiligung – der emotionale Coach fühlt sich um eine historische Chance betrogen.
WM 2026: Bitteres Ende für die tapferen Pharaonen
So bleibt bei den Nordafrikanern trotz eines couragierten Auftritts nur die Enttäuschung. Ägypten hatte den Titelverteidiger mit einer 2:0-Führung an den Rand des Ausscheidens gebracht, ehe Superstar Lionel Messi und Co. das Blatt noch wendeten.
Ob berechtigt oder nicht – die Vorwürfe des Trainers dürften die Debatte um die strittigen Szenen weiter befeuern. Für die Pharaonen endet ein starkes Turnier mit einem bitteren Beigeschmack, während Argentinien mit viel Glück ins Viertelfinale einzieht. Hätte Ägypten die Sensation am Ende verdient gehabt?
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