Hertha BSC News beim Fußball heute: Bei Hertha BSC könnte mit Tjark Ernst (23) im Sommer der nächste Leistungsträger den Klub verlassen. Die Ausgangslage: Ein Spitzenjahr des Schlussmanns, eine Ausstiegsklausel von fünf Millionen Euro und ein neuer Berater, der seinen Blick längst gen Bundesliga richtet. Besonders der SC Freiburg steht weit vorn im Rennen.
Hertha BSC News heute: Sechs Erstliga-Kandidaten schielen offenbar auf Ernst
Wie die Bild berichtet, beobachten sechs Bundesligisten Ernst derzeit intensiv: der VfL Wolfsburg, der SC Freiburg, der FC Augsburg, der FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach und der HSV. Hintergrund der Beobachtungsreihe: Bei allen Vereinen deutet sich im Sommer ein Torwart-Umbruch an – sei es durch einen drohenden Atubolu-Abgang in Freiburg, Wackelkandidaten wie Moritz Nicolas in Gladbach oder die laufenden Vertragsgespräche mit Daniel Heuer Fernandes in Hamburg.
Sportlich hat der 1,93-Meter-Keeper die Blicke verdient. In bisher 29 Zweitligapartien blieb Ernst elfmal ohne Gegentor – ein Spitzenwert in der Liga. Teamkollege Toni Leistner schwärmte öffentlich: „Wir haben den besten Torwart der Liga!“ Auch in der Statistik der verhinderten Tore führt Ernst mit einem Wert von über 15 das gesamte Feld an.
Nerlinger als neuer Ernst-Partner – ein klares Signal
Noch spannender wird die Personalie durch einen Vorgang aus der Vorwoche: Ernst hat seinen Berater gewechselt und wird seit vergangenem Dienstag von „CN Sports“ betreut. Die Agentur wird geführt vom ehemaligen Bayern-Profi und -Sportdirektor Christian Nerlinger. In der Branche gilt ein Beraterwechsel oft als Vorbote eines Vereinswechsels – zwingend ist das zwar nicht, im Kontext der Ernst-Situation liest sich der Schritt aber als deutliches Zukunftssignal.
In seinem Vertrag bis 2027 ist eine Ausstiegsklausel von fünf Millionen Euro verankert, die nur für Klubs aus Europas Top-5-Ligen oder Europapokal-Teilnehmer greift. Der Keeper selbst will bis zum letzten Spieltag nichts als Fußball im Kopf haben und erst danach Gespräche führen – Hertha soll dabei den ersten Zug machen dürfen.
Freiburg treibt den Transfer – mit mehreren Eisen im Feuer
Der SC Freiburg arbeitet im Hintergrund intensiv am Atubolu-Nachfolger. Wie der kicker berichtet, hat die Spielerseite des 23-jährigen Freiburger Stammkeepers über die Agentur Epic Sports klare Signale für einen Sommerwechsel an den Klub gesendet, konkrete Angebote liegen allerdings noch nicht vor. Als Top-Nachfolgeoptionen werden im Breisgau demnach Kjell Scherpen, Mio Backhaus und Nahuel Noll gehandelt, Ernst taucht laut Magazin in der erweiterten Gerüchteküche auf.
Dass Freiburg mit Hertha problemlos verhandeln kann, zeigte der Transfer von Flügelspieler Derry Scherhant im Sommer 2024. Ob der Breisgau-Klub nun erneut im Berliner Olympiastadion zuschlägt, hängt letztlich auch am Atubolu-Deal – und daran, ob Hertha den Aufstieg noch packt. Gelingt der nicht, könnte der „Ernstfall“ für die Berliner tatsächlich eintreten.
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