trending
News
betslip
Wett Tipps
TV
Fußball
bonus
Bonus

RW Essen vs. Fürth live: Keine Tore – aber Latten-Kracher und dreimal Gelb!

rot-weiss-essen-fans

RW Essen vs. Fürth live: Beim Relegations-Hinspiel zwischen Rot-Weiss Essen und der SpVgg Greuther Fürth bleibt nach 45 Minuten alles offen. Beim Stand von 0:0 zur Pause an der Hafenstraße haben beide Mannschaften ihre Chancen – die Gäste sogar inklusive Lattentreffer von Jannik Dehm. Sportlich brisant ist der bisherige Abnutzungskampf, in dem die Defensive bei beiden Teams im Vordergrund steht.

Frühe Gelbe Karten und der Latten-Knaller

Vom Anpfiff weg setzt Rot-Weiss Essen die Fürther unter Druck und kann das hochmotivierte Publikum auf den Rängen mitziehen. Bereits in der 4. Minute fällt allerdings die erste Karte: José-Enrique Rios Alonso lässt nach einem Fehlpass von Daniel Kraulich das Bein stehen und sieht Gelb. Schiedsrichter zückt die Karte konsequent – die Hafenstraße kocht.

Die größte Chance der bisherigen Partie hat dann Fürth in der 16. Minute. Aus dem Spielaufbau heraus zieht Jannik Dehm aus rund 30 Metern einfach mal ab. Der Schuss senkt sich auf den Querbalken – RWE-Keeper Jakob Golz schaut nur zu. Ein Moment des Glücks für die Essener, denn der Ball klatscht haarscharf neben dem Lattenkreuz ins Aus. In der 18. Minute folgt die nächste Karte: Branimir Hrgota dribbelt nach vorne, will sich von Hofmann freihalten und trifft ihn dabei mit der Hand am Hals.

Hitziges Duell – Hüning kassiert, Futkeu checkt

Die Partie nimmt mit zunehmender Spieldauer an Härte zu. In der 13. Minute checkt Fürths Noel Futkeu Maximilian Hüning weg – der Essener wird am Schienbein behandelt. Glück für den Fürther: Es wäre seine fünfte Verwarnung in der Saison gewesen. In der 19. Minute folgt eine Revanche-Aktion: Hüning checkt Futkeu weg, hätte ebenfalls Gelb sehen können.

Auch die Bank wird emotional. RWE-Coach Uwe Koschinat treibt seine Mannschaft an, Fürths Trainer Heiko Vogel gibt seinerseits klare Anweisungen. Die Atmosphäre an der Hafenstraße ist explosiv – beide Tribünen stehen während des gesamten Spiels.

Beide Teams mit ungenauer Offensive

Sportlich agieren beide Mannschaften im Aufbau zu ungenau, um wirklich zwingende Torchancen herauszuspielen. Bei Essen versucht es Karim Cuber Potocnik immer wieder über die rechte Seite, Sebastian Kostka treibt das Spiel über links voran. Doch die Flanken kommen meistens zu ungenau – Fürths Defensive steht stabil.

Auf der Gegenseite versucht Tunay Safi immer wieder, mit Kontern Gefahr zu erzeugen, Adam Ltaief tanzt sich mehrfach in den Sechzehner. Doch auch die Fürther scheitern an der konsequent verteidigenden Essener Defensive. In der 38. Minute probiert es Futkeu sogar mit einem Fallrückzieher nach einem langen Einwurf – knapp am Tor vorbei.

Dritte Gelbe Karte vor der Pause

In der 26. Minute folgt die dritte Verwarnung der Partie. Jannik Dehm will einen Konter von RWE unterbinden, trifft aber nur Müsel. Schiedsrichter zückt erneut Gelb – für Dehm besonders bemerkenswert nach seinem zuvor knappen Latten-Treffer. Wenig später, in der 28. Minute, hat Essen eine gute Freistoßposition: Yannick Mizutas Flanke verpasst Hüning nur um Haaresbreite.

Nach 45 Minuten plus zwei Minuten Nachspielzeit pfeift der Schiedsrichter die Halbzeit. Die Bilanz: Drei Gelbe Karten, ein Latten-Treffer, viele intensive Zweikämpfe – aber kein Tor. Für RWE bedeutet das vor heimischer Kulisse: Die Defensive ist stabil, die Offensive muss in der zweiten Halbzeit deutlich präziser werden, um die nötige Vorentscheidung zu erzielen. Fürth hingegen darf zufrieden in die Kabine gehen – mit der Aussicht, im Rückspiel zu Hause die Entscheidung zu suchen.