FC Schalke 04 News beim Fuball heute: Eine Personalie, die in Gelsenkirchen sicher für Tagträume sorgt – Julian Draxler hat sich offen zu einer möglichen Schalke-Rückkehr geäußert. Der Weltmeister von 2014 sieht sich selbst zwar skeptisch, schließt eine erneute Verbindung zu seinem Jugendklub aber ausdrücklich nicht aus. Eine Aussage, die zumindest eine Tür einen Spalt offen lässt.
FC Schalke News heute: Draxler über S04-Comeback – „Bisher hat mich niemand gefragt“
In einem ausführlichen Interview mit der WAZ wurde Draxler auf eine mögliche Rückkehr nach Gelsenkirchen angesprochen – nach drei Jahren in Katar und drei Bundesliga-Aufsteiger-Jahren bei Schalke ein durchaus realistisches Szenario. Doch der 32-Jährige reagierte zurückhaltend.
„Die Frage ist, ob ich Schalke überhaupt nochmal helfen kann. Bisher hat mich jedenfalls niemand gefragt. Ich bin auch nicht mehr 22 und müsste erstmal beweisen, dass ich so ein Niveau überhaupt noch spielen kann“, sagte Draxler laut WAZ. Ein selbstreflektiertes Statement, das die sportliche Realität des einstigen Topstars klar einordnet.
Eine ganz dichte Tür ist das aber nicht. „Aber vielleicht gibt es ja auch irgendwann andere Rollen und Aufgaben, wer weiß“, deutete er an. Genau diese Formulierung ließ in den vergangenen Tagen die Spekulationen um eine Rückkehr in welcher Funktion auch immer aufkochen.
Draxler mit emotionalem Bekenntnis zu Schalke 04
So nüchtern Draxler die sportliche Seite einordnet, so emotional fällt sein Bekenntnis zum Klub aus. Wie die Sport Bild aus dem WAZ-Interview zitiert, machte der Weltmeister deutlich, wie tief seine Bindung an Königsblau ist. „Die ganze Familie ist Schalke-Fan! Das klingt für manche Menschen heuchlerisch, da sie mich immer nur als Fußball-Millionär und Söldner sehen, und das kann ich ihnen nicht verübeln“, erklärte Draxler offen.
Trotz seines damals umstrittenen Wechsels nach Wolfsburg im Jahr 2015 stellte der gebürtige Gladbecker klar: „Aber Fakt ist: Ich bin immer noch Schalke-Fan und habe mich sehr gefreut, dass der Klub wieder da ist, wo er hingehört!“ Eine Aussage, die in Gelsenkirchen sicher Wirkung entfaltet hat.
Schalke 04 News: Draxlers realistischer Blick auf die Bundesliga-Rückkehr
Draxler ist nach seinen vielen Karriere-Stationen ein erfahrener Beobachter geworden. Seine Einschätzung zur kommenden Schalke-Saison fällt entsprechend nüchtern aus. „Die Saison hat super Spaß gemacht und es hat mich vor allem gefreut, dass sich die Stimmung wieder in die richtige Richtung gedreht hat. Die Leute waren wieder stolz auf Schalke und die Mannschaft“, sagte er gegenüber der WAZ.
Die nächste Spielzeit wird allerdings eine ganz andere werden. „Ich denke, wenn Schalke den eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht, dann wird der Klub vielleicht nicht morgen um internationale Plätze mitspielen, und auch nicht übermorgen, aber sie werden sich Schritt für Schritt wieder etwas aufbauen und sich somit hoffentlich wieder nachhaltig in der Bundesliga etablieren„, führte Draxler aus.
Klare Ansage auch zur Saison-Marschroute: „In der ersten Saison wird es sehr hart, jeder muss ab der ersten Sekunde verstehen, dass nur der Klassenerhalt das Ziel sein kann“, warnte er gegenüber der WAZ. Eine Einschätzung, die im Wesentlichen auch das Schalker Sportmanagement um Frank Baumann teilen dürfte.
Julian Draxler: Die Karriere des Schalker Eigengewächses
Wer Draxlers Verbundenheit zu Schalke verstehen will, muss in die Knappenschmiede schauen. Von 2011 bis 2015 trug der heute 32-Jährige das königsblaue Trikot in der Bundesliga und schaffte als blutjunger Profi den Durchbruch. Mit dem DFB-Team holte er als Teil des Mannschaftskaders bei der WM 2014 in Brasilien sogar den Weltmeister-Titel.
Nach seinem Wechsel nach Wolfsburg folgten Stationen, die ihm nationale wie internationale Aufmerksamkeit bescherten: Fünf Jahre bei Paris Saint-Germain mit insgesamt 198 Einsätzen, ein Jahr bei Benfica Lissabon. Seit 2023 läuft Draxler in Katar für Al-Ahli auf, hat dort nach eigener Aussage einen privaten Lebensmittelpunkt mit Frau und zwei Kindern gefunden. Sportlich beschreibt er das Niveau der Liga als vergleichbar mit der dritten Liga und teilweise zweiten deutschen Liga.
Was bleibt, ist eine offene Linie
Eine konkrete Rückkehr auf den Rasen scheint also wenig wahrscheinlich. Doch die offene Hintertür bleibt – nicht als Spieler, sondern womöglich irgendwann in einer anderen Funktion. Damit ist das Thema Draxler-und-Schalke wohl noch nicht endgültig zu den Akten gelegt.
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