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WM 2026 Geheimfavoriten: Wer könnte für die WM-Sensation sorgen?

Die großen WM-Favoriten heißen Spanien, Frankreich und England – doch hinter den üblichen Verdächtigen lauert eine Gruppe von Teams, die für mächtig Wirbel sorgen könnte. Wer könnte der Überraschungsgast in den späten Turnierphasen werden? Wir haben sechs Geheimfavoriten der WM 2026 unter die Lupe genommen, die das Zeug haben, die Hierarchien in Nordamerika durcheinanderzuwirbeln.

WM-Geheimfavoriten – Norwegen: Haalands Wikinger auf dem Vormarsch

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: acht Qualifikationsspiele, acht Siege, darunter ein 11:1 gegen Moldawien – der höchste Sieg der gesamten europäischen WM-Qualifikation. Norwegen marschierte als Gruppensieger vor Italien ins Turnier und reist mit dem wohl gefährlichsten Mittelstürmer der Welt nach Nordamerika: Erling Haaland. Der Torjäger kann jede Partie im Alleingang entscheiden – und genau das macht die Skandinavier so unberechenbar.

In der Gruppe I trifft Norwegen auf Senegal, den Irak und im Highlight-Duell am letzten Spieltag auf Frankreich. 1998 gelang den Norwegern bei der WM in Frankreich ein legendärer Sieg gegen Brasilien, als Kjetil Rekdal in der 89. Minute per Elfmeter zum 2:1 traf. Kann Haaland 28 Jahre später für einen ähnlichen Coup gegen Les Bleus sorgen? Die Gruppensieger-Quote von 3,80* zeigt: Die Norweger sind kein Außenseiter, sondern ein ernstzunehmender Gegner auf Augenhöhe. WM-Siegerquote von Norwegen: 30,00*.

Geheimfavoriten bei der WM 2026 – Belgien: Rote Teufel mit letzter Mission

2018 WM-Bronze in Russland, bei der EM 2024 sang- und klanglos gescheitert – Belgiens goldene Generation um Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku steht vor ihrem letzten großen Auftritt. Unter Trainer Rudi Garcia, der das Team nach dem EM-Debakel übernahm, wollen die Roten Teufel in Nordamerika noch einmal alles raushauen. Die Qualifikation verlief solide, auch wenn der Glanz vergangener Tage nicht immer durchschimmerte.

Die Gruppe G mit Ägypten, Iran und Neuseeland ist eine lösbare Aufgabe – die Gruppensieger-Quote von 1,35* spricht Bände. Entscheidend wird sein, ob Garcia die richtige Balance zwischen Erfahrung und frischem Blut findet. Belgien hat bei den letzten drei großen Turnieren mindestens das Viertelfinale erreicht (WM 2014, WM 2018) oder gehörte zu den Mitfavoriten. Die Kadertiefe ist enorm, die Motivation für ein letztes Hurra ebenfalls. Unterschätzen sollte man die Roten Teufel auf keinen Fall. WM-Siegerquote von Belgien: 40,00*.

WM-Geheimfavorit – Kolumbien: James und die Cafeteros wollen mehr

Nach der verpassten WM 2022 in Katar kehren die Cafeteros mit einem Punkt zurück: unfinished business. Bei der WM 2014 in Brasilien verzauberte James Rodríguez die Fußballwelt – sechs Tore, Torschützenkönig, Viertelfinale. Zwölf Jahre später führt der Spielmacher sein Team erneut an. In der südamerikanischen Qualifikation sicherte sich Kolumbien unter Trainer Néstor Lorenzo das WM-Ticket auf dem dritten Platz hinter Argentinien und Ecuador.

In der Gruppe K warten DR Kongo, Usbekistan und Portugal – das Duell mit den Portugiesen am letzten Spieltag könnte über den Gruppensieg entscheiden. Die Gruppensieger-Quote von 3,50* zeigt, dass Kolumbien Portugal durchaus gefährlich werden kann. Neben James verfügt Lorenzo über Stars wie Luis Díaz, Richard Ríos und Jhon Arias. Die Mischung aus Erfahrung und jungen Wilden macht die Cafeteros zu einem der unbequemsten Gegner im gesamten Turnier. WM-Siegerquote von Kolumbien: 40,00*.

Fußball-WM – Geheimfavoriten: Die Samurai Blue sind gekommen, um zu bleiben

Wer Japan nach der WM 2022 immer noch als netten Außenseiter abtut, hat nicht aufgepasst. Bei der Endrunde in Katar schlugen die Samurai Blue in der Gruppenphase erst Deutschland und dann Spanien – zwei Siege, die den japanischen Fußball endgültig in eine neue Ära katapultierten. Japan ist technisch brillant, taktisch flexibel und verfügt über eine Kaderbreite, die sich vor europäischen Mittelklasse-Nationen nicht mehr verstecken muss.

In der Gruppe F kommt es zum Auftaktknaller gegen die Niederlande, danach folgen die Duelle mit Tunesien und Schweden. Die Gruppensieger-Quote von 4,00* ordnet die Samurai Blue knapp hinter Oranje ein – aber wer weiß das besser als die Japaner: Im direkten Duell mit den Großen blühen sie erst richtig auf. Ein Viertelfinal-Einzug (Quote: 4,50*) wäre keine Sensation, sondern die logische Fortsetzung einer beeindruckenden Entwicklung. WM-Siegerquote von Japan: 50,00*.

WM 2026 Geheimfavoriten – Marokko: Die Löwen vom Atlas wollen mehr als 2022

2022 schrieb Marokko WM-Geschichte: Als erste afrikanische Nation überhaupt stießen die Löwen vom Atlas bis ins Halbfinale vor. Auf dem Weg dorthin schalteten sie in der Gruppenphase Belgien aus und bezwangen anschließend Spanien im Elfmeterschießen und Portugal mit 1:0. Erst Frankreich stoppte den Höhenflug im Halbfinale. Vier Jahre später will Marokko beweisen, dass dieser Lauf kein Zufall war.

Trainer Mohamed Ouahbi, der erst wenige Monate vor dem Turnier die Nachfolge von Walid Regragui antrat, steht vor einer großen Herausforderung. In der Gruppe C wartet gleich zum Auftakt das Topspiel gegen Brasilien – eine Standortbestimmung auf höchstem Niveau. Danach folgen Schottland und Haiti. In der Qualifikation dominierte Marokko seine Gruppe mit einem 5:0 gegen Niger als Startschuss und sicherte sich als erstes afrikanisches Team das WM-Ticket. Die Gruppensieger-Quote von 5,50* zeigt: Hinter Brasilien lauern die Löwen als gefährlichster Jäger. WM-Siegerquote von Marokko: 50,00*.

Geheimfavorit Mexiko: El Tri will die Heim-WM nutzen

Zum 18. Mal nimmt Mexiko an einer WM-Endrunde teil – nur Brasilien und Deutschland waren häufiger dabei. Doch diesmal ist alles anders: Als Co-Gastgeber genießt El Tri den Vorteil der eigenen Fans und der vertrauten Bedingungen. Trainer Javier Aguirre, der das mexikanische Nationalteam bereits zum dritten Mal betreut und 1986 selbst bei der Heim-WM auf dem Platz stand, weiß genau, was ein Heimturnier auslösen kann.

Mexiko bestreitet das Eröffnungsspiel der WM 2026 am 11. Juni gegen Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. In der Gruppe A warten zudem Südkorea und Tschechien. Die Gruppensieger-Quote von 1,90* macht El Tri zum klaren Favoriten auf Platz eins. Das beste WM-Ergebnis der Mexikaner waren jeweils Viertelfinals bei den beiden Heim-Turnieren 1970 und 1986 – diesmal träumt eine ganze Nation davon, die eigene Bestmarke zu übertreffen.

Seit der letzten WM hat Mexiko zweimal den Concacaf Gold Cup (2023, 2025) und einmal die Concacaf Nations League (2025) gewonnen. WM-Siegerquote von Mexiko: 60,00*.

* Quotenänderungen vorbehalten

WM 2026: Siegerquoten im Überblick

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WM 2026: Tipps & Quoten

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WM-Geheimfavoriten: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Geheimfavoriten gibt es bei der WM 2026?

Die spannendsten Außenseiter sind Norwegen (30,00*), Belgien und Kolumbien (je 40,00*), Japan und Marokko (je 50,00*) sowie Gastgeber Mexiko (60,00*). Alle sechs Teams verfügen über die Qualität, um in der K.o.-Runde für Überraschungen zu sorgen.

* Quotenänderungen vorbehalten

Warum gilt Norwegen als größter Geheimfavorit?

Die Skandinavier qualifizierten sich mit acht Siegen aus acht Spielen vor Italien für die WM. Mit Erling Haaland verfügen sie über einen der torgefährlichsten Stürmer der Welt, der jede Partie im Alleingang entscheiden kann.

Kann Marokko den WM-Halbfinal-Lauf von 2022 wiederholen?

Die Löwen vom Atlas haben 2022 bewiesen, dass sie gegen jedes Team bestehen können. Der Trainerwechsel zu Mohamed Ouahbi wenige Monate vor der WM birgt allerdings ein Risiko. In der Gruppe C wartet mit Brasilien gleich zum Auftakt ein Härtetest.

Hat Mexiko als Gastgeber einen Vorteil?

Ja. Mexiko bestreitet das Eröffnungsspiel im Aztekenstadion und profitiert von der Unterstützung der eigenen Fans. Bei beiden bisherigen Heim-Turnieren (1970, 1986) erreichte El Tri das Viertelfinale - das soll diesmal mindestens wieder das Ziel sein.

Warum ist Kolumbien ein WM-Geheimfavorit?

Die Cafeteros verfügen mit James Rodríguez über den WM-Torschützenkönig von 2014 und haben sich in der südamerikanischen Qualifikation hinter Argentinien und Ecuador den dritten Platz gesichert. In der Gruppe K könnte das Duell mit Portugal am letzten Spieltag über den Gruppensieg entscheiden.