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WM 2026

DFB-Team: Bericht enthüllt tiefe Risse zwischen Nagelsmann & der Mannschaft

Deutschland-Fans

Nach dem bitteren WM-Aus gegen Paraguay im Sechzehntelfinale dringen immer mehr beunruhigende Details aus dem deutschen Teamquartier in Winston-Salem an die Öffentlichkeit. Wie Bild exklusiv berichtet, soll Bundestrainer Julian Nagelsmann die Mannschaft während der WM 2026 verloren haben – und das soll mehrere Gründe haben.

Causa Undav: Sturheit des Bundestrainers sorgte intern angeblich für Unmut

Laut dem Bild-Bericht war die Personalie Deniz Undav vor dem finalen Gruppenspiel gegen Ecuador ein intensiv diskutiertes Thema im DFB-Team. Deutschland war zu diesem Zeitpunkt bereits als Gruppensieger qualifiziert – und die Frage, ob Undav nach seinen starken Joker-Einsätzen nicht einen Startelf-Platz verdient hätte, soll die Mannschaft beschäftigt haben. Dennoch begann der Stuttgarter Stürmer auch gegen Ecuador auf der Bank. Besonders pikant: Die Mannschaft soll lange Zeit nicht über diese Entscheidung informiert worden sein. Intern wurde dem Bundestrainer laut Bild Sturheit vorgeworfen.

Widersprüchliche Kommunikation und permanentes Personal-Hin-und-Her

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Konsistenz in Nagelsmanns Kommunikation. Im März hatte der Bundestrainer Leon Goretzka noch einen Stammplatz in Aussicht gestellt – bei der WM saß der Bayern-Profi auf der Bank. Felix Nmecha wurde nach seiner Knieverletzung von Nagelsmann intern bereits abgeschrieben, wurde dann aber zum Stammspieler.

Auch der Umgang mit der Torwartfrage rund um Oliver Baumann soll laut Bild alles andere als optimal kommuniziert worden sein. Und der negative Umgang mit Deniz Undav soll bei diversen Mitspielern ebenfalls auf Unverständnis gestoßen sein – eine Häufung von Vorfällen, die das Vertrauen in den Bundestrainer offenbar sukzessive untergraben haben.

DFB-Teamquartier „stinklangweilig“: Abgeschiedenheit sorgte wohl für Frust

Auch abseits des Platzes lief es nicht rund. Das Trainingscamp in Winston-Salem soll bei einigen Spielern auf wenig Begeisterung gestoßen sein. Laut Bild fanden mehrere Spieler das Quartier aufgrund der extremen Abgeschiedenheit und der wenigen Freizeitmöglichkeiten „stinklangweilig“ und „altbacken“. Kein unwichtiger Faktor: Ein Team, das sich im Camp wohlfühlt und zusammenwächst, bringt auch auf dem Platz mehr Zusammenhalt. Beides schien in Winston-Salem nicht der Fall gewesen zu sein.

Wenig Kommunikation zwischen Nagelsmann und den DFB-Spielern

Der wohl gravierendste Vorwurf betrifft die direkte Kommunikation zwischen Trainer und Spielern. Während des Turniers soll der Austausch zwischen Nagelsmann und etlichen DFB-Profis laut Bild auf ein Minimum beschränkt gewesen sein. Abgesehen vom Training selbst gab es kaum persönliche Gespräche, nur wenige Einzelgespräche fanden statt.

Für eine Nationalmannschaft, die ohnehin nur wenige Wochen im Jahr zusammenkommt und deshalb besonders auf intensive Kommunikation angewiesen ist, ist das ein gravierendes Versäumnis. Die Frage, ob Julian Nagelsmann nach all diesen Berichten noch der richtige Mann für die DFB-Elf ist, dürfte in den kommenden Tagen mit noch größerer Dringlichkeit beantwortet werden müssen.

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