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Songs zur Weltmeisterschaft 2026: Shakira & ein viraler Hit aus Bosnien

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Shakira gegen Helene Fischer, Afrobeats gegen Schlager: Der Soundtrack zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist so vielfältig wie das Turnier selbst. Statt einer einzigen Hymne gibt es ein ganzes Album – und eine virale Überraschung aus Bosnien.

WM 2026: Shakira liefert mit „Dai Dai“ den Titelsong

Die Kolumbianerin knüpft an alte Erfolge an. Mit „Dai Dai“ feat. Burna Boy, erschienen am 14. Mai 2026, will Shakira an ihren Welthit „Waka Waka“ von 2010 anknüpfen. Der Track mischt Reggaetón, Latin-Pop und Afrobeats und enthält Textzeilen in fünf Sprachen. Am Songwriting wirkten unter anderem Ed Sheeran und Jon Bellion mit, Teile des Teasers entstanden im legendären Maracanã in Rio.

Wie schon 2022 setzt der Weltverband nicht auf einen Einzeltitel, sondern auf ein ganzes Soundtrack-Album. Eine Besonderheit: Für jeden der 16 Spielorte gibt es eine eigene Remix-Fassung einer gemeinsamen Grundmelodie, produziert von lokalen Künstlern. So soll die Musik den regionalen Charakter der drei Gastgeberländer einfangen.

WM-Songs 2026: Alle offiziellen Titel im Überblick

  • Offizieller Titelsong: „Dai Dai“ – Shakira feat. Burna Boy
  • Erste Album-Single: „Lighter“ – Jelly Roll & Carín León (Produktion: Cirkut)
  • Weitere Album-Titel: „Por Ella“, „Echo“, „Illuminate“, „Goals“, „Game Time“
  • Coca-Cola-Hymne: „Jump“ – J Balvin, Amber Mark, Steve Vai & Travis Barker
  • Instrumentales TV-Theme: Zachary Aaron Golden

Dazu kommen die 16 regionalen Spielort-Hymnen, eingespielt von Größen wie Tech N9ne (Kansas City), DJ Jazzy Jeff (Philadelphia), Dallas Austin (Atlanta), Take A Daytrip (New York/New Jersey), dem Mexican Institute of Sound (Mexiko-Stadt) und Toy Selectah (Monterrey).

In Deutschland setzen die Sender eigene Akzente: MagentaTV vertraut auf „Heute Nacht“ von Helene Fischer, passend zu den späten Anstoßzeiten, das ZDF-sportstudio auf „Kurz für immer“ von Wincent Weiss.

WM 2026: Diese inoffiziellen Songs sorgen für Stimmung

Abseits der offiziellen Titel boomt die Party-Szene. Der viralste Hit kommt aus Bosnien: „U.S.A.“ der Band Dubioza Kolektiv, bekannt durch die Zeile „I am from Bosnia, take me to America“, stammt zwar schon von 2011, erlebt nach der bosnischen Qualifikation aber ein gewaltiges Comeback. Durch die WM in Nordamerika bekommt der Refrain eine unfreiwillig perfekte Doppeldeutigkeit – mitgesungen wird er inzwischen weltweit.

Auch in Deutschland wird kräftig produziert. Hier die wichtigsten inoffiziellen Tracks im Überblick:

  • „U.S.A.“ (Take Me to America) – Dubioza Kolektiv (inoffizielle bosnische Hymne)
  • „Wunder von New York“ – Aditotoro & paulomuc (mit Mats Hummels im Video)
  • „Superhelden“ (Niklas-Dee-Remix) – YBRE & CAMO23
  • „Auf Uns“ (Dance-Pop-Remake) – Octavian & Chris Avedon
  • „Wir sind die Deutschen“ – Luca-Dante Spadafora, Julian Sommer & André Schnura
  • „Nagelsmann“ – RamaDrama & Matze Knop
  • „Karnevalsmaus (Weltmeistermaus Version)“ – Druckluft
  • „Major Tom (Völlig losgelöst)“ – Peter Schilling (Tor-Hymne)
  • „Viva La Mexico“ (Remake) – Klaus & Klaus, Goldjungs & DJ Fabi Fiesta
  • „Fußball ist unser Leben“ (Coverversion) – Dirndlpunk

WM-Songs der Geschichte: Alle offiziellen Hits seit 1962

  • 1962 (Chile): „El Rock del Mundial“ – Los Ramblers
  • 1966 (England): „World Cup Willie“ – Lonnie Donegan
  • 1970 (Mexiko): „Fútbol México 70“ – Los Hermanos Zavala
  • 1974 (BR Deutschland): „Futbol“ – Maryla Rodowicz
  • 1978 (Argentinien): „El Mundial“ – Buenos Aires Municipal Symphony
  • 1982 (Spanien): „Mundial ’82“ – Plácido Domingo
  • 1986 (Mexiko): „El mundo unido por un balón“ – Juan Carlos Abara
  • 1990 (Italien): „Un’estate italiana“ – Edoardo Bennato & Gianna Nannini
  • 1994 (USA): „Gloryland“ – Daryl Hall & Sounds of Blackness
  • 1998 (Frankreich): „La Copa de la Vida“ – Ricky Martin
  • 2002 (Japan/Südkorea): „Boom“ – Anastacia
  • 2006 (Deutschland): „Zeit, dass sich was dreht“ – Herbert Grönemeyer
  • 2010 (Südafrika): „Waka Waka“ – Shakira feat. Freshlyground
  • 2014 (Brasilien): „We Are One (Ole Ola)“ – Pitbull feat. Jennifer Lopez & Claudia Leitte
  • 2018 (Russland): „Live It Up“ – Nicky Jam feat. Will Smith & Era Istrefi
  • 2022 (Katar): „Hayya Hayya (Better Together)“ – Trinidad Cardona, Davido & AISHA
  • 2026 (USA/Kanada/Mexiko): „Dai Dai“ – Shakira feat. Burna Boy

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