Fußball heute: Eintracht Frankfurt steht bei Stürmer Noel Futkeu vor einem heißen Sommer-Geschäft. Der 23-Jährige kehrt zwar offiziell zurück an den Main, doch ein Verbleib bei den Adlerträgern ist faktisch ausgeschlossen. Mit dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach haben sich gleich zwei Bundesligisten ins Werben um den Top-Torjäger der 2. Bundesliga eingeklinkt – allerdings mit unterschiedlichen Chancen.
SGE-Rückkehrer mit Bundesliga-Strahlkraft
Wie Sky exklusiv berichtet, planen die Frankfurter den direkten Weiterverkauf des Mittelstürmers, sobald die Rückkaufoption aus dem Fürth-Geschäft im Sommer aktiviert ist. Diese hatten die Hessen Ende April gezogen, wie die Sportschau dokumentiert. Lediglich 1,3 Millionen Euro fließen dabei an die Mittelfranken – ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass der aktuelle Marktwert mit fünf Millionen Euro deutlich höher angesetzt ist.
Sportlich liefert Futkeu starke Argumente. Mit 17 Treffern und fünf Vorlagen führt der gebürtige Essener gemeinsam mit Marlon Zukowski (Magdeburg) die Torschützenliste der 2. Bundesliga an. Allein im März steuerte er fünf Tore zu Fürths Punkteausbeute bei – beim 3:2 gegen Darmstadt sogar einen Hattrick im Alleingang.
HSV mit Vorteilen, Gladbach mit Hindernissen
Das Rennen um den Stürmer scheint nach den jüngsten Berichten in zwei klare Gleisen zu führen. Wie der Ligainsider präzisiert, hat der Hamburger SV bereits konkretes Interesse bei der Spielerseite hinterlegt. Die Hanseaten haben nach dem perfekten Klassenerhalt am vergangenen Wochenende ohnehin einen Stürmer-Bedarf, da mit Otto Stange, Robert Glatzel und Yussuf Poulsen nur drei nominelle Mittelstürmer im Kader stehen.
Bei Borussia Mönchengladbach hingegen ist die Lage komplizierter. Wie BMG News einordnet, würde der Profi-Typ zwar perfekt zum vakanten Sturmposten passen, da Haris Tabaković nach seiner Leihe definitiv nicht bleibt. Allerdings müssten die Fohlen erst Spieler wie Winsley Boteli oder Franck Honorat verkaufen, um einen Futkeu-Deal überhaupt finanzieren zu können. Auch Sky berichtet von einem Transfer am Niederrhein als „eher unwahrscheinlich“.
Frankfurter Preisschild und ausländische Konkurrenz
Knackpunkt im Bieterstreit dürfte die Forderung der Eintracht werden. Die Hessen haben für Futkeu nach Bild-Informationen ein Preisschild von bis zu zehn Millionen Euro angesetzt – eine Summe, die für den HSV ebenso wie für Gladbach eine echte Herausforderung darstellt. Die Eintracht braucht das Geld dringend, um Nottingham-Leihgabe Arnaud Kalimuendo dauerhaft binden zu können.
Hinzu kommen ausländische Interessenten. Der belgische Traditionsklub RSC Anderlecht hat ebenfalls bereits ein Auge auf den Knipser geworfen. Futkeu selbst hält sich öffentlich bedeckt – sein Fokus gilt zunächst dem Klassenerhalt mit Fürth, das zwei Spieltage vor Saisonende auf Rang 17 steht und punktgleich mit dem 16. Düsseldorf sowie dem 15. Braunschweig ums Bundesliga-Dasein kämpft. „Ich brauche kein Geheimnis darum machen, dass meine Leistung nicht verborgen bleibt. Aber das ist für mich kein Thema. Ich habe hier eine ganz große Mission mit den Jungs und das steht an oberster Stelle“, erklärte der Torjäger gegenüber Transfermarkt. Der Bieterstreit wird sich also wohl erst nach dem Saisonende richtig entzünden.
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