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Tennis: Wimbledon-Schock für Alcaraz fix

Wimbledon

Tennis heute: Tennis-Star Carlos Alcaraz muss seine Wimbledon-Pläne ad acta legen. Wegen der hartnäckigen Handgelenksverletzung am rechten Arm wird der spanische Titelverteidiger nach den French Open auch beim Rasen-Klassiker im All England Club nicht antreten. Damit fällt der Weltranglisten-Zweite die komplette Rasensaison aus – inklusive des Queen’s Club in London. Profiteur könnte vor allem Konkurrent Jannik Sinner sein.

Carlos Alcaraz streicht komplette Rasen-Saison

Wie der kicker berichtet, hat Alcaraz seine Absage am Dienstagnachmittag in den sozialen Netzwerken bekanntgegeben. „Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich schon viel besser. Aber leider bin ich noch nicht wieder bereit für den Wettkampf“, schrieb der 23-Jährige. Er müsse daher seine „Teilnahme an der Rasensaison“ absagen – sowohl Queen’s Club als auch Wimbledon stehen damit außen vor.

Sportlich ist die Nachricht eine bittere Pille. „Das sind zwei wahrlich besondere Turniere für mich, die ich sehr vermissen werde“, ergänzte Alcaraz und betonte: „Wir arbeiten weiter daran, so schnell wie möglich wieder zurückzukehren!“ In Wimbledon hatte der Spanier 2023 und 2024 triumphiert und sich zur Tennis-Größe entwickelt. Im vergangenen Jahr unterlag er Sinner im Finale in vier Sätzen.

Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk: Vorsicht walten lassen

Die Verletzung zog sich Alcaraz Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona zu. Wie Eurosport dokumentiert, hatte er in der ersten Runde gegen Otto Virtanen zwar noch gewonnen, anschließend aber das Turnier abgebrochen. Seitdem pausiert der Weltranglisten-Zweite – mit immer neuen Absagen: erst Madrid und Rom, dann die French Open, jetzt die Rasensaison.

Hintergrund der Maßnahme ist die Sehnenscheidenentzündung (Tenosynovitis) im rechten Handgelenk. Wie der spanische Journalist Ángel García vom Radiosender COPE enthüllte, war die Entzündung bei einer Nachuntersuchung deutlich gravierender als zunächst angenommen. „Es gibt keinen Riss, es ist schmerzhaft, aber wenn er Roland Garros gespielt hätte, hätte er riskiert, die Sehne zu reißen“, erklärte García. Die Behandlung ist daher streng konservativ: Eis, Ruhigstellung, entzündungshemmende Medikamente.

Nadal-Parallele und Roddick-Warnung

Bemerkenswert ist eine Parallele zu Rafael Nadal. Wie tennisnet einordnet, hatte das spanische Idol vor Jahren eine sehr ähnliche Verletzung und fiel exakt zwei Monate aus. Bei Alcaraz wäre die Ausfallzeit bis zum Queen’s Club ähnlich lang – wenn er bis dahin spielfit wäre. Nadal hatte Alcaraz öffentlich seine Unterstützung zugesichert: „Kopf hoch, Carlos! Ich hoffe, du erholst dich so schnell wie möglich.“

Andy Roddick warnte unterdessen in seinem Podcast „Served“ vor zu viel Optimismus. Wie tennisnet berichtet, verwies er auf prominente Fälle wie Juan Martin del Potro und Dominic Thiem – beide Profis hatten Handgelenksprobleme, die ihre Karrieren massiv beeinträchtigten. Aus Roddicks Sicht sei es daher nachvollziehbar, sollte Alcaraz die gesamte Saison 2026 vorläufig abschreiben, um langfristig keinen Schaden zu nehmen.

Sinner als großer Favorit – Zverev mit Chance

Die Abwesenheit von Alcaraz hat sportliche Konsequenzen für die kommenden Grand Slams. Wie Eurosport einordnet, ist Weltranglisten-Erster Jannik Sinner der große Favorit auf den Sieg in Roland-Garros (ab 24. Mai). Auch bei Wimbledon, wo der Italiener im vergangenen Jahr seinen ersten Triumph auf Rasen feierte, gilt er nun als haushoher Top-Favorit.

Auch Alexander Zverev profitiert von der Alcaraz-Absage. Wie die Sportschau ausführt, wird der deutsche Weltranglisten-Dritte bei den French Open als Nummer zwei gesetzt und kann damit frühestens im Finale auf Sinner treffen. Allerdings hat Zverev gegen den Südtiroler bekanntlich Probleme – die vergangenen acht Direktduelle gingen alle verloren, zuletzt dreimal im Halbfinale der Masters-1000-Turniere. Klar ist: Alcaraz‘ Abwesenheit verändert das Kräftegleichgewicht im Männer-Tennis komplett. Sinner kann sich erneut als unumstrittene Nummer eins etablieren – während der Spanier in seine eigene Karriere-Zukunft investiert. Eine Rückkehr ist erst zur US-Hartplatz-Saison im Spätsommer realistisch.

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