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HSV: Stange und Baldé schreiben ihre eigenen Geschichten

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Fußball heute: Beim HSV ist die Zukunft in Person der Eigengewächse mit Wucht in den Vordergrund gerückt. Beim 3:2-Erfolg gegen den SC Freiburg lieferten gleich drei selbst ausgebildete Profis besondere Momente: Otto Stange (19) feierte sein Bundesliga-Startelf-Debüt, Fábio Baldé (20) erzielte seinen ersten Treffer in der Beletage und Shafiq Nandja (19) gab sein Profi-Debüt im Oberhaus.

HSV: Stange mit Gänsehaut bei seiner Startelf-Premiere

Glatzels Wadenverletzung war Stanges Chance – und der 19-jährige Stürmer nutzte sie. Wie der kicker dokumentiert, zeigte das Eigengewächs mit zwölfmal höchstem Gegnerdruck nicht nur eine kämpferisch starke Leistung, sondern leitete bereits in der 14. Minute das 1:0 von Bakery Jatta mit einem mutigen Dribbling ein. Bei seinem eigenen Abschluss-Chance scheiterte er allerdings am stark verteidigenden Matthias Ginter.

Im Volkspark vor 57.000 Zuschauern war die Atmosphäre für den jungen Stürmer überwältigend. Beim Einlaufen habe er „Gänsehaut“ verspürt, erklärte Stange laut Mopo: „Mit den Fans und so – das ist schon heftig.“ Seine Mitspieler hätten ihm vor dem Spiel das Selbstvertrauen mitgegeben, einfach „frei Fußball“ zu spielen – ein Ratschlag, den Stange offenbar verinnerlicht hatte. Bei der Anschluss-Kritik blieb er trotzdem selbstkritisch: „Es geht natürlich besser.“

Krasse Tor-Ansage: „Möglichst mehr als Vuskovic“

Was das Selbstverständnis betrifft, demonstrierte Stange jedoch jede Menge Selbstbewusstsein. Mit Verteidiger Luka Vuskovic, der mit seinem sechsten Saisontor gegen Freiburg gleichzeitig seinen wahrscheinlich letzten Auftritt im Volkspark feierte, hat er sich ein außergewöhnliches Vorbild gesetzt. „Nächste Saison vielleicht mehr Tore schießen als er“, lautete Stanges Tor-Ansage gegenüber Mopo.

Vuskovic kehrt nach seiner Leihe nach Tottenham zurück, womit eine wichtige Lücke im Kader entsteht. Bei Stange dagegen scheint die Reise gerade erst zu beginnen. Trainer Merlin Polzin lobte den Stürmer als Vorbild für die anderen Talente: „Das war der Lohn für gute Arbeit und vielleicht ein Ansporn, dass eine Entwicklung möglich ist – wie beispielsweise bei Otto.“ Stange selbst betont, momentan an keinen erneuten Wechsel zu denken – nach dem Halbjahr in Elversberg ist Hamburg sein Wohlfühlort.

Baldé mit Tor-Premiere und Tempo-Rekord

Für den zweiten emotionalen Moment des Tages sorgte Fábio Baldé. Der 20-jährige Hamburger wurde in der 65. Minute eingewechselt und brauchte nur zwei Minuten, um sich für sein langes Warten zu belohnen. Nicolai Remberg schickte den Joker mit einem Steilpass auf die rechte Seite, Königsdörffer ließ durch, und Baldé bewahrte vor dem Tor die Nerven – 3:1 für den HSV.

Bemerkenswert: Vor dem Treffer sprintete Baldé mit 35,74 km/h – der schnellste vom HSV-Profi gemessene Wert in dieser Saison. „Es ist ein besonderer Tag und ein unglaubliches Gefühl. Das war immer mein Ziel“, erklärte Baldé laut Mopo. Allerdings gilt der 20-Jährige im Volkspark als Verkaufskandidat, erste Interessenten sollen bereits angefragt haben. Ein klares Bekenntnis zum HSV gibt es allerdings noch nicht. „Man weiß nie, was die Zukunft mit sich bringt, aber erst mal bin ich hier“, sagte Baldé über seine Zukunft – ein Statement, das sowohl Verbleib als auch Abschied offenlässt.

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