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FC Schalke: S04-Poker beginnt – ein Aufstiegsheld will bleiben

Schalke-Fans

Der FC Schalke 04 hat die Rückkehr in die Bundesliga geschafft – und nun beginnt die ebenso wichtige Aufgabe, den Kader für das Oberhaus fit zu machen. Während die Euphorie über den Aufstieg noch in der Luft liegt, arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund bereits intensiv an der Kaderplanung für die kommende Saison. Dabei gibt es gleich zwei Personalien, die in den kommenden Wochen für Gesprächsstoff sorgen dürften – und die zeigen, wie komplex die Vorbereitung auf die Bundesliga ist.

FC Schalke will um Moussa Ndiaye kämpfen

Im Mittelpunkt steht zunächst Moussa Ndiaye. Der 24-jährige Senegalese war im Februar auf Leihbasis von RSC Anderlecht nach Gelsenkirchen gekommen – zu einem Zeitpunkt, als Schalke dringend Verstärkung auf der linken Abwehrseite brauchte. Ndiaye lieferte prompt. In 14 Rückrundenspielen etablierte er sich sofort als zuverlässige und spielstarke Kraft in der Defensive, wurde schnell zum Stammspieler und trug seinen Teil zum Aufstieg der Königsblauen bei. Ein Linksverteidiger, der genau das mitbrachte, was Schalke in dieser Phase brauchte – Stabilität, Qualität und Mentalität.

Das Problem: Eine Kaufoption besitzt Schalke nicht. Das bedeutet, dass Ndiaye Ende Juni zunächst zu Anderlecht zurückkehren muss – und die Königsblauen von vorn anfangen müssen, wenn sie ihn dauerhaft an den Verein binden wollen. Laut „Der Westen“ sind die Schalker jedoch entschlossen, diesen Weg zu gehen.

Demnächst sollen Gespräche aufgenommen werden, um auszuloten, was eine feste Verpflichtung des Verteidigers kosten würde. Der Marktwert von Ndiaye liegt bei vier Millionen Euro – eine für Bundesligaverhältnisse überschaubare Summe, die jedoch zeigt, dass der Transfer kein Selbstläufer ist. Anderlecht wird seine Karten kennen und entsprechend pokern.

S04 News: Schallenberg will ein Schalker bleiben

Erfreulichere Nachrichten gibt es hingegen rund um Ron Schallenberg. Der 27-jährige Mittelfeldspieler war in der Aufstiegssaison einer der absoluten Leistungsträger der Mannschaft-– zuverlässig, präsent, unverzichtbar. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, und laut „Bild“ ist sein Wunsch eindeutig: Schallenberg will auf Schalke bleiben und den nächsten Schritt in der Bundesliga gehen.

Eine Botschaft, die bei den Fans gut ankommen dürfte. Die Vereinsführung plant vorerst, den Mittelfeldmann in der Bundesliga zu beobachten, ehe konkrete Vertragsgespräche über eine Verlängerung geführt werden. Doch die Grundlage stimmt – und das ist in dieser Phase bereits viel wert.

Für Schalke beginnt damit der Poker um die Zukunft zweier wichtiger Aufstiegshelden. Ob Ndiaye zurückkehrt und ob Schallenberg seinen Vertrag verlängert, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Klar ist: Der Aufstieg war der erste Schritt – jetzt geht die eigentliche Arbeit los.

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