WTA Hamburg beim Tennis heute: Vom 19. bis 26. Juli 2026 macht der Damentennis-Zirkus Station am Hamburger Rothenbaum – und damit findet das letzte WTA-Turnier des deutschen Tennissommers statt. Die MSC Hamburg Ladies Open sind ein WTA-250-Event auf Sand, bei dem Titelverteidigerin Lois Boisson ihr Ticket als Favoritin löst, während das Starterfeld rund um die Uhr für Gesprächsstoff sorgt.
Alles zu Spielplan, Teilnehmerinnen, Preisgeld und TV-Übertragung gibt es hier im Überblick.
WTA Hamburg Termine: Wie ist der Zeitplan bei den MSC Hamburg Ladies Open?
Die MSC Hamburg Ladies Open 2026 werden vom 19. bis 26. Juli auf der Sandplatzanlage am Rothenbaum in Hamburg ausgetragen. Das traditionsreiche Tennisstadion fasst rund 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und bietet neben dem Center Court zwei weitere Matchcourts sowie zahlreiche Trainingsplätze. Der WTA Hamburg Zeitplan sieht folgendermaßen aus:
- Sonntag, 19.07.2026: Qualifikation (ab 10:00 Uhr), Offizielle Auslosung (ca. 13:00 Uhr)
- Montag, 20.07.2026: Qualifikation Finalrunde (ab 10:00 Uhr), 1. Hauptfeldrunde (ab 13:30 Uhr), Nightsession (nicht vor 17:00 Uhr)
- Dienstag, 21.07.2026: 1. und 2. Hauptfeldrunde (ab 10:00 Uhr), Nightsessions (nicht vor 17:00 Uhr)
- Mittwoch, 22.07.2026 – Gentlemen’s Day: 1. und 2. Hauptfeldrunde (ab 10:00 Uhr), Abendmatch (nicht vor 17:00 Uhr)
- Donnerstag, 23.07.2026 – EDEKA Ladies‘ Day: Achtelfinale (ab 11:00 Uhr), Abendmatch (nicht vor 17:00 Uhr)
- Freitag, 24.07.2026 – ECE Day: Viertelfinale (ab 11:00 Uhr), Abendmatch (nicht vor 17:00 Uhr)
- Samstag, 25.07.2026: Halbfinale Einzel und Doppel (ab 12:00 Uhr)
- Sonntag, 26.07.2026 – MSC Family Day: Doppelfinale (12:00 Uhr), Showmatch Petkovic vs. Hingis (12:00 Uhr), Einzelfinale (14:00 Uhr)
Parallel zum WTA-Hauptbewerb finden vom 23. bis 26. Juli erstmals die Hamburg Wheelchair Open statt – das größte internationale Damenrollstuhltennis-Turnier Deutschlands, bei dem zwölf Einzelspielerinnen und sechs Doppelteams um Punkte und Titel kämpfen.
Wie ist der Modus beim Damentennis in Hamburg?
Die MSC Hamburg Ladies Open sind ein Turnier der WTA-250-Kategorie und werden auf Sand im Freien ausgetragen. Das Einzel-Hauptfeld umfasst 32 Spielerinnen, für das Doppel qualifizieren sich 16 Teams. Die Auslosung setzt sich aus 32 Einzel-, 24 Qualifikations- und 16 Doppelplätzen zusammen.
Gespielt wird im Best-of-3-Format mit Tiebreak. Da die MSC Hamburg Ladies Open ein kleineres WTA-Turnier sind, erhalten die topgesetzten Akteurinnen kein automatisches Freilos in der ersten Runde – alle 32 Hauptfeld-Teilnehmerinnen bestreiten ihr Auftaktmatch.
WTA Hamburg Teilnehmerinnen: Welche Spielerinnen schlagen bei den Hamburg Ladies Open auf?
Das Feld der MSC Hamburg Ladies Open 2026 zählt insgesamt 32 Direktstarterinnen im Einzel, ergänzt durch Spielerinnen, die sich noch über die Qualifikation einen Startplatz sichern können. Angeführt wird das Tableau von der Ukrainerin Oleksandra Oliynykova (WTA 49), die als Topgesetzte in das Turnier geht.
Ebenfalls am Start: Titelverteidigerin Lois Boisson aus Frankreich sowie die ehemalige Weltranglistenzweite Paula Badosa, die sich als Australian-Open-Halbfinalistin von 2025 noch einen Platz im Hauptfeld sicherte. Alle bestätigten Teilnehmerinnen im Überblick:
| Spielerin | Nation | WTA-Ranking |
|---|---|---|
| Oleksandra Oliynykova | Ukraine | 49 |
| Anhelina Kalinina | Ukraine | 70 |
| Panna Udvardy | Ungarn | 71 |
| Anna Bondar | Ungarn | 75 |
| Tamara Korpatsch | Deutschland | 79 |
| Elsa Jacquemot | Frankreich | 82 |
| Yulia Putintseva | Kasachstan | 85 |
| Sara Sorribes Tormo | Spanien | 85 |
| Veronika Erjavec | Slowenien | 87 |
| Simona Waltert | Schweiz | 88 |
| Sinja Kraus | Österreich | 93 |
| Darja Semenistaja | Lettland | 102 |
| Kaitlin Quevedo | Spanien | 107 |
| Nadia Podoroska | Argentinien | 108 |
| Moyuka Uchijima | Japan | 108 |
| Mayar Sherif | Ägypten | 110 |
| Victoria Jimenez Kasintseva | Andorra | 111 |
| Paula Badosa (Titelverteidigerin 2025 HF) | Spanien | 115 |
| Alina Charaeva | Armenien | 120 |
| Katarzyna Kawa | Polen | 142 |
| Leyre Romero Gormaz | Spanien | 146 |
| Noma Noha Akugue (Wildcard) | Deutschland | 153 |
| Tessa Brockmann | Deutschland | 275 |
| Julia Stusek (Wildcard) | Deutschland | 438 |
| Nastasja Schunk (Wildcard) | Deutschland | 457 |
| Valentina Steiner (Wildcard) | Deutschland | 512 |
Favoritinnen beim WTA Hamburg: Wer gewinnt die MSC Hamburg Ladies Open?
Ein Blick auf die Wettquoten macht deutlich, wer am Rothenbaum wirklich als Gejagte in die Woche geht – und das ist keineswegs die topgesetzte Oleksandra Oliynykova. Paula Badosa führt das Favoritenfeld mit einer Quote von 3,40* mit großem Abstand an. Die Spanierin, die 2025 das Halbfinale der Australian Open erreichte und damit ihren Formaufschwung eindrucksvoll untermauerte, ist auf Sand eine Spielerin der Extra-Klasse und startet in Hamburg als haushohe Nummer eins des Wettmarkts. Dahinter folgen Anhelina Kalinina (7,00*) und Yulia Putintseva (8,00*) als nächste Herausfordererinnen – beide kennen den Rothenbaum und wissen, wie man auf langsamen Sandplätzen Punkte macht.
Spannend ist der Kontrast zur offiziellen Setzliste: Topgesetzte Oliynykova wird vom Markt mit einer Quote von 15,00* gehandelt – ein klares Signal, dass die Buchmacher den Weltranglistenstatus hier nicht eins zu eins bestätigen. Mayar Sherif (11,00*) und Anna Bondar (13,00*) gelten ebenfalls als mögliche Überraschungsgewinnerinnen.
Für das Lokalkolorit sorgt Noma Noha Akugue mit einer Quote von 25,00* – eine faire Einschätzung für eine Spielerin, die zeigen will, dass ihr Halbfinaleinzug 2023 kein Ausreißer war. Tamara Korpatsch liegt bei 40,00*, was ihrer Rolle als souveräne Gastgeberin entspricht: Schlag für Schlag um jeden Punkt kämpfen – das ist ihr Hamburg.
*Quotenänderungen vorbehalten
WTA Hamburg Siegquoten
Deutsche Spielerinnen beim Tennisturnier in Hamburg
Mit gleich sechs deutschen Damen im Hauptfeld wird der Rothenbaum in diesem Jahr zur Heimbühne für eine starke Lokalmatadorinnen-Truppe. Das Aushängeschild der Gastgeberinnen ist Tamara Korpatsch – die Hamburgerin und aktuelle deutsche Nummer eins kennt die Anlage wie kaum eine andere Akteurin auf der Tour und dürfte mit breiter Brust in ihr Heimturnier gehen. Noma Noha Akugue steht ebenfalls im Rampenlicht: Beim Hamburger Duell mit Wildcard-Spielerin Valentina Steiner – die am Sonntag ihren 20. Geburtstag feierte – trifft direkt zum Auftakt eine Deutsche auf eine Deutsche.
Nastasja Schunk bekommt es in ihrer Erstrunden-Begegnung mit Topgesetzter Oliynykova zu tun und hat damit die schwerste Aufgabe unter den heimischen Starterinnen. Julia Stusek freut sich bei ihrer Rothenbaum-Premiere auf das Duell mit der argentinischen French-Open-Halbfinalistin von 2020, Nadia Podoroska. Tessa Brockmann aus Itzehoe trifft auf Elsa Jacquemot aus Frankreich, während Korpatsch ihren Auftakt gegen Victoria Jimenez Kasintseva bestreitet. Eine Zusammenfassung der deutschen Erstrunden-Duelle:
- Tamara Korpatsch vs. Victoria Jimenez Kasintseva (Andorra)
- Noma Noha Akugue vs. Valentina Steiner (Deutschland) – deutsches Duell
- Nastasja Schunk vs. Oleksandra Oliynykova (Ukraine, gesetzt)
- Julia Stusek vs. Nadia Podoroska (Argentinien)
- Tessa Brockmann vs. Elsa Jacquemot (Frankreich)
- Paula Badosa vs. Katarzyna Kawa (Polen)
WTA Hamburg: Preisgelder 2026
Das Gesamtpreisgeld der MSC Hamburg Ladies Open 2026 beläuft sich auf rund 275.000 Euro. Die Siegerin darf sich über knapp 32.520 Euro sowie 250 Weltranglistenpunkte freuen – wertvolle Zähler, die im engen Mittelfeld der WTA-Rangliste deutlich nach oben katapultieren können. Die Finalistin erhält circa 19.240 Euro. Alle WTA Hamburg Preisgelder im Detail:
- Siegerin: 32.520 € / 250 Punkte
- Finale: 19.240 € / 163 Punkte
- Halbfinale: 10.730 € / 98 Punkte
- Viertelfinale: 6.110 € / 54 Punkte
- 2. Runde: 3.725 € / 30 Punkte
- 1. Runde: 2.663 € / 1 Punkt
WTA Hamburg: Übertragung live im TV & Stream
Das Tennisturnier in Hamburg ist auch 2026 wieder live im Pay-TV zu verfolgen. Sky Sport überträgt die MSC Hamburg Ladies Open in Deutschland exklusiv – wer Tennis heute live erleben möchte, braucht also ein entsprechendes Abonnement beim Bezahlsender.
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