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Borussia Mönchengladbach: Verlässt dieser Star den Klub per Klausel?

Gladbach-Fans

Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Bei Borussia Mönchengladbach läuft ein Sommer-Poker an, der die Verantwortlichen einige Nerven kosten dürfte. Mit Moritz Nicolas steht der Spieler der Saison im Fokus mehrerer Top-Klubs – und in seinem bis 2029 datierten Vertrag soll eine Ausstiegsklausel verankert sein. Klar ist: Beim nächsten Eigengewächs der Fohlen schwingt im Hintergrund ein klingendes Preisschild mit.

Borussia Mönchengladbach News heute: Die Klausel bei Nicolas und ihr Mechanismus

Brisant ist vor allem das Detail im Arbeitspapier des Torhüters. Wie der Sender Sky berichtet, soll Nicolas eine Ausstiegsklausel besitzen, deren Höhe zwischen zehn und 15 Millionen Euro liegt. Aktivieren können sie allerdings nur Vereine aus den fünf europäischen Top-Ligen. Heißt: Bundesliga-Konkurrenten oder unterklassige Klubs müssten sich auf die niedrigere Variante einlassen, internationale Schwergewichte zahlen den vollen Preis.

Borussia selbst dementiert diese Konstellation nicht. Wer im Verein gefragt wird, ob Nicolas unverkäuflich sei, hört eben kein klares Bekenntnis. Wie die Rheinische Post berichtet, ist der Torhüter aus Klubsicht durchaus auch ein Wertobjekt – eine Tatsache, die im aktuellen Umbruch durchaus eine Rolle spielt.

Gladbach-Keeper Nicolas als Spieler der Saison mit DFB-Perspektive

Sportlich hat Nicolas seine Wertschätzung in der gerade beendeten Spielzeit nachhaltig untermauert. Stolze 13 Begegnungen blieb der 28-Jährige ohne Gegentor – ein absoluter Spitzenwert. Laut der Statistik-Auswertung von 90min.de erreichte er zudem eine Save-Percentage von 73,9 Prozent. Damit liegt der Schlussmann hinter Gregor Kobel auf Rang zwei der besten Bundesliga-Keeper.

Diese starken Leistungen blieben nicht unbemerkt. Die Gladbach-Fans wählten Nicolas mit überdeutlichen 60 Prozent der Stimmen zum Spieler der Saison. Hinzu kommt: Der Keeper steht auch im Fokus von Bundestrainer Julian Nagelsmann – für die DFB-Zeit nach der WM, wie es heißt. Eine Position, die Nicolas auch ohne Wechsel weiter ausbauen kann.

Aston Villa? Die Spur kühlt ab

Konkret war zuletzt vor allem ein Name im Gespräch: Aston Villa. Das englische Portal Teamtalk hatte berichtet, der Europa-League-Sieger habe den Gladbacher Schlussmann ganz oben auf der Sommer-Transferliste. Trainer Unai Emery soll demnach den 1,93 Meter großen Keeper unbedingt holen wollen, die fälligen 15 Millionen Euro stünden bei den Villains bereit.

Doch der Bericht steht offenbar auf wackligen Füßen. Wie die Rheinische Post nach eigenen Recherchen feststellt, ist an der Villa-Geschichte aktuell schlicht nichts dran. Trotzdem zeigt das Gerücht, wie attraktiv Nicolas für die internationale Klub-Konkurrenz inzwischen geworden ist – Interessenten aus England, Spanien und Italien zeichnen sich am Horizont ab.

Auch bei Villa wäre die Lage sportlich allerdings nicht ohne Pikanterie. Die unangefochtene Nummer eins ist dort der argentinische Weltmeister Emiliano Martinez, der allerdings mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht wird. Nicolas käme dort also nur ins Geschäft, wenn Martinez tatsächlich den Verein wechselt.

Gladbach plant bereits den Ernstfall

Ein deutliches Indiz für die Risikobereitschaft Borussias liefert ohnehin die eigene Transferpolitik. Mit Daniel Batz hat Sportchef Rouven Schröder bereits einen Torwart vom 1. FSV Mainz 05 verpflichtet, der dort als Stammkraft Nummer-Eins-Qualitäten bewiesen hat. Eine Personalie, die im Falle eines Nicolas-Abgangs nahtlos in die Spitze rücken könnte.

Sollte Nicolas tatsächlich gehen, hätte Borussia auch finanziell Spielraum. Nach dem 20-Millionen-Euro-Transfer von Rocco Reitz wäre er bereits das zweite Eigengewächs, für das Gladbach in diesem Sommer einen zweistelligen Millionenbetrag kassieren würde. Theoretisch könnte Nicolas mit einer 15-Millionen-Ablöse sogar Marc-André ter Stegen (damals 12 Millionen) als drittteuerstes Eigengewächs der Klubhistorie überholen.

Gladbach News heute: Mehrere Backup-Kandidaten in der Pipeline

Sollte mit Batz ein zweiter Stamm-Keeper benötigt werden, sind in Gladbach mehrere Namen im Gespräch. Wie die Rheinische Post festhält, hatten die Verantwortlichen schon im Winter beim früheren Gladbacher Jonas Kersken (Arminia Bielefeld) angeklopft. Auch Tjark Ernst von Hertha BSC wird als möglicher Kandidat gehandelt. Manche Fans träumen sogar von einer ter-Stegen-Rückkehr – allerdings eine eher romantische Spur.

Im Hintergrund lauern zudem Jan Olschowsky, der in der Rückserie als Nummer zwei auf der Bank saß, sowie Tiago Pereira Cardoso, der ansonsten in der U23 Spielpraxis sammelt. Genug Optionen also – sollte das Klingeln der Klausel Realität werden.

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