Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Bei Borussia Dortmund deutet sich der nächste überraschende Defensiv-Coup an. Mit Bastien Meupiyou vom portugiesischen Erstligisten FC Alverca rückt ein weiterer junger Innenverteidiger ins Visier der Schwarz-Gelben. Wie übereinstimmende Berichte vermelden, soll der BVB bereits ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Eine Personalie, die in der Branche durchaus Stirnrunzeln auslöst – immerhin hat Dortmund mit Joane Gadou erst kürzlich einen anderen Juwel-Innenverteidiger verpflichtet.
Borussia Dortmund News heute: 12 plus 5 Millionen für Meupiyou?
Wie der portugiesische Transfer-Reporter Sebastiao Sousa-Pinto laut sport.de berichtet, hat der BVB ein konkretes Angebot für Meupiyou eingereicht. Das Paket umfasst eine Sockelablöse von 12 Millionen Euro, dazu sollen weitere 5 Millionen Euro an Bonuszahlungen kommen. Auch die portugiesische Sportzeitung Record bestätigt die Angebots-Details.
Eine Summe, die zeigt: Dem BVB ist der 20-Jährige durchaus etwas wert. Wie fussballtransfers.com einordnet, scheint sich Borussia Dortmund schon seit Januar mit Meupiyou zu beschäftigen. Die Bemühungen sind also keineswegs spontan, sondern Teil einer länger angelegten Beobachtung.
BVB-Konkurrenz aus Spanien und Italien
Allerdings ist der BVB im Werben um Meupiyou nicht allein. Wie sport.de unter Berufung auf den türkischen Transfer-Experten Ekrem Konur erläutert, mischen auch Klubs aus der spanischen La Liga sowie der italienischen Serie A im Poker mit. Konur sieht den BVB aktuell aber in einer guten Position – die Dortmunder haben demnach „die Nase vorne“.
Eine Konstellation, die zur Eile drängt. Bei einem so vielversprechenden Profi-Profil kann sich die Lage am Markt schnell verändern, sollten andere Top-Klubs ihre Bemühungen verstärken.
Wolves verdienen kräftig mit
Was den Meupiyou-Deal noch komplizierter macht, ist eine Spezial-Konstellation aus der Wolves-Vergangenheit. Wie fussballtransfers.com aufgreift, hatte der Franzose im vergangenen Sommer von den Wolverhampton Wanderers zu Alverca gewechselt – allerdings nur unter zwei Bedingungen.
Erstens: Eine Rückkaufklausel zugunsten der Wolves. Diese wird der Premier-League-Absteiger nach derzeitigem Stand nicht ziehen. Zweitens: Eine Weiterverkaufsbeteiligung von 50 Prozent. Dadurch würden die Wolves bei einem Verkauf an den BVB rund die Hälfte der Ablöse-Summe einkassieren – ein willkommener Geldsegen für den abgestiegenen englischen Klub.
Borussia Dortmund: Was Meupiyou auf den Platz bringt
Sportlich hat sich Meupiyou bei Alverca in der vergangenen Saison empfohlen. Wie fussballtransfers.com auflistet, kam der Linksfuß auf 32 Pflichtspiele für den portugiesischen Erstligisten und überzeugte dabei mit starken Leistungen.
Was den 20-Jährigen besonders attraktiv macht, ist seine Vielseitigkeit. Wie ruhr24.de berichtet, kann Meupiyou nicht nur in der Innenverteidigung agieren, sondern auch im defensiven Mittelfeld und als Linksverteidiger eingesetzt werden. Eine Eigenschaft, die für Trainer Niko Kovac in jeder Konstellation einen Mehrwert bietet.
Ex-Wolves-Sportdirektor Matt Hobbs hatte bei der damaligen Verpflichtung 2024 schon klare Worte gefunden. „Er ist sehr stark, sehr kräftig und sehr schnell. Außerdem hat er viel auf der Sechs und oft als Linksverteidiger gespielt. Man findet nicht oft einen so großen, körperlich starken Spieler, der gleichzeitig so gut am Ball spielen und auf all diesen Positionen eingesetzt werden kann“, sagte Hobbs laut ruhr24.de.
Braucht der BVB überhaupt noch einen Innenverteidiger?
Aus Dortmunder Sicht überrascht der Vorstoß durchaus. Mit Gadou haben die Schwarz-Gelben bereits einen 19-jährigen Innenverteidiger verpflichtet, für den knapp 20 Millionen Euro (mit Boni bis zu 25 Millionen) an Red Bull Salzburg flossen.
Hinzu kommen mit Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Ramy Bensebaini und Kapitän Emre Can – der allerdings noch mehrere Monate wegen seines Kreuzbandrisses fehlen wird – weitere arrivierte Kräfte. Im eigenen Nachwuchs scharren zudem Luca Reggiani und Filippo Mané mit den Hufen.
Klar ist allerdings auch: Niklas Süle (30) wird in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader gehören. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus, der Innenverteidiger hat sein Karriereende verkündet – aus Sorge vor weiteren schweren Verletzungen.
Hinzu kommt das offene Fragezeichen hinter Schlotterbeck. Wie fussballtransfers.com erinnert, könnte der 26-Jährige theoretisch eine Ausstiegsklausel ziehen. In diesem Fall würde sich für Meupiyou eine ganz andere sportliche Perspektive eröffnen.
Ein vielsagender Vorstoß
Klar ist: Mit dem 17-Millionen-Paket signalisiert der BVB sportliche Ambition. Ob der Deal am Ende zustande kommt, hängt nun vor allem davon ab, wie schnell die Verhandlungen mit Alverca konkretisiert werden – und ob die Konkurrenz aus Spanien und Italien doch noch ernsthaft nachlegt.
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