Fußball heute: Beim FC Bayern wackelt der Brown-Coup zwar formal noch, doch die Entwarnung kommt aus zuverlässiger Quelle. Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, gibt es zwischen den Klubs noch keine vollständige Einigung – ein konkreter Grund verzögert die Vollziehung. Brown selbst soll allerdings „nur zum FC Bayern“ wollen, parallel arbeiten Eberl und Krösche auf den finalen Abschluss hin. Auch der Saibari-Deal mit der PSV Eindhoven nimmt Form an.
Plettenberg: „Verschiedene Zeitzonen verzögern Einigung“
Wie das Portal Sky-Insider Florian Plettenberg berichtet, stehen SGE-Sportvorstand Markus Krösche und sein Münchner Pendant Max Eberl weiterhin in direkten Verhandlungen. „Aber was es nicht einfach macht, ist, dass beide momentan in verschiedenen Zeitzonen unterwegs sind“, erklärte der Transfer-Experte. Krösche hält sich aktuell in den USA auf – Eberl ist in Deutschland.
Trotz dieser logistischen Hürde gibt Plettenberg klare Entwarnung. „Alle Beteiligten wollen den Deal zeitnah finalisieren, er wackelt nach unseren Informationen derzeit nicht“, so der Transfer-Experte. Der 23-jährige Linksverteidiger selbst hat sich klar positioniert: Brown wolle „nur zum FC Bayern“.
Nathaniel Brown: 55 Millionen Euro Ablöse plus Fünfjahresvertrag
Konkret geht es bei den Verhandlungen um ein „sehr teures Paket“, wie Plettenberg laut Sky-Bericht erläutert. Für den deutschen Nationalspieler sollen rund 55 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt fließen – ein Fünfjahresvertrag wartet auf Brown in München. Bayerns Krösche-Forderung von 65 Millionen Euro wurde damit deutlich reduziert.
Allerdings gibt es ein Bayern-internes Problem. Wie Plettenberg einordnet, muss der Bayern-Aufsichtsrat den Deal absegnen – und „noch gibt es keine signifikanten Abgänge zu verzeichnen“. Bayern hat damit Druck, parallel Spieler zu verkaufen, um den Brown-Coup wirtschaftlich abzusichern.
FC Bayern mit Mega-Investition – aber wer geht?
Wie Plettenberg ausführt, muss der deutsche Rekordmeister jetzt allerdings auf der Abgangsseite handeln. Verkaufskandidaten wie Sacha Boey, Bryan Zaragoza oder Joao Palhinha sollten zumindest teilweise Erlöse generieren, um die Mega-Investitionen abzufedern.
Klar ist: Mit Brown und Saibari würde Vincent Kompany zwei zentrale Säulen für seinen Kader-Umbau erhalten – einen DFB-Linksverteidiger und einen marokkanischen Offensiv-Star. Sollten die Verhandlungen über die Atlantik-Distanz hinweg jetzt schnell zum Abschluss kommen, könnte schon in dieser Woche der Doppel-Coup perfekt sein.
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