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WM 2026

Les Bleus „fürchtet niemanden“: Rabiot mit WM-Kampfansage

Frankreich-Fans degenkolb

Vor dem WM-Halbfinale Frankreich vs. Spanien fliegen die verbalen Giftpfeile: Lamine Yamal hatte den Franzosen zugerufen, sie sollten die Iberer fürchten. Adrien Rabiot kontert betont gelassen – und liefert eine deutliche Ansage zurück. Doch der wahre Trumpf der Equipe Tricolore liegt woanders. Ein Schicksalsschlag schweißte das Team zusammen.

Rabiot kontert Yamal: „Wir fürchten natürlich niemanden“

Eröffnet hatte den Schlagabtausch Spaniens Jungstar. Beim Sender TVE ließ Yamal wissen, wenn Frankreich jemanden fürchten sollte, dann die Iberer – schließlich habe man sie „beim letzten Mal“ ausgeschaltet. Eine Anspielung auf das EM-Halbfinale 2024, in dem die Franzosen scheiterten.

Rabiots Antwort fiel trocken aus. „Wir fürchten natürlich niemanden“, konterte der Mittelfeldmann, wie sport1.de berichtet. Und legte selbstbewusst nach: „Alles spricht für uns. Ich glaube, wir hätten kaum in einer besseren Verfassung hierherkommen können.“

Kein Anti-Yamal-Plan: Franzosen setzen auf Geschlossenheit

Eine Sonderbewachung des Barcelona-Stars, der bei diesem Turnier bislang blass blieb, hält der Profi der AC Mailand für überflüssig. „Wir konzentrieren uns auf die spanische Mannschaft als Ganzes. Wir richten unseren Fokus nicht auf einen einzelnen Spieler“, stellte Rabiot klar.

Stattdessen sieht er den Schlüssel im Zusammenhalt. „Wir verstehen uns auch abseits des Platzes sehr gut, das ist ein wesentlicher Teil unseres Erfolgs“, betonte der 31-Jährige. Die Zahlen geben ihm recht: Sechs Spiele, sechs Siege – und in der K.o.-Phase noch ohne Gegentor.

Deschamps‘ Schicksalsschlag schweißt das Team zusammen

Hinter der Geschlossenheit steckt allerdings auch eine traurige Geschichte. Während der Gruppenphase starb die Mutter von Nationaltrainer Didier Deschamps. Der Coach verließ das Turnier kurzzeitig für die Beerdigung und ließ sich beim Vorrundenabschluss gegen Norwegen (4:1) von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten.

Rabiot glaubt, dass genau diese Erfahrung die Mannschaft stärker gemacht hat. „Auch die Schwierigkeiten, mit denen der Trainer zu kämpfen hatte, haben uns einander nähergebracht und uns zusammengeschweißt“, sagte er der Augsburger Allgemeinen. Im Halbfinale am Dienstag (21.00 Uhr MESZ) muss sich zeigen, ob dieser Zusammenhalt gegen den Europameister trägt.

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