2:1 gegen die USA, zwei Siege aus zwei WM-Tests – die DFB-Elf reist mit Rückenwind zur WM 2026 nach Nordamerika. Nach dem Abpfiff in Chicago ordneten Torschütze Kai Havertz, Trainer Julian Nagelsmann, Oliver Baumann, Leroy Sané und TV-Experte Lothar Matthäus die Partie am RTL-Mikro ein. Die wichtigsten Stimmen zum Spiel.
DFB-Stimmen zum WM-Test: „Mit Selbstbewusstsein ins erste Gruppenspiel“
Kai Havertz, der in der 2. Minute per Kopf das 1:0 erzielt hatte, zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die zweite Halbzeit war nochmal besser“, sagte der Arsenal-Stürmer am RTL-Mikro. Den Blick richtete Havertz bereits auf den WM-Auftakt am 14. Juni gegen Curaçao: „Wir gehen mit Selbstbewusstsein ins erste Gruppenspiel – es läuft gut.“ Zwar hätten alle lange Wochen hinter sich, die Mannschaft befinde sich aber in einer guten Verfassung.
Der 27-Jährige unterstrich mit seinem Blitztor einmal mehr seine Bedeutung für die DFB-Elf. Gegen die USA zeigte er sich zudem abgeklärt im Strafraum – auch wenn sein zweiter Treffer wegen einer Torauslinien-Entscheidung aberkannt wurde.
Stimmen zu USA vs. Deutschland – Nagelsmann bestätigt: Neuer spielt gegen Curaçao
Julian Nagelsmann lieferte nach der Partie gleich mehrere bemerkenswerte Aussagen. Zunächst lobte er den Auftritt seiner Mannschaft: „Ich finde, es war perfekt von den Witterungsbedingungen und dem Gegner. Die ersten 15 waren sehr, sehr gut“, so der Bundestrainer bei RTL. Gleichzeitig mahnte er an, dass sein Team aus den dominanten Anfangsminuten noch mehr hätte herausholen müssen: „Da müssen wir schneller ein Tor schießen.“
Dann die Nachricht, auf die viele gewartet hatten: Manuel Neuer wird gegen Curaçao im Tor stehen. „Manuel Neuer wird jetzt ins Training einsteigen und auch gegen Curacao spielen“, stellte Nagelsmann klar. Gleichzeitig sprach er Oliver Baumann ein „riesiges Kompliment“ aus. Der Keeper sei „ein unglaublicher Mannschaftsspieler, der zweimal sehr, sehr gut gespielt hat“. Zudem kündigte Nagelsmann an, die Rotation vor dem WM-Auftakt deutlich herunterzufahren: „Ich werde nicht mehr acht Spieler wechseln vor Curacao.“
Die DFB-Aufstellung sah folgendermaßen aus: Baumann – Brown, Tah, Schlotterbeck, Kimmich – Pavlovic, Nmecha – Wirtz, Musiala, Sané – Havertz. Brown, Nmecha und Sané scheinen sich wohl in die WM-Startelf gespielt zu haben.
DFB-Keeper Baumann gesteht: „Anfangs war es hart“
Auch Oliver Baumann meldete sich am RTL-Mikro zu Wort – und zeigte Größe. Mit seiner eigenen Leistung sei er zufrieden, erklärte der Keeper: „Ich glaube, wir haben ein bisschen gebraucht, um uns zu gewöhnen – ans Wetter und an die Platzverhältnisse – das ist anders als bei uns.“ Auf der Leistung der beiden Testspiele könne man aber aufbauen.
Dann sprach Baumann offen über die Tatsache, dass Manuel Neuer zurückgekehrt ist und ihn beim WM-Auftakt gegen Curaçao aller Voraussicht nach als Stammkeeper ablösen wird. „Anfangs war es hart – das war nicht ganz cool“, gab der 33-Jährige ehrlich zu. Doch Baumann haderte nicht: „Mir war sofort klar, dass ich mich in den Dienst der Mannschaft stelle. Das ist auch eine WM – da möchte ich der Mannschaft helfen und meinen Beitrag leisten. Alles andere ist außen vor.“ Worte, die das Lob von Nagelsmann unterstreichen, der seinen Ersatzkeeper zuvor als „unglaublichen Mannschaftsspieler“ bezeichnet hatte.
Sané blickt voraus: „Wir werden angreifen“
Torschütze Leroy Sané strahlte nach seinem 2:1-Siegtreffer Zuversicht aus. „Wir verstehen uns alle sehr, sehr gut – es herrscht eine große Vorfreude auf das Turnier“, sagte der Flügelspieler am RTL-Mikro. Die Stimmung im Team sei hervorragend, alle würden am selben Strang ziehen. Den Blick richtete Sané bereits auf den WM-Auftakt gegen Curaçao: „Wir wollen jetzt einen guten Start feiern und drei Punkte holen. Wir müssen voll fokussiert sein – wir werden angreifen.“
Nachdenklichere Töne schlug Sané beim Thema Lennart Karl an. Der Bayern-Teamkollege hatte sich im Abschlusstraining einen Muskelbündelriss zugezogen und die WM abschreiben müssen – Sané rückte dafür in die Startelf. „Das tut natürlich weh. Das tut mir super leid, er ist ein toller Junge, ein toller Fußballer“, so Sané. „Ich wünsche ihm alles Gute.“ Auf dem Platz lieferte er anschließend die beste Antwort: Sein Tor zum 2:1 in der 57. Minute war ein kraftvolles Statement im Kampf um den WM-Stammplatz.
RTL-Experte Matthäus sieht DFB-Youngster Brown vor Raum
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus nutzte seinen Funktion als Co-Kommentator bei RTL für eine klare Botschaft: Nathaniel Brown habe sich in den beiden Testspielen auf der linken Abwehrseite durchgesetzt. „Brown liegt aktuell vor Raum“, urteilte der Weltmeister von 1990. Der 22-Jährige von Eintracht Frankfurt stand sowohl beim 4:0 gegen Finnland als auch gegen die USA in der Startelf und überzeugte auf ganzer Linie.
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WM 2026: Unsere Tipps & Quoten
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15.06.2026, 04:00 Uhr - Estadio BBVASpanien - Kap Verde
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