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WM 2026: Schweiz-Stars äußern deutliche Kritik

WM heute: Dieser Auftakt war anders geplant. Die Nati kam gegen Katar nicht über ein 1:1 hinaus und steht in Gruppe B damit direkt unter Druck. Besonders bitter: Nach der Führung durch Breel Embolo kassierte die Schweiz den Ausgleich erst tief in der Nachspielzeit. Laut Sport Bild herrschte nach dem Schlusspfiff entsprechend große Ernüchterung – vor allem bei den Führungsspielern.

Schweiz patzt gegen Katar: Xhaka kritisiert die Disziplin

Vor dem Turnier wurde die Schweiz von vielen Beobachtern als möglicher Geheimfavorit gehandelt. Nach dem Remis gegen Katar ist von dieser Aufbruchsstimmung zunächst wenig übrig. Kapitän Granit Xhaka fand nach der Partie deutliche Worte und machte klar, dass Reden allein nun nicht mehr reicht.

„Man kann viel reden. Jetzt müssen wir machen“, sagte der frühere Bundesliga-Profi laut Sport Bild nach dem Spiel. Besonders die fehlende Disziplin innerhalb der Mannschaft störte den Mittelfeldspieler. Xhaka kritisierte, dass nicht jeder versuchen dürfe, Dinge alleine zu lösen oder sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Namen nannte er dabei nicht.

Schweiz vergibt zu viele Chancen – Katar bestraft die Nati spät

Sportlich war das 1:1 für die Schweiz vor allem deshalb ärgerlich, weil die Mannschaft lange auf Kurs lag. Embolo brachte die Nati in Führung, anschließend verpasste es das Team aber, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Genau das wurde in der Schlussphase bestraft: Katar kam in der fünften Minute der Nachspielzeit noch zum Ausgleich.

Damit wurde aus einem vermeintlichen Pflichtsieg ein echter Dämpfer zum WM-Start. Auch Xhaka brachte die Lage nach der Partie simpel auf den Punkt: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, kann hinten noch bestraft werden.

Schweiz unter Druck: Kobel fordert mehr Intensität

Auch Gregor Kobel zeigte sich nach dem Auftakt enttäuscht. Der Torhüter von Borussia Dortmund sprach laut Sport Bild von einem extrem bitteren Ergebnis und bemängelte vor allem die fehlende Intensität. Aus seiner Sicht hätte die Schweiz mehr erzwingen und vor dem Tor hungriger auftreten müssen.

Trotzdem ist in Gruppe B noch alles offen. Die Schweiz trifft nun auf Kanada sowie Bosnien und Herzegowina. Beide Teams trennten sich zum Auftakt ebenfalls 1:1. Für die Nati bedeutet das: Die Ausgangslage ist noch nicht dramatisch, der Druck vor den nächsten Spielen aber deutlich gestiegen.

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