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Nations League und EM-Quali: UEFA-Boss kündigt neues Konzept an

Fussball

Nations League News beim Fußall heute: Die Europäische Fußball-Union hat ein neues Konzept für die Nationalmannschaftsturniere der Männer nach der EM 2028 auf den Weg gebracht. Dieses soll in den kommenden Monaten verfeinert und bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees im September zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden, teilte die UEFA mit. Das gilt aber als Formsache.

Änderungen gibt es bei der Nations League, die ab der Ausgabe 2028/29 von den derzeitigen vier Ligen auf drei mit jeweils 18 Mannschaften umgestellt werden soll. Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten: Vier Spiele (zwei zu Hause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf. Unverändert bleibt das Format für das Viertelfinale, das Final Four sowie die Playoffs um den Auf- und Abstieg.

Anpassungen auch bei der EM-Quali

Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen: Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, dazu zählt aktuell auch Deutschland. Und Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams.

In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet, wo die direkten Tickets vergeben werden. Die verbleibenden Plätze werden über ein Playoff-System vergeben, das laut UEFA «auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikationschancen» garantieren soll. Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.

«Die neuen Formate werden das sportliche Gleichgewicht verbessern, die Anzahl der bedeutungslosen Spiele verringern und den Fans einen attraktiveren und dynamischeren Wettbewerb bieten», sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Exekutivkomitee-Sitzung in Istanbul.

Die Qualifikationschancen aller Teams soll das neue Format aber nicht schmälern, und auch zusätzliche Termine im internationalen Spielkalender sollen laut Ceferin keine geschaffen werden.

(dpa)

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England