Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Für Ellyes Skhiri verläuft die Weltmeisterschaft zum Vergessen – und das könnte auch seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt beeinflussen. Ein folgenschwerer Fehler im tunesischen Auftaktspiel passt ins Bild einer schwachen Saison. Die SGE würde einem Abschied offenbar nicht im Weg stehen.
Eintracht Frankfurt offen für einen Skhiri-Verkauf
Wie die Bild berichtet, zählt der 31-Jährige zu den Spielern, die bei einem passenden Angebot abgegeben werden dürfen. Im Vordergrund steht für die Hessen dabei weniger die Ablöse, die das Blatt auf zwei bis drei Millionen Euro beziffert, als vielmehr die Einsparung seines Gehalts. Skhiris Vertrag läuft noch bis 2027.
Sportlich stellt sich zudem die Frage, ob der Dauerläufer überhaupt ins System des neuen Trainers Adi Hütter passt, der stärker auf Tempo und Dynamik setzt. In der abgelaufenen Saison kam Skhiri zwar auf 34 Pflichtspiele, blieb dabei aber ohne Tor und Vorlage – eine magere Ausbeute für den ehemaligen Kölner.
WM 2026: Elf Sekunden zum Vergessen – Skhiris Aussetzer gegen Schweden
Sinnbildlich für die schwierige Phase war eine Szene beim tunesischen WM-Auftakt. Beim 1:5 gegen Schweden startete Skhiri in der eigenen Hälfte ein unnötiges Dribbling, verlor den Ball an Alexander Isak, der Viktor Gyökeres bediente – das 3:1 und die Vorentscheidung. Wie die fr.de schildert, brachte ihm der Patzer in den sozialen Netzwerken reichlich Spott ein.
Es blieb nicht das einzige Debakel: Auch das zweite Gruppenspiel ging mit 0:4 gegen Japan verloren. Damit steht das Aus der „Adler von Karthago“ bereits vor der abschließenden Partie gegen die Niederlande fest. Für Skhiri, der sich über das Turnier eigentlich neuen Schwung erhoffte, ist das doppelt bitter.
Eintracht Frankfurt: Trotzdem kein Ausverkauf – und eine alte Liebe lockt
Verramschen will die Eintracht ihren Routinier dennoch nicht. Trotz aller Defizite gibt es für den tunesischen Kapitän einen Markt, sowohl in der Bundesliga als auch im Ausland. Immerhin trug er seit 2023 bereits 117-mal das Adlertrikot und gehörte stets zum erweiterten Stammpersonal.
Besonders eine Spur taucht dabei immer wieder auf: eine Rückkehr zum 1. FC Köln, wo Skhiri vor seinem ablösefreien Wechsel nach Frankfurt zu Topform aufgelaufen war. Die Kölner sollen sich neben Salih Özcan auch mit ihrem früheren Mittelfeldmann beschäftigen. Ob sich in den kommenden Wochen ein konkreter Interessent findet, bleibt allerdings abzuwarten – idealerweise mit etwas Eigenwerbung im letzten Gruppenspiel.
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