Bundesliga News beim Fußball heute: Der VfB Stuttgart spielt Champions League, Frankfurt verpasst das internationale Geschäft. Wir haben uns nach dem Abpfiff bei DAZN und Sky umgehört und die Frankfurt vs. Stuttgart Stimmen gesammelt.
Frankfurt vs. Stuttgart Stimmen – Hoeneß: „Ich habe großen Respekt vor den Jungs“
Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt): „Die Fans waren bei uns bis zur letzten Minute, sie stehen hinter dem Team und dem Verein. Wir akzeptieren die Kritik und müssen jetzt sehen, wie wir den Reset-Knopf finden. Wenn man nicht gewinnt, ist man nicht gut genug. Ich akzeptiere die Kritik. Wir müssen besser performen, ich muss bessere Lösungen finden.“
Sebastian Hoeneß (VfB-Coach): „Wir führen zur Halbzeit bereits 2:0, machen es aber zum Schluss nochmal unnötig spannend. Wir hätten uns gerne mit einem Sieg aus der Bundesliga-Saison verabschiedet, aber auch mit dem Remis können wir sehr gut leben. Denn wir haben unser großes Ziel erreicht und uns für die Champions League qualifiziert. Das ist etwas ganz Besonderes.
Ich möchte der Mannschaft und dem gesamten Club herzlich gratulieren: Es war eine sehr konstante Bundesliga-Serie von uns. Durch den engen Kampf um die Champions-League-Ränge war im Endspurt viel Druck drauf. Ich habe großen Respekt vor den Jungs, wie sie dem standgehalten haben. Bei uns gibt es keine ‚One-man-show‘, sondern wir haben dieses Ziel gemeinsam erreicht. Wir fahren mit der Champions League an der Seite zum DFB-Pokalfinale in Berlin – das ist eine hervorragende Ausgangslage, um eine Top-Leistung abzurufen.“
Frankfurt-Boss Krösche: „Waren mit und gegen den Ball dieses Jahr nicht gut genug“
Markus Krösche (SGE-Boss): „Wir sind natürlich enttäuscht. Am Ende haben wir es nicht geschafft, unsere Leistung konstant auf den Platz zu bringen. Glückwunsch an Freiburg, die eine sensationelle Saison gespielt haben. Es war keine einfache Situation für Albert (Riera, Anm. d. Red.). Aber für Analysen ist heute nicht der richtige Zeitpunkt, das werden wir in den nächsten Tagen machen. Wir müssen sehen, dass wir stabiler agieren. Wir waren mit und gegen den Ball dieses Jahr nicht gut genug.“
Fabian Wohlgemuth (VfB-Sportvorstand): „Darauf haben wir hingearbeitet. Es war die letzten Spiele spektakulär. Unabhängig vom Pokal-Endspiel gehen die Superlative nicht aus. Wir sind jetzt zum zweiten Mal in der Champions League. Wenn man bedenkt, wo wir vor drei Jahren angefangen haben, ist es einfach etwas ganz Besonderes. Die Mannschaft hatte bis zum Schluss immer mehr Körner als der Gegner trotz der drei Hochzeiten in dieser Saison. Es war in dieser Endphase absolut beeindruckend.“
SGE-Stürmer Burkardt legt den Finger in die Wunde: „Es muss viel verändert werden“
Jonathan Burkardt: „Wir sind sehr, sehr enttäuscht nach dieser schlechten Saison. Wir sind auch verdient nicht europäisch. Das wird auf jeden Fall noch ein paar Tage weh tun. In dieser Woche war viel los. Ich habe einen Fehler gemacht letzte Woche nach meinem Jubel. Dafür wurde ich bestraft. Das ist absolut in Ordnung und für mich abgehakt. Ich habe mich voll aufs Spiel konzentriert und das versucht zu beeinflussen, was ich kann. Es war eine gute Leistung auf dem Platz – trotzdem schade am Ende. Das System, was der Trainer versucht hat spielen zu lassen, hat nicht zur Eintracht gepasst. Die Mannschaft hat es aber auch nicht richtig ausgefüllt. Die Mannschaft hat an erster Stelle versagt. Und der Trainer hat auch nicht das herausgeholt, was er sich gewünscht hat. Somit sind wir alle in einem Boot.
Es muss viel verändert werden an der Mannschaft. Auch die Führungsspieler haben ihren Job nicht gut genug gemacht. Dazu zähle ich mich auch dazu. Wenn man so eine schlechte Saison spielt, dann hat das Team keine Einheit gebildet. Ich weiß nicht, ob es personelle Veränderungen braucht. Um die Mannschaft herum gibt es auch viele Dinge, die verändert werden müssen.“
Mario Götze: „Ein Sieg hätte uns de facto auch nicht mehr geholfen. Am Ende müssen wir Freiburg gratulieren. Wir waren über 34 Spieltage nicht konstant genug, das müssen wir uns vorwerfen. Das ist natürlich schade. Wir müssen uns da an die eigene Nase fassen und das jetzt analysieren. Nächstes Jahr nicht international spielen zu können, tut weh.“
Stimmen zu Frankfurt – Stuttgart: Für Undav ist es „fantastisch“
Deniz Undav: „Im Moment stört mich der 2:2-Ausgleich noch ein wenig, aber das wird nachlassen. Denn wir haben gemeinsam unser großes Ziel erreicht. Wir sind für die Champions League qualifiziert – das ist fantastisch, das ist überragend, das haben wir uns verdient. Wir haben in Frankfurt über viele Phasen ein gutes Auswärtsspiel gemacht, leider hat es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht. Heute dürfen wir ein wenig feiern, aber danach werden wir den Fokus auf das DFB-Pokalfinale richten. Das ist ein riesiges Highlight. Wir sind gegen Bayern München der Underdog, wir haben keinen Druck – und genau diese Ausgangslage wollen wir nutzen, um eine Top-Leistung zu bringen.“
Ermedin Demirovic: „Es ist unglaublich, es ist geschafft. Wir haben eine Saison lang so hart gearbeitet für dieses Ziel – nun haben wir uns tatsächlich für die Champions League qualifiziert. Ich bin stolz auf die Mannschaft, auf unsere Mentalität und darauf, wie wir am heutigen Spieltag dem Druck standgehalten haben. Das war keine einfache Aufgabe, auswärts in Frankfurt ist immer herausfordernd. Doch wir haben es insgesamt wirklich gut gemacht. Der Einzug in die Champions League ist absolut verdient.“
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