Fußball heute: Der BVB sucht einen Nachfolger für Julian Brandt – und scheint einen klaren Wunschkandidaten gefunden zu haben. Konstantinos Karetsas vom KRC Genk gilt als heiße Spur, in der vergangenen Woche soll es bereits ein Treffen zwischen Dortmunder Verantwortlichen und dem 18-jährigen Griechen gegeben haben. Allerdings dürfte ein Wechsel zur Mammut-Aufgabe für die Schwarz-Gelben werden – Genk fordert kein bisschen weniger als 35 Millionen Euro.
Borussia Dortmund: Brandt-Nachfolge mit Karetsas im Visier
Wie Transfer-Journalist Sacha Tavolieri berichtet, hat der BVB konkrete Verhandlungen mit dem Karetsas-Lager aufgenommen. Demnach trafen sich offizielle Klub-Vertreter in der vergangenen Woche mit der Spielerseite, das Ergebnis blieb allerdings offen. Der Wechsel hängt offenbar an der Frage, wie tief die BVB-Verantwortlichen finanziell in die Tasche greifen wollen.
Die Brandt-Lücke macht den Mittelfeld-Coup für Dortmund ausgesprochen attraktiv. Der gebürtige Genker erzielt zwar nur drei Tore, glänzt aber mit beeindruckenden 18 Vorlagen in 48 Pflichtspielen – ein Wert, der ihn zum Senkrechtstarter der belgischen Pro League macht. Das passt exakt ins Profil eines klassischen Zehners, also genau die Position, auf der Brandt zuletzt für die Schwarz-Gelben ausgeholfen hatte.
35-Millionen-Hürde – BVB-Rekord wackelt
Knackpunkt der Personalie ist die Ablöseforderung. Der Marktwert des Griechen liegt nach Tribuna-Daten zwar bei 28 Millionen Euro, doch Genk fordert mindestens 35 Millionen Euro. Sollten die Schwarz-Gelben diese Summe tatsächlich einlösen, wäre Karetsas der teuerste Zugang der BVB-Geschichte – Ousmane Dembélé war 2016 für ebenfalls 35 Millionen Euro inklusive Boni gekommen.
Wie der Goal.com-Bericht ergänzt, könnte ein Karetsas-Wechsel realistisch nur dann werden, wenn der BVB im Sommer parallel mehrere Verkäufe tätigt. Pikant: Mit Aleksandar Stankovic vom Club Brügge hat Dortmund laut den Bild-Informationen ein zweites Mega-Talent im Visier, das deutlich realistischer wirkt – beide Transfers gleichzeitig dürften finanziell allerdings ausgeschlossen sein.
Genk in Komfortzone – Konkurrenz aus halb Europa
Pikant ist die Verhandlungsposition aus Sicht der Belgier. Im November 2025 verlängerte der Grieche seinen Vertrag bei Genk bis Ende Juni 2029 – ein klares Signal, dass der KRC keinen Verkaufsdruck verspürt. Wie der Ligainsider ergänzt, hatte Sportchef Dimitri de Condé bei der Verlängerung explizit bekräftigt, dass man eine „Erfolgsgeschichte“ mit dem Spieler schreiben wolle.
Die internationale Konkurrenz schaut ebenfalls ganz genau hin. Wie 90min mit Bezug auf die belgische Tageszeitung Het Laatste Nieuws berichtet, waren beim Genker 2:1-Erfolg gegen den FC Basel in der Europa League Scouts von 23 internationalen Klubs vor Ort – darunter Manchester City, AC Mailand, AS Monaco, AS Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München. Letzterer hatte schon im April 2025 vergeblich versucht, den damals 17-Jährigen zu verpflichten – Karetsas entschied sich für einen Verbleib zur Reifephase.
Ob der nächste Anlauf im Sommer nun den BVB als Sieger sieht, oder ob ein finanzkräftigerer Klub in den Wettbieter-Ring steigt, bleibt offen. Klar ist: Sportdirektor Ole Book und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken müssen abwägen, ob der potenzielle Rekordtransfer die anstehenden Sommer-Verkäufe wert ist.
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